Becker - Die sechste Staffel

Becker - Die sechste Staffel

Originaltitel: Becker
Genre: Sit-Com
Regie: Chris Brougham • Michael Uppendahl
Hauptdarsteller: Ted Danson
Laufzeit: DVD (286 Min)
Label: Koch Media Home Entertainment
FSK 12

Becker - Die sechste Staffel   02.01.2020 von Born2bewild

Mit der sechsten Staffel geht die 90er-Jahre Serie Becker ins Finale über. Ob Chris (Nancy Travis) sich gut eingelebt hat und der mürrische Arzt (Ted Danson) sein Glück findet und ob die Serie ein würdiges Finale feiert, erfahrt Ihr in unserem Review…

 

Inhalt

 

Becker wacht besorgt über Chris, die sich für ihre Blinddarm-OP im Krankenhaus befindet. Sie sieht ihm in die Augen und sagt ihm: Ich liebe dich. Becker ist kurz verwirrt, offenbart aber auch ihr seine Gefühle und dass er sie liebt. Dann kommt ein Pfleger ins Zimmer und Chris sagt auch ihm, dass sie ihn liebt. Dieser ist wenig gerührt und offenbart Becker, dass Chris Medikamente erhalten hat, die sie so denken lassen. Wenige Tage später wird Chris entlassen und die üblichen Verdächtigen wie Jake (Alex Désert), Margaret (Hattie Winston) und Becker warten auch schon in ihrem Café auf sie. Natürlich ist es sofort Thema, dass Chris Becker gesagt hat, dass sie ihn liebt. Doch sie behauptet, dass es an den Medikamenten gelegen hätte und sie sich nicht daran erinnern kann. Becker hingegen schiebt sein Liebesgeständnis auf seine ärztliche Verpflichtung. Chris hätte seiner Meinung nach sterben können und so musste er, rein aus medizinischer Sicht ihre Gefühle erwidern. Während Chris eigentlich ganz gut mit der Situation klarkommt, kaut Becker der armen Margaret die Ohren ab. Doch eines Abends, als sich Chris und Becker auf der Feuertreppe treffen, verplappert sie sich und Becker stellt fest, dass ihr „Ich liebe dich“ doch nicht unter Einfluss der Medikamente gesagt wurde…

 

Gibt es eine Hoffnung für Becker und Chris? Ist der zweifach geschiedene Mediziner überhaupt noch beziehungsfähig?

 

Auch in der letzten Staffel gibt es noch einmal kleinere personelle Veränderungen. So ist Bob (Saverio Guerra) auf einmal verschwunden. Über ihn wird kein Wort mehr verloren. Dafür kommt ein ehemaliger Schulfreund von Jake, Hector (Jorge Garcia) ins Spiel. Er ist ewig pleite und versucht sein Umfeld zu Investitionen in seine verrückten Ideen zu überreden. Man kann ihn mit Bob nur schwer vergleichen, sie sind vom Typ her komplett anders. Er mutiert langsam aber sicher zu Jakes bestem Freund, auch wenn er ihm immer wieder in den Rücken fällt. Becker und Chris kommen sich dafür immer näher, was zu vielen Missverständnissen zwischen Mann und Frau führt und den mürrischen Arzt vor viele Probleme. Bei Margaret und Linda (Shawnee Smith) bleibt weitestgehend alles beim Alten. Linda versucht jeglicher Arbeit aus dem Weg zu gehen und schleppt einen Kerl nach dem anderen ab und Margaret bleibt die gute Seele, die über ihren Mann flucht. Insgesamt ist die sechste Staffel sehr gut gelungen, weist sehr viel Situationskomik auf und behandelt auch ernste Themen mit einem leichten Augenzwinkern. Ein wenig schade ist das Ende der Serie schon. Das Finale weiß dann irgendwie nicht mehr so richtig zu überzeugen. Es ist zwar kein offenes Ende, doch ist es irgendwie wenig befriedigend und man hat irgendwie das Gefühl, dass die Serie nicht richtig abgeschlossen ist.

 

Details der DVDs

 

Mit gerade einmal dreizehn Folgen ist die sechste Staffel die mit Abstand kürzeste Staffel. Sie findet auf zwei DVDs Platz und hat eine Laufzeit von knapp fünf Stunden. Extras gibt es leider selbst zum Finale keine. Die Bildqualität der knapp zwanzig Jahre alten Serie ist altbacken, aber in Ordnung. Soundtechnisch gibt es wieder im gewohnten Dolby Digital 2.0 wahlweise auf Deutsch oder Englisch auf die Ohren. Positiv zu erwähnen sind, bezogen auf alle sechs Staffeln, noch die Pappschuber, die vom Design her sehr gut zusammenpassen und im Regal so ein gutes Bild vermitteln.

 

Bildergalerie von Becker - Die sechste Staffel (10 Bilder)

Episodenguide

 

  • Episode 01 - Ich liebe dich kein bisschen
  • Episode 02 - Ein schräges Date
  • Episode 03 - Oma und der gewisse Akt
  • Episode 04 - Die Menschen treiben’s überall
  • Episode 05 - Frag nach Evian!
  • Episode 06 - Essen, trinken, fernsehen … reden
  • Episode 07 - Mörderschwester
  • Episode 08 - Eine Praxis voller Narren
  • Episode 09 - Krise erster Klasse
  • Episode 10 - Margarets Blues
  • Episode 11 - Vier Tage im Paradies
  • Episode 12 - Die U-Bahn-Story
  • Episode 13 - Hilfe, ich bin glücklich!


Cover & Bilder © 2019 CBS Studios Inc. All Rights Reserved.


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Die sechste und finale Staffel von Becker liefert noch einmal sehr gut ab. Die Gags sind hervorragend und auch die Situationskomik weiß zu überzeugen. Das noch eine Liebesgeschichte mit Chris eingebaut ist, passt irgendwie ganz gut zum roten Faden der Serie. So erleben wir Becker in einer für ihn unangenehmen Situation, in der er sich von einer Seite zeigt, die wir bisher noch nicht von ihm kannten. Wahrscheinlich kannte er diese Seite selbst nicht einmal. Umso trauriger ist es dann aber auch, dass diese Staffel nach gerade einmal dreizehn Folgen ihr Ende nimmt. Dazu kommt, dass dieses Ende zwar irgendwie einen Abschluss der Serie darstellt, für mich persönlich aber sehr unbefriedigend war. Irgendwie hat da noch ein richtiges Ende gefehlt. Auch wenn der Umfang leider geringer ausfällt und das Finale für mich eher lau ausfiel, fällt das Gesamtfazit der sechsten Staffel besser aus als für die vorherigen Staffeln. Daher komme ich hier auf solide 8/10 Punkten.


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