Winter Sports 2012 - Feel The Spirit

Winter Sports 2012 - Feel The Spirit

Publisher: dtp Entertainment AG
Entwicklerstudio: dtp Entertainment AG
Genre: Sport
Sub-Genre: Wintersport-Simulation
Erscheinungsdatum: 06.12.2011
USK 0

Winter Sports 2012 - Feel The Spirit  07.02.2012 von BeN

Mit RTL Winter Sports 2012 veröffentlichte die Gamesparte des deutschen Fernsehsenders erneut ihren Ableger aus den eisigen Gefilden der Wintersport-Landschaft. Mit 10 verschiedenen Disziplinen, einem Kommentator und einem  Multiplayer-Part verspricht die Wintersport-Simulation alles, was ein Zocker-Herz höher schlagen lässt. Ob sich jedoch der Kauf wirklich lohnt, erfahrt Ihr wie immer in unserem Review. Auf die Plätze, fertig, los!


Bevor der Spaß auf der Winterpiste losgehen kann, müsst Ihr zunächst die Steuerung einstellen. Hier könnt Ihr zwischen der klassischen Steuerung per Remote oder der via Balance Board wählen. Letztere unterstützt zwar nicht alle der 10 verschiedenen Disziplinen, macht aber deutlich mehr Spaß. Das liegt wahrscheinlich schon an der Natur der Sache, denn der Unterschied zwischen einem Snowboard und dem Balance Board ist ja theoretisch nicht allzu groß.

Erst Mal im Hauptmenü angekommen habt Ihr eine große Auswahl aus unzähligen Menüpunkten. Die meisten davon sind die üblichen Verdächtigen wie  Einzeldisziplin,  Einstellungen und so weiter. Unter dem Menüpunkt Cup könnt Ihr eine komplette Saison mit bis zu vier Spielern durchspielen. Dabei könnt Ihr entweder die vorgegebenen wählen, oder Eure eigenen Cups gestalten. Wenn Euch beispielsweise Curling nicht gefällt, raus damit! Zu guter Letzt gibt es noch den Herausforderungs-Modus. Dort werden Euch in unterschiedlichen Disziplinen Aufgaben gestellt, die es zu bewältigen gilt. Packt Ihr diese, werdet Ihr mit neuen inGame-Gegenständen, wie beispielsweise Ski-Anzügen, entlohnt.


Was taugen die 10 verschiedenen Disziplinen?

Wie schon mehrmals erwähnt, gibt es 10 verschiedene Disziplinen, diese lauten wie folgt: Abfahrt, Super G, Slalom, Riesenslalom, Snowboard-Freestyle, Skicross, Skispringen, Short-Track, Ice-Speedway und Curling. Ihr könnt jede dieser Disziplinen mit bis zu vier Spielern zocken. In den jeweiligen Disziplinen gibt es keine nennenswerten Besonderheiten, eben einfach die altbekannten Disziplinen. Wir stellen Euch dazu jede Disziplinen kurz in vor:

 

Abfahrt: Bei der Abfahrt müsst Ihr schnellstmöglich auf Skiern eine vorpräparierte Piste hinunterfahren. Diese ist dabei mit vielen, nebeneinanderstehenden Toren versehen, diese müsst Ihr in der Mitte durchqueren.


Super G:
Oder auch Super-Riesenslalom, ist prinzipiell wie die Abfahrt, nur mit einer kürzeren und anspruchsvolleren Strecke, da die Tore weitaus enger beieinanderstehen als bei der Abfahrt.


Slalom und Riesenslalom:
Auch beim Slalom/Riesenslalom müsst Ihr die Abfahrt hinunterfahren. Dort stehen hintereinander Tore, die Ihr mit abwechselnder Richtung kreuzen müsst.


Snowboard-Freestyle:
Der Name sagt es ja schon halb, hier müsst ihr mit Hilfe einer Rampe coole Moves mit eurem Snowboard zeigen.


Skispringen:
Hier springt Ihr mit Hilfe einer Schanze in die luftigen Höhen.


Short-Track:
Beim Short-Track fahrt Ihr auf Schlittschuhen auf einer Stadionbahn aus Eis.


