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Phantom Nightmare
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BEWERTUNG |
21.12.2016 von Mario von CzapiewskiMit Phantom Nightmare veröffentlicht Endless Classics zusammen mit Alive einen kultigen achtziger Jahre Slasherfilm, der sich die Geschichte des Phantoms der Oper zum Vorbild nimmt und sie in ein Slasher-Korsett zwängt. Dabei herausgekommen ist ein interessanter Videothekenvertreter, auf den man als Interessent definitiv einen Blick werfen sollte.
In einem neu eröffneten Einkaufszentrum treibt ein Killer sein Unwesen. Mitarbeiter und Angestellte des Prestigeprojekts der Stadt werden auf brutalste Weise ermordet und in der Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Angeblich treibt ein vermeintlich Toter dort sein Unwesen, der zuvor auf dem Grundstück des Einkaufszentrums gewohnt hat und in einem Feuer ums Leben kam.
Phantom Nightmare macht schon in den ersten Minuten klar, wohin die Reise gehen wird. Der Film gibt sich nicht einmal die Mühe Spannung bezüglich der Handlung aufzubauen. So wird bereits in den ersten Minuten das komplette Grundgerüst des Films dem Zuschauer klargemacht und im Grunde auch bereits der Killer mit seinem vermeintlichen Motiv umrissen. Phantom Nightmare möchte der klassische Videothekenfilm sein, der den Zuschauer nicht lange im Dunkeln tappen lässt, sondern ihm sofort klarmachen will, was er hier für seine Leihgebühr bekommt.
Mit dieser Prämisse geht es auch relativ zügig zur Sache. Die Morde in Phantom Nightmare sind verhältnismäßig kreativ und meist ausführlich dargestellt. Zwar suhlt sich der Film nie in groben Splattereien, die eine oder andere explizite Szene ist jedoch trotzdem dabei. Schauspielerisch wird solide Standardkost geboten - niemand fällt besonders negativ auf.
Fans von Slasherfilmen und old-schooliger Videothekenware bekommen mit Phantom Nightmare einen unterhaltsamen Vertreter seiner Zunft, diesmal sogar in seiner ungeschnittenen Fassung.
Die DVD-Veröffentlichung bietet den Film im originalen 4:3-Format mit der soliden deutschen Synchronisation und dem englischen Originalton. Bonusmaterial hingegen gibt es leider keins. Allerdings besitzt die DVD zum Glück das originalen Videocover, das aus der DVD einen echten Hingucker macht.
Das Fazit von: Mario von Czapiewski |
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