Vegas Party

Vegas Party

Publisher: Koch Media
Entwicklerstudio: Fun Box Media
Genre: Party
Sub-Genre: Brettspiel-Simulation
Art: Midprice
Erscheinungsdatum: 15.12.2017
USK 0

Vegas Party   09.02.2018 von LorD Avenger

Ein sehr frei gestalteter Las Vegas-Strip stellt die Felder eines Brettspiels mit diversen thematisch passenden Minispielen...

 

Ein Review in Videoform mit zahlreichen Gameplay-Ausschnitten steht folgend für euch bereit. Wer lieber liest, findet auch eine schriftliche Zusammenfassung unter dem Video:

 

Inhalt

 

Das Spiel beinhaltet drei Spielmodi, die sich alle um dieselben spärlichen 10 Minispiele drehen. Kernstück von Vegas Party ist der Strip-Modus, den man wohl mit Mario Party vergleichen könnte, wenn man großherzig ist. Die gerade Straße ist in Spielfelder unterteilt, die entweder Aktionsfelder sind, die sich in einem höchst unaufwändigen Textbildschirm präsentieren oder die einem Zugang zu den 17 "unglaublichen Casinos" gewähren, wie die Produktseite verspricht. Unglaublich ist im Grunde genommen nur, wie miserabel diese gestaltet sind. Von außen ist es am Schlimmsten: Eine riesige Schneekugel ist nicht rund, sondern eckig, weil die Grafik offenkundig aus der Nintendo 64-Ära stammt und das Logo eines anderen ist so unscharf und pixelig, dass die Grafik dafür offenbar von Briefmarkengröße auf HD-Auflösung hochskaliert wurde. Von innen ist es weniger dramatisch, da die Casinos alle ein anderes, ikonisches Thema behandeln und sogar ganz hübsch sind - dummerweise hat man nicht viel davon aus einer schnellen Kamerafahrt zu Beginn, denn sobald das Minispiel beginnt sieht man nicht mehr viel von der Umgebung.

 

Bildergalerie von Vegas Party (6 Bilder)

Auch die 10 "einzigartigen Minispiele", wie die Website weiter beschreibt, sind weder einzigartig, noch abwechslungsreich oder spaßig. Reine Glücksspiele wie Einarmiger Bandit, Roulette, Blackjack, Poker und Videopoker oder andere Kartenspiele regen einen eher auf, als dass sie einen erheitern und dasselbe gilt weitestgehend auch für den Rest, der zumindest den Ansatz hat auf Geschick zu setzen. Minispiele wie Bingo, Dart oder Greyhounds beanspruchen die selten genutzte Bewegungssteuerung des PS4-Controllers und schnell merkt man auch, warum man nicht öfter darauf trifft: Eine Ungenauigkeit, die Glücksspiel gleich kommt und obendrein eine furchtbare Umsetzung, die einem alleine das Werfen eines Dartpfeils unnötig erschwert.


Das Fazit von: LorD Avenger

 LorD Avenger

Vegas Party hat mit seinem einfallslosen Spielbrett und den mickrigen 10 Minispielen nicht nur den Umfang eines Smartphone-Games, sondern auch die Steuerung und optische Qualität. Lausige Grafik mit mehr Kanten als einer Kugel gut tut und Spielfiguren, die man auch in einem 3D-Game der 90er hätte finden können. Das Brettspiel an sich ist furchtbar nervig, weil man mehr zurückgeworfen wird als vorankommt und die Kamerafahrten von einem zum nächsten Spieler annähernd 20 Sekunden (!) dauern können - nichts zu merken also von der "Nonstop Action", die die Entwickler-Website verspricht. Auch die Minispiele sind nicht unterhaltsamer, da sie größtenteils glücksbasiert sind und der Rest auf schlecht funktionierende, ungenaue Bewegungssteuerung setzt. Selbst für Partyspiele mit Freunden gibt es weitaus bessere Alternativen als die schlechteste Mario Party-Kopie aller Zeiten, die offenbar von den Verwandten der Entwickler getestet wurde...


Die letzten Artikel des Redakteurs:


positiv negativ
  • Bis zu 4 Spieler können lokal antreten
  • Miserable Grafik
  • Lediglich 10 glücksbasierte, lieblose und überwiegend sehr ähnliche Minispiele
  • Lästiger Ablauf des Brettspielmodus mit langen Wartezeiten und Rückschlägen
  • Spielmodi unterscheiden sich im Grunde nicht, was den Umfang des Spiels weiter mindert





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