The Roommate

The Roommate

Originaltitel: The Roommate
Genre: Thriller
Regie: Christian E. Christiansen
Hauptdarsteller: Minka Kelly • Leighton Meester
Laufzeit: Ca. 91 Minuten
Label: Sony Pictures Home Entertainment
FSK 16

The Roommate   23.09.2011 von DeWerni

Sara kommt gerade frisch auf die Highschool. Als sie ihre Zimmergenossin Rebeca kennenlernt ist sie noch rundum glücklich – und erst recht als sie Stephen kennenlernt. Doch irgendwie scheint Rebecca komisch zu sein, sie ergreift immer mehr die Hand über Sara und ihr Umfeld. Erst vergrault sie Tracy, später scheint sogar Stephen dran glauben zu müssen…

 

Sara Matthews (Minka Kelley) hat es endlich an die Highschool geschafft und zieht voller Vorfreude in ihr Zimmer im Wohnheim ein. Auf ihre Zimmerkollegin muss sie jedoch noch eine Weile warten. Am Abend geht sie gleich mit ihrer ersten Bekanntschaft Tracy Morgan (Alyson Michalka) auf eine Studentenparty, lässt es dort ordentlich krachen und lernt auch gleich den Drummer der Studentenband Stephen (Cam Gigandet) kennen, der sie spät in der Nacht bis zum Wohnheim begleitet. Als sie in ihr Zimmer kommt, wird sie gleich von Rebecca (Leighton Meester) überrascht – ihre Zimmerkollegin. Am nächsten Morgen stellen sich die beiden richtig vor und lernen sich kennen, die beiden scheinen sich recht gut zu verstehen, erste gemeinsame Unternehmungen stehen an und eine innige Freundschaft entwickelt sich. Sie halten sich unerlaubterweise sogar gemeinsam ein kleines Kätzchen, das Sara beim Joggen zugelaufen ist. Alles scheint sich für Sara in die richtige Richtung zu entwickeln.

 

Doch plötzlich dreht sich das Blatt: Rebecca beginnt aus unerfindlichen Gründen, sich extrem an Sara zu kletten und nicht mehr von ihrer Seite zu weichen. Alle anderen Annäherungsversuche probiert sie von Sara fernzuhalten: Sei es die Wohnheimkollegin Tracy, der etwas aufdringliche Leiter des Modedesign-Kurses Professor Roberts (Billy Zane) oder sogar ihr Freund Stephen. Alle bekommen den Einfluss der Klammerung von Rebecca zu spüren. Tracy und Professor Roberts werden sogar gewaltsam oder durch Drohungen eingeschüchtert. Bald entwickelt sich die Freundschaft eher in einen Zwang, was Sara spätestens beim gemeinsamen Besuch von Rebeccas Eltern feststellt. Mittlerweile geht das Ganze so weit, dass sich die Freunde teilweise sogar aufgrund ihrer mysteriösen Bekanntschaft von ihr fernhalten, einzige Ausnahme macht da Stephen. Die beiden merken, dass Rebecca dieses Problem wohl schon mehrfach hatte und es krankhaft zu sein scheint. Doch dieses Mal geht das Ganze weiter, auf einmal stellt Sara fest, dass Rebecca zu allem bereit ist, um ihre Freundschaft aufrechtzuerhalten. Plötzlich befinden sich Sara, Stephen und deren Umfeld in einem gefährlichen Spiel um Leben und Tod wieder…

 

Was wird Rebecca noch alles anstellen, um die Freundschaft von Sara nicht zu verlieren? Welche Motive treiben sie zu ihrem seltsamen Verhalten an? Und kann es Sara und Stephen gelingen, noch unbescholten aus der Sache herauszukommen?!

 

Bildergalerie von The Roommate (6 Bilder)

Aus qualitativer Sicht kann die Blu-ray vollends überzeugen. Das Bild ist extrem scharf und kann auch in dunklen Szenen mit einem guten Detailreichtum aufwarten. Der Kontrast ist passend realisiert und kann sowohl in hellen als auch dunklen Szenen die Details sehr gut voneinander trennen. Die Farben wirken meist authentisch, auch wenn der ganze Film teilweise etwas düster gehalten ist. So kann das Bild auch jederzeit einen plastischen Eindruck vermitteln. Auch der Ton kann meist überzeugen, auch wenn durch die anfängliche Ruhe des Films die Realisierung sehr frontlastig ausgefallen ist. Doch in den Szenen, in denen es nötig ist, werden auch die hinteren Boxen sehr gut mit eingebunden und sorgen für einen guten, atmosphärischen Raumklang. Insgesamt handelt es sich wieder um eine sehr gute technische Realisierung, wie man sie im HD-Bereich von Sony auch nicht anders gewöhnt ist.


Cover & Bilder © 2011 Screen Gems, Inc. All Rights Reserved.


Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Bei Roommate versucht man wieder einmal, typische, altbekannte Schemas genretypisch für einen Highschool-Horror-Film zusammenzuschustern. Dabei dürfen dann natürlich Sex, Drugs and Rock’n’Roll auch nicht fehlen, was ganz besonders für die beiden Hauptdarstellerinnen gilt, die den Film für einen Mann alleine sehenswert machen. Die Story geht ansonsten in Ordnung, ist genretypisch, kann sich aber für so einen Film durchaus sehen lassen. Sie bietet nur etwas zu wenig Spannung. Diese spitzt sich nämlich erst gegen Ende des Films so richtig zu. Insgesamt kann ich diesen Film auf jeden Fall Leuten empfehlen, die auch den typischen Highschool-Horror stehen. Alle anderen sollten sich den Film vor einem Kauf vielleicht doch erst einmal in der Videothek ihres Vertrauens ausleihen und testschauen. Trotzdem eine ordentliche Umsetzung!


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