Worst-Case Scenario

Worst-Case Scenario

Originaltitel: Worst-Case Scenario
Genre: Dokumentation
Regie: Bear Grylls
Hauptdarsteller: Bear Grylls
Laufzeit: Ca. 270 Minuten
Label: Polyband
FSK 12

Worst-Case Scenario   21.08.2011 von CricketTomcat

Ihr seid gerade in den Bergen mit Eurem Auto unterwegs, es geht steil bergab und die nächste Kurve kommt immer näher. In dem Moment, in dem Ihr die Bremse betätigen wollt, bemerkt Ihr, dass das Auto nicht langsamer wird und die Bremsen versagen. Solch eine Situation gehört zu einem so genannten „Worst-Case Scenario“. In der gleichnamigen Dokumentation mit Bear Grylls erfahrt Ihr, wie Ihr handeln solltet um zu überleben...

Bear Grylls ist ein Experte, was Gefahrensituationen angeht. Normal fühlt er sich in der rauen Wildnis heimisch und weiß genau, wie man sich Nahrung beschafft, Feuer macht oder die wildesten Strömungen und Flüsse überquert. All diese Überlebenstechniken hat Bear Grylls in einer militärischen Spezialeinheit gelernt und in privaten Expeditionen perfektioniert. So ist er auch der jüngste Brite, der 1998 in einem Alter von 23 Jahren den Mount Everest bestiegen hat. Doch Gefahren können überall lauern. Meistens genau dann, wenn man es gar nicht erst erwartet. In der Dokumentation „Worst-Case Scenario“ widmet sich der Brite genau solchen Situationen.

Sei es ein Absturz mit dem Aufzug, bissige Hunde, die einen Verfolgen oder gar ein Anschlag. Bear Grylls hat die Antwort auf solche Situationen. Mit „Worst-Case Scenario“ habt Ihr eine perfekte "Anleitung" für Gefahrensituationen. Zwar sind die dargestellten Szenen meist unter fast optimalen Bedingungen inszeniert, doch am Ende der jeweiligen Episoden gibt es immer sehr gute Tipps. Diese solltet Ihr Euch gut einprägen, denn dies könnt Ihr ohne Hilfsmittel in solchen Situationen anwenden. Auch ein kleines Making-of am Ende der Episoden ist immer interessant, denn gespielt wurde hier nichts. Bear Grylls war allein auf sich und sein Können gestellt.

Die Qualität der Blu-ray ist wirklich sehr gut. Das Bild ist immer gestochen scharf und Bildkörner treten nur in den seltensten Fällen auf. Der Ton kann auch überzeugen, schade ist nur, dass es keine Option für die Originalsprache gibt. So ist man gezwungen, die deutsche Synchronisation anzuhören. Diese ist zwar nicht gerade schlecht, aber eine englische Sprachausgabe mit deutschen Untertiteln hätte ich mir dennoch gewünscht. Bear Grylls kann in dieser Dokumentation vollends überzeugen und man merkt, dass sich dieser in jeglichen Gefahren heimisch fühlt. Extras sucht Ihr hier bis auf ein paar Trailer vergebens. Auch Freunde des beliebten Wendecovers müssen bei „Worst-Case Scenario“ auf ein solches verzichten. Dafür gibt es aber am Ende einer Episode immer ein kurzes Making-of, welches Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet.

Abschließend noch alle Episoden im Überblick:

  • Im brennenden Auto
  • Bissige Hunde
  • Wenn die Erde bebt
  • Begegnung mit der Klapperschlange
  • Bremsversagen
  • Extreme Kälte
  • Verloren in der Wüste
  • Absturz im Aufzug
  • Mountainbike-Crash
  • Massenpanik
  • Feueralarm
  • Der Anschlag

Das Fazit von: CricketTomcat

CricketTomcat

Ich muss zugeben, ich schaue zwar öfters den Sender „DMAX“, doch von Bear Grylls habe ich vorher noch nie etwas gehört. In der Dokumentation „Worst-Case Scenario – Überleben mit Bear Grylls“ erfahrt Ihr, wie Ihr in den verschiedensten Gefahrensituationen handeln solltet. Zwar sind in den Episoden oftmals gute Bedingungen zum Überleben, dennoch gibt es viele wertvolle Tipps, die sich der Zuschauer merken sollte. Alle Episoden sind sehr spannend inszeniert und Bear Grylls kann in seiner Rolle überzeugen. Extras gibt es zwar nicht wirklich, aber dafür sind die am Ende der Episoden vorhandenen Making-ofs super. Die Qualität von Bild und Ton ist hervorragend, nur leider gibt es keine englische Sprachausgabe. So ist man gezwungen, der deutschen Synchronisation zuzuhören. Dies ist jedoch der einzige Minuspunkt und ich kann Freunden von Survival-Sendungen diese Dokumentation nur empfehlen. Auch jeder andere sollte mal einen Blick in „Worst-Case Scenario“ werfen, denn es lohnt sich wirklich.


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