Wu Kung - Herr der blutigen Messer

Wu Kung - Herr der blutigen Messer

Originaltitel: Mo Gui Tian Shi
Genre: Action • Kampffilm
Regie: Lo Lieh
Hauptdarsteller: Lo Lieh
Laufzeit: Ca. 75 Minuten
Label: Voulez Vous Film
FSK 18

Wu Kung - Herr der blutigen Messer   28.04.2011 von KrenK

Der Stoff, aus dem asiatische Kampfkunstfilme sind. 70er, knallhart, rasant, artistisch, super Action!  Begleitet den Protagonisten auf seinem brutalen Feldzug. Aufgrund eines geplatzten Coups findet dieser sich im Gefängnis wieder und kennt ab sofort nur noch eine Lösung - Rache! Hat Wu Kung das Zeug zum neuen Karate Tiger?

Ein gemeinsamer Coup, Verrat durch seine Kumpanen, Gefängnis - Rache! Ist das der Stoff, aus dem asiatische Actionkracher gemacht werden? So ziemlich alle Karatefilme aus Fernost  basieren auf verletztem Stolz und Rachegelüsten. Hier macht auch Wu Kung keine Ausnahme.

Als der Protagonist nach 5 Jahren Gefängnis endlich wieder freikommt, hatte er genügend Zeit um seinen Plan, sich den Anteil der Beute wiederzuholen, akribisch vorzubereiten. Gesagt getan. Vom eigenen Vater verstoßen und auf der Suche nach seiner Angebeteten, wird ein Verbrecher nach dem anderen aufgespürt und ausgeschaltet. Dennoch holt ihn seine Vergangenheit schneller ein, als er glaubt. Schon bald steht er wieder vor der Entscheidung seinen nächsten Coup durchzuziehen, oder mit seiner Geliebten die Hochzeitsglocken läuten zu lassen. Denn der größte Gegner ist sein bester Freund!
 

Ein knallharter, artistischer, Super-Action Reißer – so verspricht es zumindest die DVD. Diesem Maßstab kann Wu Kung leider nicht so ganz gerecht werden. Positiv fällt neben dem typischen 70er Jahre Stil auf, dass man sich sichtlich  bemüht hat, für eine rasante Story zu sorgen.  Fetzige Mucke, amerikanische Kameraführung und sehr viele verschiedene Schauplätze machen den Film für Genreliebhaber durchaus sehenswert. Allerdings erwartet man von einem asiatischen Karatefilm natürlich eins am meisten. Beinharte Kämpfe, krachende Fäuste, Staubexplosionen, wenn ein Schlag den Körper trifft und viele Waffen, denen nur ein wahrer Meister gewachsen ist. Auch hier gibt es durchaus sehenswerte Zwei- Drei- sogar Fünfzehn-Kämpfe. Diese sind jedoch nicht mehr als Standardgekloppe  und nicht ansatzweise so scharf wie die Wasabi-Soße beim Asia-Imbiss um die Ecke. Für Freunde von Verfolgungsjagden hier ein ganz besonderer Tipp. Wollt Ihr sehen wie sich zwei asiatische Trabis mit schier unglaublichen 60 Kilometern in der Stunde gefüllte zwei Stunden verfolgen, schlagt zu und schaut Euch Wu Kung an!


Das Fazit von: KrenK

KrenK

Der Film bietet eine gute Story, viele Kampfschauplätze, den 70er Jahre Charm und eine peinlich-charmante Umsetzung. Er ist ein netter Streifen von nebenan. Die Bildqualität ist für einen Film dieses Alters durchschnittlich, der Ton ist annehmbar. Abzüge gibt es in der Ausführung. Oft hat man einfach erstmal draufgehalten um Minuten gut zu machen. Für echtes Karate & Kung Fu fragt Ihr aber besser doch den Drunken-Master!


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen