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Helter Skelter Murders

Originaltitel: Helter Skelter Murders
Genre: Horror-Dokumentation
Regie: Frank Howard
Hauptdarsteller: Brian Klinknett • Erica G’Bigelow
Laufzeit: ca. 77 Minuten
Label: Schröder Media
FSK 16

Helter Skelter Murders   04.03.2010 von DeWerni

In diesem Film werden euch die erschreckendsten und grausamsten Morde der Manson-Familie in einer Kombination aus Dokumentation und Spielfilm näher gebracht. Es handelt sich dabei um eine wahre Begebenheit. Der Film hält sich sogar an die Originalschauplätze. Ob er damit authentisch rüberkommt, erfahrt ihr in dem nachfolgenden Bericht.
 
Helter Skelter handelt von den erschreckenden und grausamen Morden der Familie des Serienkillers Charles Manson. Da der Film im Original aus dem Jahr 1970 stammt, wurde er komplett in schwarz- weiß gedreht, wobei das Filmmaterial an sich durchaus noch qualitativ in Ordnung ist, auch wenn man dem Film an der einen oder anderen Stellen doch das Alter ansieht. Der Film legt sein Hauptaugenmerk zu Beginn auf die Erläuterung einiger Hintergründe rund um die Charles Manson-Familiy, um die in der Zwischenzeit ein regelrechter Hype entstanden ist. Dabei stellt er zunächst die Freizeitgestaltung der damaligen Hippie-Zeit mit all ihren Drogenexzessen in den Vordergrund. So lebte auch Charles Manson mit seinen Anhängern: Am liebsten den ganzen Tag mit Kiffen, Schniefen, Alkohol und Rock’n’Roll verbringen. Für Nachschub sorgte der Anführer selbst.

Doch wozu der Konsum von zu vielen Drogen führen kann, wird in der Darstellung der eigentlich erschreckenden „Tate-LaBianca-Morde“ deutlich. Dabei schickt Charles Manson vier seiner Jünger (Brian Klinkett, Erica Bigelow, Paula Shannon und Lainda Van Compernolle) los, um die Aufmerksamkeit der Gesellschaft zu erreichen und sich an ihr zu rächen. Dabei kommen die grausamen Morde an insgesamt fünf Personen heraus, darunter auch die damalige, bekannte Schauspielerin und Schönheit Sharon Tate. Auf diese Morde arbeitet der Film schließlich knapp 50 Minuten hin, der Rest des Films dreht sich dann nur noch um dieses eine Szenario, was aber definitiv das spannendste ist. Leider wirkt der Film dadurch lange Zeit wie ein langatmiger Kifferfilm ohne viel Tiefgang. Schade!

Wie hat es Manson geschafft, die Jünger auf seine Seite zu bringen, und solche Taten zu begehen? Und auf welche grausame Art und Weise sind die Täter hier überhaupt vorgegangen?

Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Also der Stil des Films an sich ist schon etwas seltsam. Die Kombination aus Horror und Dokumentation gelingt hier meiner Meinung nach überhaupt nicht. Interessant mag der Film vielleicht aus der Dokumentationssicht sein, spannend ist aber höchstens noch das gut aufgemachte Cover. Der Film dreht sich eigentlich um einen einzigen Anschlag auf eine Gruppe von bekannten Persönlichkeiten, die sich in einer Villa aufhalten. So etwas kommt in jedem aktuellen Horrorfilm oder auch nur Thriller schon fast immer mehrfach vor. Dass natürlich bei der Betrachtung darauf Rücksicht genommen werden muss, dass es sich bei Stil, Umsetzung und Technik um die Möglichkeiten von 1970 handelt, sollte klar sein. Trotzdem ist der Film nur was für Doku-Freaks oder Leute, die auf Filme im Stile der 60er/70er Jahre abfahren.


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