Verdict Revised - Unschuldig verurteilt

Verdict Revised - Unschuldig verurteilt

Originaltitel: Verdict Revised
Genre: Krimi
Regie: Molly Hartleb, Richard Holm
Hauptdarsteller: Mikael Persbrandt, Helena af Sandeberg
Laufzeit: Ca. 540 Minuten
Label: Edel Germany GmbH
FSK 16

Verdict Revised - Unschuldig verurteilt  30.09.2011 von Bettina

Besonders schwierige und aussichtslose Fälle liegen dem zynischen Anwalt Markus Haglund (Mikael Persbrandt) sehr, denn er versucht immer die Unschuldigen vor einer Verurteilung zu bewahren. Als jedoch ein von ihm unschuldig geglaubter und freigesprochener Mörder eine Mutter und deren kleine Tochter vergewaltigt und tötet, bricht für Haglund eine Welt zusammen. Er kündigt seinen Job und sieht als einzigen Freund nur noch den Alkohol. Er lungert in Bars herum und betrinkt sich jeden Abend, nur um seinen Gedanken an die Vergangenheit zu entfliehen. Vermutlich hätte all das ein schlimmeres Ende genommen, wenn er nicht von Carolin Gustavsson als Dozent für die Uni angeheuert wurde. Er soll so sein Leben wieder in den Griff bekommen und an dieser Stelle beginnt die Serie...

Markus Haglund hängt wie jeden Abend in der Kneipe ab, als eine verzweifelte junge Frau die Bar betritt und nach dem Professor Haglund fragt. Sie benötigt dessen Hilfe, da der Stiefvater ihrer Freundin zu unrecht hinter Gittern sitzt und sie von dem Anwalt gehört hat, der Unschuldige aus dem Gefängnis holt. Als ihr der alkoholisierte Mann als eben dieser Professor vorgestellt wird, glaubt sie ihren Augen kaum. Sie bringt den angetrunkenen Markus nach Hause und am nächsten Morgen trägt sie ihm ihr Anliegen vor. Haglund, der lieber weiter in Selbsmitleid zerfließen will, lehnt ab ihr zu helfen. Erst als Carolin Gustavsson ihn unter Druck setzt, nimmt er wider Willen an.

Er stellt sich ein Team aus Jurastudenten zusammen, welches ihm beim Lösen der Fälle behilflich sein soll. Dieses Team besteht aus: Fia Jönsson (Sofia Ledarp), Roger Anderson (Leonard Terfelt), Belal Al-Mukhtar (Francisco Sobrado) und Anna Sjöstedt (Helena af Sandeberg). Fias Vater sitzt unschuldig im Gefängnis, Roger ist ein erfolgloser Polizist, Belal ist ein ehemaliger Vorstadtgangster und Anna ist eine gut aussehende Frau, welche von Geheimnissen umgeben ist. Diese Unterschiede machen die vier Studenten zu einem genialen Team, das fortan die Fälle der unschuldigen Verurteilten löst.
Hier ein kleiner Auszug weiterer Folgen:

 

In Episode 2 wird ein junger Mann an einer U-Bahn-Station zu Tode geprügelt und es gibt angeblich keine Zeugen, obwohl die Station an diesem Abend sehr belebt war. So wird Serkan, der als Letztes beim Opfer stand, kurzerhand verurteilt und ins Gefängnis gesteckt. Der Fall gerät ins Rollen, als Haglund in einer Live-Sendung behauptet, Serkan sei unschuldig. Nun beginnt für das Team eine schwere Ermittlung, denn keiner der anwesenden Zeugen will etwas gesehen haben und auch sonst ist keine heiße Spur ersichtlich. Bis sich eine junge Frau meldet, die angeblich die ganze Tat beobachtet hat. Schafft es Haglund die Unschuld von Serkan zu beweisen? Oder wenden sich die Zeugen gegen ihn?


Eine junge Frau wird in Episode 3 am Flughafen von Stockholm festgenommen, als Drogen in ihrem Gepäck gefunden wurden. Die Frau behauptet zwar, dass es nicht ihr Koffer sei, in dem die Drogen deponiert wurden, trotzdem wurde sie ohne weitere Ermittlungen zu 10 Jahren Haft verurteilt. Da Haglund eine persönliche Verbindung zu dieser Frau hat, rollt er den Fall nach vier Jahren wieder auf und versucht deren Unschuld zu beweisen. Als im Gefängnis ein Mordanschlag auf die Frau verübt wird, muss sich das Team beeilen. Als dann auch noch Anna mit Andreas anfreundet, welcher sich als mutmaßlicher Auftraggeber herausstellt, wird die Sache kritisch. Kurzerhand nimmt Haglund die Zügel selbst in die Hand...


Das Fazit von: Bettina

Bettina

Als ich die erste Folge dieser schwedischen Serie gesehen habe, hat sie mich sehr an "Tatort" erinnert. Doch das Bild, die Dialoge und die Kameraführung wirken etwas mehr "low budget". Nach ein paar weiteren Folgen wurde die Serie aber immer besser, man lernt die Charaktere kennen und wusste sie einzuordnen. Die Fälle sind weniger dramatisch als in typischen amerikanischen Serien, aber für eine schwedische Krimi-Serie schlägt sie sich ganz gut. Der Hauptdarsteller erinnert etwas an "Dr. House" und auch das Team ist dem aus der Arztserie gleichzusetzen. Jung, leicht beinflussbar und respektvoll. Für Fans von deutschen Serien wie Tatort ist diese Serie durchaus zu empfehlen, alle anderen, die mehr auf CSI Miami stehen, würden sich beim Ansehen von "Verdict Revised" wahrscheinlich langweilen.




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