Wild Target - Sein schärfstes Ziel

Wild Target - Sein schärfstes Ziel

Originaltitel: Wild Target
Genre: Action, Komödie, Krimi, Drama
Regie: Jonathan Lynn
Hauptdarsteller: Bill Nighy, Emily Blunt, Rupert Grint
Laufzeit: Ca. 98 Minuten
Label: Kinowelt
FSK 12

Wild Target - Sein schärfstes Ziel  24.01.2011 von xXMaNu3lXx

Wild Target handelt von einem Auftragskiller, der in England und Umgebung Zielpersonen unbemerkt und ohne Spuren ausschaltet. Bisher gab es nie Komplikationen, doch sein neues Ziel macht dem Killer etwas zu schaffen. Ob der Film hält, was er verspricht, lest ihr in meinem folgenden Bericht.

 

Rose hat zusammen mit einem sehr guten Freund aus der Restaurierungsabteilung des städtischen Museums das bekannteste Bild von Rembrandt gefälscht, um es an einen sehr reichen Geschäftsmann zu verkaufen. Selbstverständlich ist dieser vorbereitet und lässt das Bild während des Deals von einem Kunstkenner begutachten, doch Rose hat ebenfalls vorgesorgt. Der Koffer, in dem das Bild transportiert wird, ist mit zwei Fächern ausgestattet. Zunächst wird das Original präsentiert, um das Geschäftliche abzuwickeln. Im Anschluss will Rose den Preis für das Bild in die Höhe drücken und packt das Bild wieder ein, da der Geschäftsmann zunächst ins Grübeln kommt. Doch schließlich willigt er ein und Rose kann anschließend die Fälschung vorzeigen. Nach der Geldübergabe macht sie sich schnell aus dem Staub. Selbstverständlich fällt es dem Geschäftsmann doch auf und er setzt den besten Auftragskiller auf die Betrügerin an! Hier kommt Viktor Maynard ins Spiel.

 

Viktor Maynard ist seines Zeichens Auftragskiller, der meist in England seine Aufträge erledigt. Die Familie beherrscht seit Generationen das lautlose und spurenfreie Beseitigen von Bürgern, die aus unterschiedlichsten Gründen in der Gesellschaft nicht mehr „tragbar“ sind. Bisher hat Herr Maynard alle Aufträge, die ihm gestellt wurden, mit Bravur erfüllt. Auch bei seinem nächsten Auftrag hat er sich wieder sehr gut vorbereitet und ist seinem Ziel auch schon dicht auf den Fersen. Doch die reizende und überaus charmante Rose, gespielt von Emily Blunt, macht dem Auftragskiller seinen Job nicht gerade einfach. Jedes Mal, wenn die Sicht perfekt für einen gezielten Schuss wäre, passiert etwas Unerwartetes. Denn Rose ist nebenberuflich eine Trickbetrügerin und lässt auch gerne einmal ein paar Sachen im wilden Getümmel des städtischen Marktes mitgehen, somit ändert sie auch in kürzester Zeit ihr Aussehen und hält so, wenn auch unbewusst, den Abstand zu ihrem Killer Viktor.

 

Als sich Rose in einem Hotel niederlässt, wittert Viktor siegessicher seinen Erfolg. Auf dem Dach des Nachbarhauses mit einem Scharfschützengewehr positioniert wartet er, bis sie sich schlafen legt. Doch was ist das? Sie ist nicht alleine!? Der Mann von der Rezeption ist bei ihr und hilft ihr etwas in den Schlaf, doch Viktor lässt sich dadurch nicht unterkriegen. Mit einem Richtmikrofon ausgestattet belauscht er die beiden – was jetzt kommt, könnt ihr sicherlich erahnen. Am nächsten Morgen, als unser Killer erschöpft auf dem Dach aufwacht, ist Rose bereits wieder auf den Beinen und verlässt das Hotel.

 

Schnell packt er seine Sachen ein, um nicht die Fährte zu verlieren. Doch was Viktor nicht ahnt ist, dass bereits die Bodyguards des Geschäftsmannes auf Rose angesetzt sind, da Maynards Erfolg auf sich warten lässt. In einem Parkhaus treffen die beiden „Killer-Fraktionen“ aufeinander. Rose und ein bisher noch unbekannter junger Mann geraten ins Kreuzfeuer. Durch die Auseinandersetzung ist einer der Bodyguards gestorben und der Zweite schwer verletzt worden. Rose heuert kurzerhand ihren Retter „Mister Maynard“ als persönlichen Schutz an und auch der junge Mann Tony, gespielt von Rupert Grint, darf mit auf die Flucht.

 

Es beginnt eine spannende Geschichte mit den drei Hauptdarstellen, die mit sehr viel Witz á la Smart und gekonntem Einsatz von Agentenelementen á la James Bond ihres Gleichen suchen. Man merkt, wie Viktor Maynard, Rose und Tony sehr gut zusammen harmonieren und die Flucht vor den Killern des Geschäftsmannes meistern und sich erst einmal im Privatunterschlupf, dem Anwesen der Maynards, niederlassen. Viktors Konkurrenz Hector Dixon, ebenfalls ein sehr guter Auftragskiller, wird nun auf beide, Rose und Maynard, angesetzt. Der Grundstein für einen weiteren witzigen und auch spannenden Filmverlauf ist gesetzt!


Das Fazit von: xXMaNu3lXx

xXMaNu3lXx

Ich war wirklich beeindruckt von „Wild Target – sein schärfstes Ziel“. Man merkt sofort, dass es sich hier um keinen Low-Budget Film handelt, da die Besetzung der Hauptrollen perfekt gewählt ist und die Darsteller sehr gut miteinander harmonieren und zusammenspielen. Auch die Nebenrollen fügen sich gut in das Gesamtbild ein und machen den Film zu einer runden Sache, der viel Witz und eine spannende Geschichte verspricht. Wer den Film „Smart“ kennt, erkennt sicherlich einige Elemente in Wild Target wieder, denn auch dort geht es um eine Art Auftragskiller, der etwas tollpatschig, aber mit viel Charme um die Ecke kommt. Abschließend kann ich nur noch sagen, dass „Wild Target – sein schärfstes Ziel“ ein Muss für jeden Fan von witzigen Komödien ist, in denen charmante Darsteller, eine durchaus gute Story und viel Wortwitz gepaart mit schwarzem Humor an der Tagesordnung sind!




Kommentar verfassen

Schreibe hier einen Kommentar. Du musst einfach alle Felder, die mit einem *-markiert sind, ausfüllen.

Noch 1000 Zeichen übrig

Meine Eingaben merken?

Ich akzeptiere die AGBs


Kommentare[X]

[X] schließen