24 Hours To Live

24 Hours To Live

Originaltitel: 24 Hours To Live
Genre: Action • Science Fiction • Thriller
Regie: Brian Smrz
Hauptdarsteller: Ethan Hawke • Paul Anderson
Laufzeit: DVD (89 Min) • BD (93 Min)
Label: Universum Film / Square One
FSK 16

24 Hours To Live   10.05.2018 von MarS

Action und Science Fiction waren schon immer zwei Genres, die sich sehr gut miteinander kombinieren lassen. Auch der Actionthriller 24 Hours To Live nutzt Sci-Fi-Elemente, um seine Geschichte - oder eher die Hauptfigur - am Laufen zu halten. Wie sich Ethan Hawke als wandelnde Leiche schlägt? Lest weiter...

 

Inhalt

 

Nach dem Verlust seiner Familie braucht der Söldner Travis Conrad dringend eine Auszeit und kehrt seinem Arbeitgeber, dem privaten Militärunternehmen "Red Mountain", den Rücken. Ein Jahr später steht "Red Mountain" jedoch wieder vor seiner Tür, denn ein brisanter Auftrag erfordert Travis´ Fähigkeiten. Das Angebot ist äußerst lukrativ, und so willigt Travis ein, diesen letzten Job zu übernehmen. Der Auftrag läuft allerdings schief, und anstatt die Zielperson zu eliminieren wird Travis selbst erschossen. Dank eines experimentellen Medikaments gelingt es "Red Mountain", ihn wieder zurück unter die Lebenden zu holen, jedoch nur, um ihm den Aufenthaltsort der Zielperson zu entlocken, und ihn danach erneut umzubringen. Travis kann zwar entkommen, doch das neu gewonnene Leben ist zeitlich begrenzt. Er hat lediglich 24 Stunden Zeit, um das Attentat zu verhindern und "Red Mountain" zu vernichten. Hilfe bekommt er von der Interpolagentin Lin Bisset, der Frau, die ihn bereits einmal getötet hat...

 

24 Hours To Live ist trotz des vorhandenen Sci-Fi-Elements um einen von den Toten zurückgeholten Söldner ein sehr linearer, wenig überraschender Actionthriller, der sich weniger darum schert, seiner Geschichte oder den Figuren Tiefgang zu verschaffen, als den Zuschauer mit einem souveränen Actiongewitter zu unterhalten. Dabei ergeben sich, wie bei vielen anderen Filmen mit dieser Genremixtur, immer wieder auch kleinere Logikprobleme. Wieso implantiert man beispielsweise jemandem aufwendig einen Countdown-Zähler unter die Haut (In Time - Deine Zeit läuft ab lässt grüßen), wenn man sowieso vorhat, ihn nach wenigen Minuten zu töten? Dass 24 Hours To Live dennoch hervorragend zu unterhalten weiß, liegt daran, dass Regisseur Brian Smrz definitiv weiß, was er tut, wenn es auf dem Bildschirm zur Sache geht. Der ehemalige Stuntman und Stunt-Coordinator bietet dem Zuschauer einen sehr rasanten, beinahe rastlosen Erzählstil, der jede Menge Verfolgungsjagden, Fights und Shoot-Outs mit an Bord hat, die allesamt hervorragend inszeniert sind. Da ist dann auch schnell vergessen, dass der Film nur wenig Spannung liefert und die gesamte Geschichte sehr einfach gestrickt ist. Ohne viel Ecken und Kanten erzählt 24 Hours To Live seine bekannte Geschichte vom Auftragskiller, der ein Gewissen entwickelt und sich gegen seine Auftraggeber stellt, macht dies aber so actionlastig und kompakt, dass kurzweilige Unterhaltung garantiert ist. 

 

Bildergalerie von 24 Hours To Live (6 Bilder)

Details der Blu-ray

 

Die Blu-ray liefert ein ordentliches Bild, das zwar in den Bereichen Schärfe und Detailreichtum keine Höchstwerte abliefert, dennoch aber sehr schön anzusehen ist. Farbgebung und Kontrastverhältnis sind angenehm, der Schwarzwert solide. Ähnlich ist es um die Tonspur bestellt, die zwar über eine klare Sprachausgabe und gute Dynamik verfügt, es oftmals aber verpasst dem Geschehen genug Druck zu verleihen. Die umliegenden Boxenbereiche werden nur marginal für gezielte Surroundeffekte genutzt. Technische eine solide Veröffentlichung, bei der aber noch Luft nach oben gewesen wäre. 


Das Fazit von: MarS

MarS

 

24 Hours To Live ist einfach aufgebaut und wenig überraschend, weiß aber seine Stärken konsequent auszuspielen. Die rasante, sehr actionlastige Inszenierung sorgt für sehr gute Unterhaltung, die über fehlenden Tiefgang, mangelhafte Charakterisierung und simple Handlung mühelos hinwegsehen lassen. 24 Hours To Live bietet knallharte Action ohne Ecken und Kanten, für Genrefans auf jeden Fall sehenswert. 


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