Die besten Sportfilme der 00er-Jahre

Die besten Sportfilme der 00er-Jahre

FSK 18

Die besten Sportfilme der 00er-Jahre   29.06.2020 von CommercialJoe

Eingefleischte Sportfans kennen das sicherlich: Sport bestimmt die Freizeit, er wird entweder selber ausgeübt oder mit Feuereifer am Bildschirm verfolgt. Ob Fußball, Basketball oder Formel 1 – jede Sportart hat ihre Anhänger. Die Fans fiebern mit, sie feuern an, sie wetten über empfohlene Sportwettenanbieter auf ihre Teams oder Athleten und feiern die Siege, als hätten sie sie selber errungen. Auch Computerspiele in diesem Bereich sind für Sportfans ein Muss in der Freizeitgestaltung, ebenso Filme rund um die Thematik.

 

Gerade Sportfilme sorgen für das perfekte Eintauchen in eine andere Welt. Sie ermöglichen das Identifizieren mit dem Protagonisten und schaffen darüber hinaus noch ein Bewusstsein für eventuelle Probleme, die im Zusammenhang mit einer Sportart existieren.

 

Seit dem Jahr 2000 wurden einige herausragende Sportfilme produziert. Ein paar von ihnen gewannen sogar Oscars. Das lag meist nicht nur an einer exzellenten schauspielerischen Leistung, sondern auch an der Geschichte, die sie erzählen. Sie sorgen für Emotionen, provozieren Konflikte und Drama und halten häufig ein Happy End bereit – ganz so wie es sich ein Sportfan auch bei einem Match auf dem Platz wünscht.

 

Das sind die 5 besten Sportfilme

 

1. Die Kunst zu gewinnen – Moneyball

Die Handlung des Filmdramas „Die Kunst zu gewinnen – Moneyball“ mit Brad Pitt in der Hauptrolle spielt sich zwar zu großen Teilen abseits des Feldes ab, dennoch dreht sich alles rund um den Baseball-Sport. Im Mittelpunkt des Films steht Brad Pitt als Teammanager des Baseball-Teams Oakland Athletics. Er will dem gebeutelten Club mit einem ungewöhnlichen System zu neuen Erfolgen verhelfen und stößt dabei auf einige Widerstände. Sechs Oscar-Nominierungen erhielt der Film und das American Film Institut kürte ihn zu einem der Filme des Jahres 2011.

 

https://pixabay.com/de/photos/boxen-boxhandschuhe-h%C3%A4ngend-sport-1331470/(Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/boxen-boxhandschuhe-h%C3%A4ngend-sport-1331470/ Fotograf: andreas160578)

 

2. Million Dollar Baby

Produktion, Regie, Musik und Hauptdarsteller – das alles übernimmt Clint Eastwood in seinem filmischen Meisterwerk „Million Dollar Baby“. Der Film handelt von Box-Trainer Frankie Dunn (gespielt von Clint Eastwood), der nach anfänglichem Widerwillen die motivierte Box-Schülerin Maggie Fitzgerald (gespielt von Hillary Swank) trainiert und ihr zu großen Erfolgen verhilft. Allerdings kommt es während eines entscheidenden Kampfes zu einem tragischen Unfall. Er hat schlimme Konsequenzen für Maggie und stellt Frankie vor eine schwerwiegende Entscheidung. Der Film erschien im Jahr 2004 und war für sieben Oscars nominiert, von denen er vier gewann:

  • Bester Film
  • Beste Regie
  • Beste Hauptdarstellerin
  • Bester Nebendarsteller (Morgan Freeman)

 

3. The Fighter

„The Fighter“ ist ebenfalls ein Oscar-Gewinner. Im Jahr 2011 räumte der 2010 erschienene Film zwei der begehrten Trophäen ab. Er handelt vom Boxer Micky Ward, gespielt von Mark Wahlberg, der im Boxsport groß rauskommen will. Sein Bruder Dicky (Christian Bale) trainiert ihn, da er selber einmal geboxt hat. Mittlerweile leidet er aber an Drogensucht und hat mit vielen eigenen Problemen zu kämpfen. Mutter Alice versucht sich als Managerin, aber steht Micky auch mehr im Weg, als dass sie hilft. So kommt es, dass Micky schwierige Entscheidungen treffen muss, um letztlich erfolgreich zu sein. Auch wenn der Box-Sport im Mittelpunkt des Films steht, so geht es doch auch um viele andere Themen wie Familie, Herkunft und Ehrgeiz, wodurch er zu einem rundum packenden Drama wird.

 

4. Rush – Alles für den Sieg

Der Film „Rush – Alles für den Sieg“ zeigt die Geschichte der Rennfahrer Niki Lauda und James Hunt. Er basiert auf wahren Begebenheiten und erzählt von der Rivalität der beiden Formel 1-Piloten. Dabei stellt der Österreicher Lauda, gespielt von Daniel Brühl, den verbissenen und disziplinierten Strategen dar, während der Brite Hunt, gespielt von Chris Hemsworth, ein Lebemann ist. Niki Laudas schwerer Unfall im Jahr 1976 spielt eine entscheidende Rolle in dem Film. Er war für zwei Golden Globes und viele weitere Filmpreise nominiert. Besonders der deutsche Schauspieler Daniel Brühl wurde von den Kritikern für seine Darstellung immer wieder in den höchsten Tönen gelobt.

 

https://pixabay.com/de/photos/bmw-3-6-csl-niki-lauda-spielberg-4303569/(Bildquelle: https://pixabay.com/de/photos/bmw-3-6-csl-niki-lauda-spielberg-4303569/ Fotograf: Michael4Wien)

 

5. Invictus – Unbezwungen

Der Film „Invictus – Unbezwungen“ zeigt eine essenzielle Aufgabe des Sports: verschiedene Menschen zu vereinen und das Thema Hautfarbe nebensächlich zu machen. Bei der Regie und Produktion hatte ebenfalls Clint Eastwood seine Finger im Spiel. Er zeigt die Geschichte des Widerstandkämpfers und späteren südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela, gespielt von Morgan Freeman. Der aus der jahrzehntelangen Haft freigelassene Mandela will den Rugby-Sport der schwarzen Bevölkerung näher bringen. Auch dieser Film hat Oscar-Nominierungen eingeheimst und diverse Preise gewonnen. Der Titel des Films basiert auf dem Gedicht „Invictus“ von William Ernest Henley, das dem späteren Präsident während seiner Haft Kraft gegeben hat.



Cover & Bilder © https://pixabay.com/




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