Ice-Speedway: Hier dreht Ihr eure Stadionrunden auf Schnee mit einem Motorrad, ziemlich verrückt.


Curling:
Beim Curling müsst Ihr Eure Curlingsteine möglichst nah an eine Markierung auf der vorgegeben Eisstrecke schieben. Dabei könnt Ihr die Steine der Gegner rammen und umgekehrt.


Skicross:
Beim Skicross startet Ihr zusammen mit drei anderen Fahrern und müsst eine vorgegebene Strecke mit Kurven, Hügeln, Schanzen und anderen Gegebenheiten bewältigen.   

Vor dem eigentlichen Start dürft Ihr noch obligatorisch Nation, Namen, Geschlecht, Ausrüstung und Ethnie Eures Charakters bestimmen und schon geht es los. Ihr könnt Euch die Präsentation wirklich total standardmäßig vorstellen. Zuerst werdet Ihr vom Publikum und dem Kommentator begrüßt, anschließend werden sämtliche Akteure vorgestellt. Dann finden die eigentlichen Disziplinen statt und am Ende gibt es nochmal eine Zusammenfassung des Kommentators. Beim ersten Start einer Disziplin habt Ihr zusätzlich noch die Möglichkeit, ein Tutorial zu durchlaufen. Der Schwierigkeitsgrad der Gegner ist zwar nicht allzu hoch, aber durch die anspruchsvolle Steuerung wird man gerade am Anfang häufig disqualifiziert. Da hilft leider auch das Tutorial nicht weiter, aber mit ein wenig Übung sollte auch dies kein Problem sein. Wenn Ihr soweit seid, könnt Ihr auch Eure Gegner in höheren Schwierigkeitsgraden stärker machen und somit neue Herausforderungen schaffen.

Präsentation

Sowohl die Grafik als auch der Sound präsentieren sich solide. Zwar sind keine Quantensprünge zum Vorgänger zu erwarten, aber auch keine Katastrophen. Besonders gelungen ist der Kommentator, dieser bringt richtig Spannung in das Ganze und weiß zu begeistern. Auch wenn er manchmal wirres Zeug redet. Ansonsten handelt es sich eben um das übliche Wii-Design, mit durchschnittlichem Ton und einfachen Effekten.


Das Fazit von: BeN

BeN

Winter Sports 2012 von RTL präsentiert sich mit einer guten und einer schlechten Seite. Die 10 unterschiedlichen Disziplinen bringen jede Menge Spaß und bieten genügend Abwechslung. Der Multiplayermodus mit bis zu vier Spielern steigert dabei den Spaß noch Mal um ein weiteres Stück. Auch die unzähligen verschiedenen Herausforderungen bringen große Freude. Doch das Beste ist natürlich die Balance Board-Unterstützung, es macht einfach riesigen Bock, mit seinen Ski den Hang hinunterzudonnern und dabei das Ganze mit dem Board zu steuern. Doch nächst den guten Merkmalen birgt Winter Sports 2012 auch so einige negative Überraschungen in sich. Angefangen bei der Steuerung, diese ist extrem unhandlich und schwer zu erlernen, mal davon abgesehen, dass sie bei den meisten Disziplinen ziemlich gleich ist.  Des Weiteren redet der Kommentator häufig Schwachsinn, aber dieser Faden zieht sich ja durch so ziemlich jede Sportsimulation. Im Großen und Ganzen macht die neuste Wintersport-Simulation unter der Fahne von RTL vieles richtig und wirkt sehr solide, soll heißen, es ist zwar kein Spiel des Jahres, aber misslungen auch nicht. Wer also Spaß am Wintersport hat, solltet hier auf jeden Fall zuschlagen, schließlich kostet das Spiel nur noch etwa 30€. 


positiv negativ
  • Balance Board-Unterstützung
  • 30 verschiedene Herausforderungen
  • Deutscher Kommentator
  • 10 verschiedene Disziplinen
  • Nicht jede Disziplin unterstützt Balance Board
  • Schwierige Steuerung
  • Teils unsinnige Moderation





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