Gute Reaktionstest, rasante Aktion und ausgeflippte Strecken sind wohl die Merkmale des neuen Aktionspiels von Bethesda Softworks. Seit dem 27. November 2009 ist Wheelspin in den Regalen und verspricht den Spielern sogar einen Multiplayermodus mit sieben Freunden an einer Konsole. Ob das Spiel überzeugt und den Erwartungen gerecht wird, werden wir noch testen müssen. Doch eins ist sicher, für lahme Enten ist das Spiel nichts.
Mit „Das Rennerlebnis deines Lebens!“ wirbt das Spiel auf der Rückseite der Verpackung. Doch das muss uns das Spiel erst mal beweisen. Es gibt es entweder als Edition mit einem Lenkrad für den Wii Controller oder als normale Edition, welche lediglich das Spiel enthält. Auf geht’s in das angeblich neue Rennerlebnis. Spiel eingelegt, Controller in die Lenkradvorrichtung eingespannt und auf Start klicken. Los geht’s.
Anfangs werden einem 10000€ zur Verfügung gestellt, mit dem ihr euch zuerst euer Gefährt auswählen müsst. Die Vehikel unterscheiden sich hauptsächlich in der Beschleunigung, Geschwindigkeit und Bodenhaftung. Später kann man sie nachträglich mit verschiedenen Upgrades aufwerten und somit z.B. die Haftung auf der Straße verbessern. Ist dies geschehen, geht es dann auch sofort zur Streckenauswahl. Anfangs stehen nur vier Strecken bereit, jedoch stehen später weitere zur Verfügung, welche allerdings noch ausgegraut sind und freigespielt werden müssen. Dein Gegner auf der Strecke ist ein Geist der die Bestzeit vorfährt, die du selbstverständlich schlagen solltest. Die Betonung liegt auf solltest, da es kein leichtes Unterfangen ist. Zusätzlich wird eine Ideallinie angezeigt die man nachfahren sollte, um eine der Hauptaufgaben zu erfüllen. Zusätzlich sind noch Gegenstände auf der Strecke verteilt, welche man einsammeln kann, um so noch mehr Geld zu bekommen. Für jede Aufgabe die erfüllt wird, bekommt man Geld, welches man natürlich wieder in das Auto investiert.
Der zweite Modus ist der „Battlemodus“ in dem du dich mit Waffen gegenseitig vernichten kannst. In dieser Arena sind überall verschiedene Items verteilt, welche man einsammeln kann. Diese beinhalten z.B. einen Raketenwerfer, Mienen, einen Elektroschocker oder auch eine Minigun. Das ganze macht natürlich Spaß, wenn man mit bis zu 7 Freunden in dieser Arena gegeneinander kämpft. Auch auf den Rennstrecken bleibt das mit mehreren Leuten eher spannend, als alleine gegen einen Geist zu fahren.
Das Gameplay ist leider eher frustrierend als schön. Da die Lenkung mit dem Wii-Controller schwieriger ist, als mit einem Stick, fliegt man durchaus öfters von der Straße. Da aber die Strecke so gut wie gar nicht abgesichert ist, bleibt es wohl eher den Profis vorbehalten auf der Strecke selbst zu bleiben. Klar benötigt man hier sicherlich Übung, allerdings wenn ein Spiel
anfangs schon frustriert, wird es oft schon nach wenigen Spielstunden nicht mehr angeschaut. Im Battlemodus sind die Arenen zum Glück abgegrenzt und man kann somit nicht in die Tiefe fallen. Doch sobald man gegen die Wand fährt, wird man für mich unverständlicherweise neu in das Spiel eingesetzt. Somit kommt für mich auch kein richtiger Spaß auf.
Die Grafik sowie das Leveldesign ist eher durschnittlich. Alles wirk ein wenig trostlos und eintönig obwohl dies wohl wieder mit dem Leveldesign wett gemacht werden sollte. Doch es ist leider nicht gelungen. Die Strecken ansich sind durchaus abwechslungsreich, doch das Streckendesign ist im endeffeckt das gleiche. Witzig ist es allerdings, wenn man auf einem Meteor zu langsam in einen Looping fährt und man dann einfach weg schwebt. Auch die Autos sehen eher aus wie Klumpen mit vier Rädern in verschiedenen Farben. Leider kann da der Sound, sowie die Spielemusik, nichts mehr retten.
Allerdings find ich es klasse, dass man zu acht an einer Konsole Spielen kann und das verspricht durchaus eine menge Spass. Hierfür benötigt man für die weiteren vier Spieler normale Controller wie z.B. vom Nintendo Gamecube. Wenn man hier aber einen kleinen Fernseher hat, wird es leider sehr schnell unübersichtlich.
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