Alex Cross

Alex Cross

Originaltitel: Alex Cross
Genre: Action-Thriller
Regie: Rob Cohen
Hauptdarsteller: Rachel Nichols
Laufzeit: Ca. 97 Minuten
Label: Ascot Elite
FSK 16

Alex Cross   13.03.2013 von Panikmike

James Patterson schuf vor fast 20 Jahren die Romanfigur Alex Cross, welche nun seine dritte Buchverfilmung bekam. Der Erfolg blieb allerdings aus, weder die amerikanischen, noch die europäischen Kinokassen klingelten so richtig. Nun gibt es den Streifen  fürs Heimkino und die Sofahelden haben sich mitten in den Action-Thriller gestürzt …

 

Dr. Alex Cross (Tyler Perry) arbeitet seit Jahren im Morddezernat in Detroit. Zahlreiche Leichen und Opfer pflasterten seinen Weg, Alex kann so gut wie nichts mehr schockieren. Er macht seinen Job sogar so gut, dass er ein lukratives Angebot vom FBI erhalten hat. Sein letzter Fall bei der Polizei hat es aber in sich. In einer Villa wird die Leiche einer zu Tode gequälten Managerin gefunden, ihre drei Bodyguards konnten dem Tod ebenso nicht entfliehen. Nach einiger Recherche ist sich Alex sicher, dass die Morde auf das Konto eines Killers namens Picasso (Matthew Fox) gehen. Dieser hinterlässt am Tatort immer eine Schwarz-Weiß Zeichnung, auf der ein Hinweis seines nächsten Anschlags versteckt ist. Alex und sein Partner Thomas (Edward Kane) gehen den Spuren nach und sind Picasso dicht auf den Fersen. Dummerweise begeht Alex einen schweren Fehler, der einer wichtigen Person das Leben kostet. Von nun an ist er nicht nur beruflich, sondern auch als selbsternannter Richter auf der Jagd nach dem kranken Psychopathen …

 

Der Film beginnt mit einer actionreichen Szene, die den Zuschauer von Anfang an zeigt, wie brutal und unberechenbar Bösewicht Picasso ist. Dieser wird von Matthew Fox grandios gespielt, besser könnte es kaum gehen. Einerseits ist er ein netter und charismatischer Mann, andererseits ist er ein gnadenloser Killer, der keine Gefühle hat und kein Erbarmen kennt. Doch nicht nur dieser Charakter wird im Film sehr gut dargestellt, auch Alex Cross alias Tyler Perry weiß zu überzeugen. Wo ein Licht ist, da ist aber bekanntlich auch Schatten. Leider erfährt man von beiden Charakteren nur wenig. Der Fan wird ins kalte Wasser geschmissen und eine Schwimmhilfe gibt es bis zum Schluss nicht. Viele Fragen bleiben offen und das sollte bei einem Thriller dieser Art nicht der Fall sein. Die Spannungskurve ist zwar bis zum Schluss gegeben, leider driftet der Film von einem guten und spannenden Thriller in einen Rache-Actionfilm ab, was zur Story eigentlich nicht wirklich passt. Trotz alledem kann sich Alex Cross mit seinen Actionszenen und dem roten Faden, der von Anfang an extrem gespannt ist, sehen lassen.

 

Bildergalerie von Alex Cross (9 Bilder)

Bei der Qualität der Blu-ray sind diverse Einbrüche zu verzeichnen. Das Bild hat zwar relativ gute Schärfe- und Kontrastwerte, leider werden diese durch ein permanentes Bildrauschen begleitet. In den meisten Szenen fällt es nicht wirklich auf, doch wie man auch an den Bildern in unserer Galerie erkennen kann, sind manche Einstellungen sehr unschön und stören beim Genuss des Films. Tontechnisch sieht es ein wenig besser aus, die DTS-HD Master Audio 5.1-Spur hört sich gut an, egal ob man den englischen oder den deutschen Ton anhört. Musikalisch werden manche Szenen sehr gut begleitet und die Effekte kommen vor allem in den Actionszenen sehr gut von den Boxen in die Ohren. Auch an Extras hat die Blu-ray ein bisschen was zu bieten, leider reicht dies heutzutage nicht aus, wenn man hinter die Kulissen blicken möchte.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich kannte den Film überhaupt nicht und saß ohne jegliche Erwartungen auf meinem Sofa. Schon nach ein paar Minuten war ich richtig gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie der Film weiter und vor allem ausgeht. Leider driftet der Film gegen Ende sehr ab, von dem eigentlichen Thriller ist nicht mehr viel zu sehen. Es geht dann nur noch um einen Racheakt, der irgendwie nicht zum restlichen Film passt. Daher gibt es von mir auch keine Top-Wertung. Der Film ist zwar in meinen Augen wirklich gut, jedoch ist der Genrewechsel irgendwie nicht passend und unterbricht die Genialität des restlichen Werkes. Wer Action-Thriller mag, der sollte auf alle Fälle einen Blick auf Alex Cross werfen – Tipp der Redaktion!


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