Werwolf vs. Frankenstein Reborn

Werwolf vs. Frankenstein Reborn

Originaltitel: Werwolf vs. Frankenstein Reborn
Genre: Horror
Regie: Jeff Burr • David DeCoteau
Hauptdarsteller: Jaason Simmons • Ben Gould • Haven Burton
Laufzeit: ca. 90 Minuten
Label: KNM Home Entertainment GmbH
FSK 18

Werwolf vs. Frankenstein Reborn   28.07.2010 von Percy

Werwolf vs. Frankenstein REBORN. Whooo ein geiler Film, dachte ich... Das Cover war schon mal sehr ansprechend und recht gut gelayouted. Aber was mich dann erwartete war etwas völlig anderes! Ich sah zwei annähernd gleiche Filme die jeweils nur ca. 45 dauerten. Wieso macht man sowas? Ich versteh es leider bis heute nicht…

Nun gut einmal kurz zum Plot der relativ schnell erzählt ist:
Film 1: Die junge Anna besucht ihren Onkel Viktor in einem Schloss auf dem Land. Sie ist gelangweilt und neugierig wie sie ist, untersucht sie das Laboratorium ihres Onkels und entdeckt etwas äußerst Unheilvolles. Ein Ding welches aus Einzelteilen von Toten zusammengeschustert wurde. Dieses Ding entkommt irgendwie und lebt im Wald. Sie freundet sich an und bringt ihm Nahrung und noch mehr…

Film 2:  Die ebenfalls sehr junge Eleanor besucht ihren älteren Cousin Peter in Rumänien. Als sie mit dem Zug anreist, erwartet sie ein frostiger Empfang von den ortsansässigen Bewohnern. Niemand will ihr wirklich helfen, doch irgendwann findet sie das Haus ihres Cousins. Als sie ankommt scheint es, als ob sie schon etwas bemerken würde. Ihr Cousin ist ein Werwolf und wird bei Vollmond zu einer reißenden Bestie. Dann sind da noch ein paar Silberkugeln geben und das war es dann auch schon…

Zu Frankenstein: Das bekannte Monster hat schlechter nie ausgesehen. Der Onkel und sein Helfer sehen mehr aus wie Zirkus-Akrobaten statt Wissenschaftler. Nicht gerade förderlich wenn man ihnen abnehmen soll, das sie es schaffen einen Mann aus menschlichen Stücken zu erschaffen. Der Film hat zudem keine Überraschungen oder Wendungen, keine Spannungskurve. Er plätschert einfach so vor sich hin.

Die Geschichte über den Wolfmann oder Werwolf ist ein wenig besser. Wenn man einige der älteren Horrorfilme gesehen hat, wird man allerdings trotzdem genau wissen was geschieht. Es ist ein typischer Werwolf-Film in dem jeder die Existenz des Biestes bestreitend, einschließlich der Person die es dann ist. Dann merkt derjenige es und greift Freunde und Geliebte an bevor er getötet werden kann. Das Werwolf-Make-Up schaut etwas besser aus als das von Frankenstein, ist aber dennoch ziemlich lächerlich für die heutige Zeit.


Das Fazit von: Percy

Percy

Der Versuch einen klassischen Horrorfilm im Stile der 70er bzw. 80er Jahre zu drehen ist vollends in die Hose gegangen. Die Verwirrung, die bei einem durch die beiden separaten Filme entsteht, lässt leider nicht mehr nach. Man kann sich einfach keine Meinung bilden oder sich ausruhen. Es geht nahtlos weiter mit neuer Story, neuen Charakteren und neuen Locations. Sowas funktioniert leider nicht. Die Storys sind dünn, die Sätze spärlich und absolut nicht überzeugend. Das Make-Up ist dilettantisch, von den schauspielerischen Leistungen gar nicht zu sprechen. Leider gilt das für beide Filme. Auch wenn man nicht so viel Geld zur Verfügung hat, kann man im Jahre 2000 doch eine Menge mehr erwarten. Wer Geld zu viel hat kann einen Blick riskieren, allen anderen rate ich die Finger davon zu lassen.


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