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If Then
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BEWERTUNG |
13.10.2026 von Born2bewildHäufig gibt es Spiele, die sehr simpel wirken und auf den ersten Blick durch das Raster fallen. Doch dann - wenn man sie ausprobiert - stellt man fest, dass sie einem doch zahlreiche, unterhaltsame Stunden bieten können. In diese Kategorie fällt auch If Then, das nicht nur wegen des Spieltitels ans Programmieren erinnert. Ob das Spiel bei uns eine Wertung von 00001010 Punkten (Binär für 10) erreichen konnte oder doch nur 00000001 (Binär für 1), erfahrt Ihr in unserem Review…
Da das Spiel aktuell nur auf Englisch verfügbar ist, haben wir die entsprechenden Begriffe selbst übersetzt. Sollte das Spiel also lokalisiert werden, kann es hier natürlich Unterschiede geben.
Die Verpackung ist kompakt gehalten und bietet drei Fächer für die Karten. Kunststoff wurde für die Folie um die Schachtel und die drei Kartenstapel verwendet. Die Karten sind etwa halb so breit wie Standardkarten und bunt gestaltet. Bei den Zahlenkarten gibt es Unterscheidungen in der Farbe des Hintergrundes und der Zahlen sowie der Größe der Zahlen. Zusätzlich gibt es drei Strafkarten, vier Stapel zu einzelnen Leveln (Null bis Drei), vier Hinweiskarten und einen Ereignis-Stapel. Zwei weitere Karten sind für den Mastermind-Modus dabei. Am besten sortiert Ihr die Karten anhand ihrer Rückseiten und bildet so mehrere Stapel.
Für den eigentlichen Spielaufbau benötigt Ihr immer den Ereignis-Stapel und mindestens eine Levelkarte des gewünschten Schwierigkeitsgrades. Ihr fangt also sinnvollerweise erst einmal mit Level Null an. Eine Person ist allwissend. Sie nimmt eine der Levelkarten und guckt sie sich geheim an. Die erste Strafkarte wird in der Tischmitte aufgedeckt. Außerdem sucht die allwissende Person noch die zwei auf der Levelkarte abgebildeten Tippkarten heraus und legt sie verdeckt bereit. Die übrigen Personen bilden die Code-Knacker-Gruppe. Ihr mischt die Zahlenkarten und sortiert, je nach Level, eine bestimmte Anzahl wieder zurück in die Schachtel. Von den übrigen Karten teilt Ihr je drei an die Code-Knacker-Gruppe aus. Drei weitere Karten werden offen als Markt bereitgelegt und der Nachziehstapel daneben positioniert. Eine weitere Karte wird als Startkarte aufgedeckt. Nun beginnt die Person links neben der allwissenden das Spiel.
Ziel des Spiels
In jedem Spiel habt Ihr eine „If then“-Bedingung, die nur der allwissenden Person bekannt ist. Ihr versucht die Karten so auszulegen, um diese Bedingung zu erraten. Dabei sagt Euch die allwissende Person bei jeder Karte, ob Ihr richtig oder falsch liegt. Im Prinzip seid Ihr aber alle auf derselben Seite. Das Spiel endet mit einer Niederlage, wenn der Markt und der Nachziehstapel leer sind. Siegreich seid Ihr, wenn Ihr entweder alle Eure Handkarten ausspielt oder nur noch eine Person im Spiel ist und diese die Bedingung errät.
Die Anleitung
Entsprechend der Verpackung ist natürlich auch die Anleitung sehr kompakt gehalten. Sie umfasst allerdings zwölf Seiten. Das wirkt erst einmal viel, doch der Hauptteil sind Bilder, die den Text sehr gut auflockern. Das, was mir (Alex) allerdings zusätzlich zur Sprachbarriere schwergefallen ist, waren die vielen Verweise auf die Grafiken im Text. Die Grafiken sind mit Kombinationen aus Zahlen und Buchstaben versehen, auf die der Text dann wiederum verweist. Das hat mich ein wenig irritiert und im Lesefluss gestört. Insgesamt sind die Regeln aber sehr einfach und gut zu verstehen.
