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Harvest Moon: Mad Dash

Publisher: Koch Media
Entwicklerstudio: Rising Star Games
Genre: Puzzle
Art: Midprice
Erscheinungsdatum: 29.10.2019
USK 0

Harvest Moon: Mad Dash   22.01.2020 von Born2bewild

Harvest Moonist eigentlich eine Farming-Simulationsreihe. Doch Harvest Moon: Mad Dash geht hier neue Wege in Richtung Action und Partyspiel. Ob uns diese Kombination zugesagt hat oder wir doch lieber einen Baum gepflanzt hätten, erfahrt Ihr in unserem Review...

 

Inhalt und Gameplay

 

Unsere Insel ist komplett zugewuchert und wir haben keine Möglichkeit mehr, den Leuchtturm zu erreichen. Also müssen wir die Götter besänftigen, indem wir unsere Felder bestellen und so das Dorf aus dem Gestrüpp wieder auferstehen lassen. Nach diesem sehr kurzen Intro geht es auch schon los. Der Spieler startet auf einer Landkarte und wird von Anfang an geführt und mit kurzen Texten auf die Vorgehensweise und Neuerungen in den Levels hingewiesen. Man kann innerhalb der Levels mit gewissen Punkteschwellwerten bis zu drei Sterne bekommen. Diese sind wichtig, da man nach einigen Levels immer wieder Hindernisse in Form von Steinen vorfindet. Diese kann man immer nur passieren, wenn man eine bestimmte Anzahl an Sternen gesammelt hat. Dann lösen sie sich in Luft auf. Die Levels an sich erreicht man immer, wenn man den vorgehenden schafft, unabhängig von der Anzahl der erbeuteten Sterne. Die ersten Levels sind sehr einfach und dienen auch der Einführung des Spielprinzips. Man sammelt die einzelnen Samen auf den Feldern auf und setzt sie zusammen. Je öfter man das tut, desto weiter reifen die Pflanzen. Doch Vorsicht: irgendwann verdorren sie auch. Mehr Punkte in Form von Früchten erhält man, indem man Quadrate bildet. Dadurch werden die Früchte größer. Doch auch hier gilt, dass man aufpassen muss, dass sie nicht verrotten, dann bringen sie nämlich keine Punkte mehr. Punkte gibt es allgemein für das ernten der Früchte, aber auch für Missionsziele, die in den Levels variieren. So geht es häufig darum zum Beispiel eine bestimmte Anzahl an Tomaten oder Kürbissen zu sammeln. Hilfreich ist dabei auch der Powermodus. Dieser beginnt, sobald man seine Powerleiste voll hat. Sie füllt sich besonders gut beim Ernten großer Früchte. Wenn er startet, hat man eine gewisse Zeit nur reife Früchte, die man ernten und kombinieren kann. Sie verdorren auch nicht und können auch nach Ablauf des Powermodus noch geerntet werden. Apropos Zeit. Diese ist für jeden Level auch limitiert auf ein paar Sekunden. Anfangs ist es noch relativ einfach, doch irgendwann kommen weitere Rohstoffe wie die Milch von Kühen oder Gefahren wie Wildschweine hinzu. Insgesamt erinnert das Ganze aber eher an ein Handyspiel als an ein Konsolenspiel. Doch der Multiplayer holt dann noch Einiges raus.

 

Der Mehrspieler-Modus

 

Im Grunde genommen gibt es keinen Unterschied zwischen Single- und Multiplayer. Spieler können jederzeit zwischen den Levels ein- und aussteigen. Dabei wird ausschließlich kooperativ gespielt. Man könnte meinen, dass das Spiel dadurch einfacher wird, das ist jedoch nicht der Fall. Denn insgesamt wird der Schwierigkeitsgrad erhöht und man muss sich im Team gut abstimmen, wer was tut, wer welche Samen anhebt und kombiniert, damit man sich nicht gegenseitig behindert. Gerade in Levels, in denen der Platz zum Pflanzen knapp wird, müssen die Aktionen trotz des Zeitdrucks wohl durchdacht sein.

 

Bildergalerie von Harvest Moon: Mad Dash (10 Bilder)

Die Technik

 

Wie bereits erwähnt erinnert uns das Spiel vom Prinzip her schon eher an ein Handyspiel. Allerdings ist die Grafik trotzdem sehr gut. Musikalisch darf man nicht zu viel erwarten, es gibt nur wenige Stücke die im Hintergrund laufen. Das tut dem Spaß im Mehrspieler-Modus aber wenig Abbruch.



Cover & Bilder © Deep Silver, a division of Koch Media GmbH, Austria


Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Mit knapp dreißig Euro (Stand Januar 2020) ist Harvest Moon: Mad Dash ein Mid-Price-Spiel, das sowohl alleine, aber vor allem im Mehrspieler-Modus punkten kann. Egal ob Erwachsene oder Kinder ab etwa sechs Jahren, man kann sehr schnell einsteigen und eine Menge Spaß haben. Man darf hier kein anspruchsvolles Spiel erwarten, aber als Partyspiel für zwischendurch ist es sehr gut geeignet. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist damit als gut einzustufen.


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positiv negativ
  • Einfaches Spielprinzip
  • Kampagne kooperativ spielbar
  • Stetig steigender Schwierigkeitsgrad
  • Tolles Spiel für Zwischendurch
  • Erinnert eher an ein Handyspiel
  • Musik ist auf dauer eintönig
  • Nicht sehr abwechslungsreich





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