Planetary - Die Erde, unsere Heimat
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BEWERTUNG |
26.03.2016 von MarSDokumentationen über unsere Erde sind seit einigen Jahren kaum mehr als solche anzusehen, da sie keine echten Informationen über den Planeten mehr liefern sondern meist lediglich den Zeigefinger in Bezug auf unseren Umgang mit der Umwelt erheben. Ob Planetary - Die Erde, unsere Heimat hier eine positive Ausnahme darstellt?
Regisseur Guy Reid lässt in Planetary Wissenschaftler aus allen möglichen Bereichen zu Wort kommen, um dem Zuschauer die Verbundenheit des Menschen mit Natur und Umwelt zu verdeutlichen. Wir alles sind lediglich ein kleiner Teil im großen Universum und alle Handlungen haben auch ihre Auswirkungen auf die Zukunft, sowohl der eigenen als auch der von kommenden Generationen und auch des Planeten selbst...
Zunächst sieht hier noch alles ganz gut aus. Der Einstieg in Planetary - Die Erde, unsere Heimat ist durchaus interessant und liefert einige Originalaufnahmen und Informationen zu den Anfängen der Raumfahrt und dem Apollo-Programm der NASA. Leider war es das dann auch schon wieder und entgegen dem Cover des Films gibt es im Anschluss auch keine Aufnahmen von außerhalb des Planeten mehr zu bestaunen. Stattdessen konzentriert sich die Dokumentation wie so viele andere auf einzelne Bilder der Natur und Szenerien menschlicher Errungenschaften und bringt mehr als deutlich zum Ausdruck, wie schief auf unserem Planeten alles läuft und wie schlecht die Menschheit mit diesem umgeht. Anfangs noch einigermaßen interessant und auch treffend verliert sich das Ganze dann aber schnell in Wiederholungen und wird immer zäher, was bereits nach etwas mehr als einer halben Stunde die ersten Anzeichen von Langeweile aufkommen und den Zuschauer sehnsüchtig auf den Timer des Players blicken lässt. Nachdem auch die gezeigten Bilder wenig spektakulär oder fesselnd sind, auch in 3D nicht, findet man sich schnell vor der Frage wieder, ob man vorspulen, einige Kapitel überspringen oder sich einfach hinlegen und zum Gesäusel der Wissenschaftler friedlich einschlafen soll.
Das Bild der 3D Blu-ray geht in Ordnung, setzt aber bei weitem keine Highlights. Mit Ausnahme der anfänglichen Original-Aufnahmen des NASA-Weltraumprogramms ist die Schärfe meist sehr gut, dennoch gibt es immer wieder auch weichere, etwas unscharfe Momente. Der Kontrast ist in einigen Szenen etwas übersteuert. Wer kein 3D-Equipment zuhause hat braucht sich keine Gedanken zu machen, denn 3D ist bei Planetary - Die Erde, unsere Heimat völlig unnötig. Die Tiefenwirkung unterscheidet sich so gut wie gar nicht von einer guten 2D Blu-ray und Effekte gibt es auch keine zu sehen, für welche sich der Einsatz lohnen würde. Der Ton der Blu-ray ist stark frontlastig. Nur ab und an verirrt sich ein einsamer Effekt auf die hinteren Boxenbereiche, ist dort dann aber wenig differenziert. Cover & Bilder © Tiberius Film Das Fazit von: MarS
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