Black Sails - Staffel 1

Black Sails - Staffel 1

Originaltitel: Black Sails - Season 1
Genre: Drama-Action-Abenteuer-Serie
Regie: Verschiedene Regisseure
Hauptdarsteller: Toby Stephens
Laufzeit: DVD (420 Min) • BD (440 Min)
Label: Fox Deutschland
FSK 16

Black Sails - Staffel 1   05.12.2014 von Panikmike

Der bekannte Regisseur und Produzent Michael Bay steht für Actionkracher, sowie Neuverfilmungen bekannter Horrorstreifen. Er ist einer der Produzenten einer neuen dramatischen Actionserie, die im 17. Jahrhundert spielt. Worum es in Black Sails geht und was die Urca de Lima ist, erklärt Euch Mike in seinem Artikel …

 

Wer den Roman von Robert Louis Stevenson mit dem Namen Die Schatzinsel kennt, der weiß zumindest schon einmal so halbwegs, was auf ihn zukommt, da die Serie circa zwanzig Jahre zuvor angesiedelt ist. Black Sails erzählt die Geschichte von Captain Flint (Toby Stephens), einem der berüchtigtsten Piraten seiner Zeit. Flint und seine Crew halten sich mit verschiedenen Überfällen auf Handelsschiffe über Wasser, jedoch gab es schon lange Zeit keine große Beute mehr. Seine Männer misstrauen ihm immer mehr, was langsam aber sicher zu einem Aufstand führen wird. Sein wichtigster Mann und Freund ist der Quartiermeister Hal Gates (Mark Ryan), der voll auf seiner Seite steht und mit den Männern auf dem Schiff Walross gut umgehen kann. Doch auch er merkt, dass die Crew langsam aber sicher etwas gegen Flint und seine Ignoranz der Crew gegenüber hat. Gates und Bootsmann William „Bones“ Manderly (Tom Hopper) versuchen die Männer mit Geld und Überzeugungskraft davon abzuhalten, einen neuen Captain zu wählen, scheitern aber aufgrund der Macht eines Mannes, der schon viele Anhänger hinter sich hat. Als dieses Problem gelöst wird, hat Flint zwar wieder die Loyalität seiner Männer gesteigert, sein Ziel liegt dennoch in weiter Ferne. Er möchte das spanische Schiff Urca de Lima finden und erobern. Die Beute von über fünf Millionen spanischen Dollar wäre die Rettung von Nassau, doch zuerst muss das Kriegsschiff besiegt werden. Flint, seine Crew und sein Schiff haben gegen dieses Monster alleine keine Chance, also müssen mehr Kanonen und ein verbündetes Schiff her …

 

Während Flint seinen Beutezug fertig plant, hat Eleanor Guthrie (Hannah New) andere Probleme. Sie hat zusammen mit ihrem Vater Richard Guthrie (Sean Cameron Michael) den größten Schwarzmarkt-Handelsposten der Bahamas und versorgt die Piraten mit Informationen, wo und wann sich im Meer Handelsschiffe befinden. Sie kauft dann die Beute auf und verkauft sie mit Gewinn an andere Handelsposten weiter. Momentan sieht es aber eher schlecht mit Aufträgen aus, weil es immer weniger Beute gibt und einige Piraten auf den Handel mit ihr keine Lust mehr haben. Sie würden lieber mit ihrem Vater Handel treiben, doch dieser ist viel unterwegs und gab seiner Tochter den Auftrag, in Nassau alles am Laufen zu halten. Als Unterstützung dient ihr Mr. Scott (Hakeem Kae-Kazim), der einst als Sklave unter Mr. Guthries arbeitete, nun aber als normaler Angestellte agiert. Er hilft ihr bei dem Handelsposten und hält zusammen mit Eleanor die Taverne der Stadt in Schacht. Als Flint mit seiner Idee zu ihr kommt und um Unterstützung bittet, rücken die Probleme in weite Ferne. Doch auch sie hat Bedenken, dass alles nach Plan klappt.

