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Automata
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BEWERTUNG |
08.05.2015 von Assimilator
Der Film Automata zeichnet eine düstere Zukunft für die Erde und seine Bewohner. Wir haben uns den Film mit Antonio Banderas angeschaut und sagen Euch mehr ...
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Was hat es mit den Robotern auf sich? Und welche Finger hat ROC im Spiel?
Automata ist ein Film, der sich an vielen Dingen versucht. So wird die Menschlichkeit selst genauso porträtiert wie das Bestreben, sich weiterzuentwickeln. Hierbei verstrickt sich der Film jedoch bzw. kann gewisse Entwicklungen nur schlecht darstellen. So beginnt der Film mit einem Text, welcher die Roboterregeln erklärt und sagt deutlich “Diese Regeln sind unumstößlich”, doch nur wenige Sekunden später sieht der Zuschauer einen Roboter, der deutlich an sich selbst herumschraubt. Dies führt die Einleitung direkt ad absurdum und macht dem Zuschauer das Ende bereits mehr als klar. Auch die Umgebung der Stadt und der giftige Regen werden nur unzureichend bis gar nicht erklärt. Solcherlei Dinge ziehen sich durch den Film und machen es streckenweise schwer, der Logik des Drehbuchs zu folgen. Hinzu kommt, dass Vaucan bereits zu Beginn mit Träumen von einem Strand vorgestellt wird. Ob es sich hierbei um einen Wunsch, einen Traum, eine Vision oder eine Erinnerung handelt, wird im ganzen Film nicht erklärt. Antonio Banderas hilft hier auch nur bedingt weiter, da er deutlich hinter seinen Leistungen aus der Vergangenheit zurück bleibt. Hinzu kommt der latente Rassismus seitens Vaucan gegenüber Robotern, welche in seinen Augen nur Maschinen sein können, auch wenn selbst den Fusseln unterm Sofa bereits klar ist, dass der gezeigte Roboter einen Charakter entwickelt hat. All dies macht den Film zwischenzeitlich zu einer Qual, auch wenn man sich für das Thema selbst interessiert.
Cover & Bilder © EuroVideo Medien GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Das Fazit von: Assimilator
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