Sons of Anarchy - Staffel 4
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BEWERTUNG |
07.10.2014 von PanikmikeDie wohl bekannteste Rockerbande im Fernsehen ist wieder da und geht in die neue Runde. Die vierte Staffel der Sons of Anarchy erschien in den USA vor über zwei Jahren, nun ist sie endlich auch für die deutschen Fans verfügbar. Ob sich die Staffel lohnt und ob die Söhne der Anarchie in High Definition gut rüberkommen, könnt Ihr bei uns nachlesen …
Die vierte Staffel beginnt mit der Entlassung aus dem Gefängnis. Nach 14 Monaten ist die Gang wieder frei und sitzt endlich wieder auf ihren Motorrädern. Jackson „Jax“ Tellers (Charlie Hunnam) Wunden sind verheilt, seine Haare trägt er nun kurz, und er freut sich tierisch auf seinen Sohn. In der Zwischenzeit haben sich seine Freundin Dr. Tara Knowles(Maggie Siff) und seine Mutter Gemma Teller Morrow (Katey Sagal) um den Kleinen gekümmert. Im Knast hatte Jax viel Zeit, um über seine Zukunft nachzudenken. Zum einen möchte er Tara heiraten, weil er sich sicher ist, dass sie seine Bestimmung ist. Zum anderen möchte er den Club verlassen, um zusammen mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen ein neues Leben zu beginnen. Zuvor muss er aber Geld besorgen, denn nur von der verdienten Kohle von Tara möchte er nicht leben.
Clarence „Clay“ Morrow (Ron Perlman) geht es leider nicht viel besser, er muss ebenso Geld an Land ziehen, um den Club aufrechtzuerhalten. Seine Krankheit wird immer schlimmer, langsam aber sicher kann er mit seinen Händen nicht mehr viel anfangen. Er sieht Robert „Bobby Elvis“ Munson (Mark Boone Junior) als seinen Nachfolger, doch Jax möchte unbedingt, dass sein bester Freund und Clubmitglied Harry „Opie“ Winston (Ryan Hurst) der Präsident des Clubs wird. Um Geld in die Clubkasse fließen zu lassen, möchte Clay anstatt Waffen in Zukunft Drogen verkaufen, weil somit schneller viel Geld verdient werden kann. Jax ist dagegen, nutzt aber die Abstimmung unter den Mitgliedern, um aus dem Club kommen zu können. Er wird Clay nur seine „Drogen“-Stimme geben, wenn dieser ihn dann anstandslos aussteigen lässt.
Währenddessen arbeiten die Jungs mit den Mexikanern zusammen, weil diese viel Macht haben und sehr zuverlässig sind. So werden eines Tages Opie und Jax von den Russen gefangen genommen, weil sie von einem Waffendeal gehört haben. Bevor sich diese jedoch die Waffen schnappen und fliehen können, werden sie von den Mexikanern und ihrem Anführer Romeo (Danny Trejo) getötet. Nur einer wird verschont, um dem russischen Boss zu erzählen, dass mit den Sons und den Mexikanern nicht zu spaßen ist.
Doch die Russen und die Abstimmung sind nicht die einzigen Probleme der Sons. Der Sheriff der Stadt macht ihnen gehörig Druck und sucht Angriffspunkte, um die Rockerbande dingfest zu machen. So kommt er zusammen mit der Feuerwehr eines Tages ins Clubhaus der Söhne und stellt neun Brandschutzverstöße fest. Nebenbei zerstört er die Inneneinrichtung des Clubhauses, um so seine Macht zu demonstrieren.
Nebenbei kümmern sich die Söhne um ein paar schwarze Jungs, welche die Rockergang abzocken wollen. Eine wilde Verfolgungsjagd endet mit einer Folterung im Kofferraum eines Autos, bis die Jungs die Wahrheit sagen und auspacken. Gemma versucht währenddessen mit Tara zu sprechen. Sie hat in dem Malbuch von Jax´s Sohn eine Notiz gefunden, welche sie beunruhigt. Wenn Jax von den Infos auf dem Zettel erfährt, könnte der Streit mit Clay von vorne losgehen, und genau dass muss unter allen Umständen verhindert werden. Diese Nebengeschichten und noch viele mehr könnt Ihr mit der vierten Staffel von Sons of Anarchy verfolgen.
Wer übrigens noch einmal die alten Artikel der vorangegangenen Staffeln lesen möchte, um mehr über die Serie zu erfahren, der kann folgende Links klicken:
Wer sich nicht sicher ist, ob er die DVD oder Blu-ray kaufen soll, dem gebe ich hiermit eine kleine Hilfe. Die Umsetzung auf Blu-ray ist sehr gelungen, wie auch schon bei den vorherigen Staffeln. Die gezeigten Bilder sind sehr natürlich und voller Details. Die Schärfe und der Kontrast sind super, ebenso wie der Schwarzwert in den Nachtszenen. Ein Bildrauschen gibt es kaum. Für eine Serie ist die Umsetzung nahezu perfekt gelungen. Soundtechnisch fehlt der deutschen Tonspur ein wenig an Dynamik, dafür sind die deutschen Stimmen rauschfrei und sehr deutlich. Effekte kommen leider nur selten aus der Dolby-Digital-Anlage, ebenso bekommt der Bass keine Arbeit. Wer sich für die Sons interessiert, der sollte auf alle Fälle einen Blick auf die Extras werfen. Zum Abschluss gibt es natürlich wieder eine Auflistung der 14 Folgen von Staffel 4:
Cover & Bilder © www.sofahelden.de Das Fazit von: Panikmike
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