 

Captain Charles Vane (Zach McGowan), der größte Konkurrent  von Flint, hat die Nase voll von der Pseudoregierung auf der Insel und versucht nebenbei Eleanor wieder für sich zu gewinnen. Er ist der zweitwichtigste Pirat und gilt als unberechenbar. Er ist für seine extreme Brutalität bekannt und würde Captain Flint am Liebsten um die Ecke bringen, um der beste und wichtigste Pirat von Nassau zu sein. Quartiermeister Jack Rackham (Toby Schmitz) unterstützt Charles wo es nur geht, besonders aber bei Entscheidungen und Ideen. Er ist das extreme Gegenteil zu Charles und gilt als das Gehirn der Crew. Seine Geliebte Anne Bony (Clara Paget), die zugleich Charles Handlanger ist, unterstützt die beiden wo sie nur kann. Sie hat zwar ein junges und überaus hübsches Erscheinungsbild, in Wirklichkeit steckt dahinter aber eine kaltblütige Killerin mit einer psychopathischen Persönlichkeit.

 

Neben den oben genannten Charakteren gibt es noch einige nebensächliche Personen, die aber nicht minder interessant sind.  So gibt es Long John Silver (Luke Arnold), der als Koch in Flints Crew aufgenommen wurde, aber mehr Dreck am Stecken hat, als man anfangs denken möge. Oder aber Max (Jessica Parker Kennedy), welche in Nassau eine der meistverdientesten Prostituierte ist. Sie verdient ihr Geld zwar mit ihrem Körper, dennoch spielt sie eine große Rolle im Leben von Eleanor und Charles. Mehr möchte ich Euch nun aber nicht mehr verraten, um alle Charaktere kennenzulernen, müsst Ihr die Serie selbst schauen.

 

Kurz noch ein paar Worte zur Qualität der Blu-ray, denn sie ist sehr nennenswert. Black Sails sieht auf Blu-ray einfach gigantisch aus, die Farben, der Kontrast und auch die Schärfe sind unglaublich gut gelungen. Auch wenn es in manchen Einstellungen ein deutliches Bildrauschen gibt, so kann man aufgrund der restlichen Qualität ein Auge zudrücken. Tontechnisch geht fast in jeder Szene die Post ab. Action wird von diversen Effekten aus den hinteren Boxen und dem Subwoofer unterstützt, ruhigere Szenen hingegen trumpfen mit glasklaren Dialogen auf. An dieser Stelle kann man nicht meckern, Fans sollten sich unbedingt die HD-Scheiben zulegen.

 

Bildergalerie von Black Sails - Staffel 1 (13 Bilder)

Abschließend gebe ich Euch noch eine Übersicht der acht Episoden der ersten Staffel und freue mich an dieser Stelle schon auf Staffel 2 und 3, welche bereits angekündigt und zum Teil schon gedreht wurden:

 

  • Folge 01 – Urca de Lima
  • Folge 02 – Perlen vor die Säue
  • Folge 03 – Unheilige Allianzen
  • Folge 04 – Mrs. Barlow
  • Folge 05 – Klarmachen zum Entern!
  • Folge 06 – Die Belagerung
  • Folge 07 – Das Konsortium
  • Folge 08 – Die Schatzinsel

Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Black Sails war eine Blindbestellung, ich hatte zuvor weder etwas darüber gelesen, noch etwas davon gesehen. Ich wusste nicht einmal, dass es um Piraten geht, was der Titel aber eigentlich schon verrät. So ging ich ohne Erwartungen und ohne Vorwissen an die acht Folgen heran und wurde positiv überrascht. Zum einen ist die Serie brutal, actionreich und deshalb wirklich etwas für „echte“ Männer. Andererseits gibt es auch eine dramatische Dreiecksbeziehung und romantische Momente für die weiblichen Zuschauer. Zwei Sachen finde ich aber sehr schade. Zum einen hat die erste Staffel nur acht Folgen, die sehr schnell vergehen und für so eine Serie mit so viel Potenzial in meinen Augen einfach zu wenig sind. Zum anderen ist das Ende unglaublich offen, sodass man unbedingt die zweite Staffel sehen möchte, um zu wissen, wie es weitergeht. So wie ich müsst Ihr dann aber einige Monate warten, denn die zweite Staffel läuft erst Anfang 2015 in den USA. Alles in allem hat mich die Serie aber gut unterhalten und ich freue mich schon darauf, wie es weitergeht!


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentar verfassen

Schreibe hier einen Kommentar. Du musst einfach alle Felder, die mit einem *-markiert sind, ausfüllen.

Noch 1000 Zeichen übrig

Meine Eingaben merken?

Ich akzeptiere die AGBs


Kommentare[X]

[X] schließen