Wenn… wir jetzt anfangen zu spielen… Dann… werden wir viel Spaß haben…
Als Code-Knacker-Gruppe seid Ihr die aktiven Personen und spielt reihum. Wenn Ihr dran seid, habt Ihr zwei Zugmöglichkeiten:
Meistens werdet Ihr eine Karte spielen. Dabei entscheidet Ihr Euch für eine Seite Eurer Handkarte, die Ihr spielen woll. Die andere ist irrelevant. Diese Seite kommt nach oben und wird so auf die letzte Karte der Zahlenreihe gelegt, dass deren untere Hälfte abgedeckt ist. Nun sucht Ihr den Augenkontakt zur allwissenden Person. Diese sagt Euch, ob die soeben ausgelegte Karte passt oder nicht. Passt sie, ist die nächste Person am Zug. Passt sie nicht, wird sie quer gedreht und neben die aktuell aktive (obere) Zahl gelegt, sodass die beiden nicht passenden Kartenseiten zueinander zeigen. Außerdem muss die aktive Person eine Strafkarten vom Markt und/oder dem Stapel ziehen. Ist es nicht die erste falsche Karte an dieser Stelle, legt Ihr sie wieder so übereinander, dass die nicht passende Seiten der Karten noch sichtbar sind. Es ist also immer erkennbar, welche gelegten Seiten der Karten nicht passend waren. Das ist wichtig für die Findung des Codes.
Seid Ihr aber der Meinung, Eure aktuelle Karte passt keinesfalls mit irgendeiner Seite zur letzten Karte der Reihe, könnt Ihr Euch entscheiden, diese wegzuwerfen. Dabei muss nun die allwissende Person ebenfalls prüfen, ob Ihr mit Eurer Vermutung Recht habt und keine Seite passen würde. Ist das der Fall, kommt sie auf den Ablagestapel und die nächste Person ist an der Reihe. Ist mindestens eine Seite passend, muss die Karte wieder auf die Hand genommen und zusätzlich die Strafkarten gezogen werden.
Immer, wenn drei neue falsche Karten an der Reihe anliegen, kommt eine neue Strafkarte ins Spiel. Außerdem dürft Ihr Euch jeweils einen Tipp kaufen, sobald die zweite und dritte Strafkarte aufgedeckt wurde. Dieser kostet Euch beim ersten Mal drei Karten, die vom Nachziehstapel abgelegt werden müssen, und beim zweiten Mal sechs. Sobald der Nachziehstapel und der Markt leer sind, habt Ihr verloren.
Sind aber noch Karten vorhanden und Ihr habt noch Karten auf der Hand, ist die nächste Person an der Reihe. Am Ende jeder Runde, also wenn alle an der Reihe waren, müsst Ihr eine Ereigniskarte ziehen. Diese kann negative oder positive Auswirkungen haben oder aber auch nur einen lustigen, Informatik orientierten Spruch enthalten.
Wenn Ihr keine Karten mehr auf der Hand habt, seid Ihr inaktiv. Ihr dürft dann noch mit den anderen beraten, aber könnt keine Karten mehr legen oder ziehen. Sobald nur noch eine Person von Euch aktiv ist, kann diese versuchen die Bedingung zu erraten. Liegt sie richtig, habt Ihr gewonnen. Liegt sie falsch, so müsst Ihr entsprechend der Strafkarte Karten vom Nachziehstapel ablegen. Alternativ könnt Ihr so lange Karten auslegen, bis Ihr keine mehr auf den Händen habt. Dann habt Ihr nämlich auch gewonnen und dürft Euch als Meister-Code-Knacker betiteln lassen.
Lieferumfang
Cover & Bilder © Cover: Arcane Wonders / Bilder im Artikel und Teaserbild: www.sofahelden.de Das Fazit von: Born2bewild
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Spielmaterial und Aufbau




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