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Blood Diner
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BEWERTUNG |
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Endlich war es mal wieder so weit und ich durfte mir einen extrem geschmacklosen Film ansehen. Wer jetzt an „Blood Feast“ oder „Bad Taste“ denkt liegt gar nicht so falsch, denn diese fallen in die gleiche Kategorie. Die Rede ist allerdings von einem Film namens „Blood Diner“, der zu seiner Zeit der Nachfolger von „Blood Feast“ werden sollte. Da dies aber nie passiert ist wurde er als eigenständiger Film auf die Filmwelt losgelassen. Epix veröffentlicht ihn im Rahmen ihrer „Twilight Classics Edition“ mit der Nummer 4.
Michael und George sind zwei Brüder im Kindesalter, die einiges mehr im Sinn haben, als nur spielen. Sie sind ziemlich fasziniert von ihrem Onkel Anwar, denn dieser plant die ägyptische Göttin Sheetar zum Leben zu erwecken. Bevor er dieses Unterfangen beenden kann wird er, sehr zur Trauer beider Brüder, vor ihren Augen erschossen. Zwanzig Jahre später wollen die beiden Brüder die Auferstehungs-Zeremonie vollenden. Dafür graben sie ihren Onkel wieder aus und nehmen sein Gehirn mit nach Hause. Onkel Anwars Gehirn ist immer noch bei vollem Bewusstsein und erklärt den beiden Brüdern, was für die Zeremonie benötigt wird.
Oh mein Gott! Was wird denn hier auf den Zuschauer los gelassen. Dieser Film ist an schlechtem Geschmack kaum zu überbieten. Hier gibt es nackte Aerobic-Tänzerinnen, einen Hitlerimitator als Wrestler, ein sprechendes Gehirn mit Augen, Kannibalismus, viel Blut und jede Menge Randgruppenwitze. Man kommt sich vor, als hätte TROMA ein neues Meisterwerk erschaffen. „Blood Diner“ war wirklich als Fortsetzung von „Blood Feast“ gedacht, scheiterte dann aber aus rechtlichen Gründen daran. Dennoch wurde der Film veröffentlicht und kann sich wirklich sehen lassen. Voraussetzung ist natürlich, dass man Gefallen an dem Gezeigten findet.
Die Schauspieler fügen sich alle sehr gut in das Geschehen ein und geben Vollgas, wenn es um dumme Sprüche geht. Gepaart mit jeder Menge Blut ergibt „Blood Diner“ eine knackige Splatter-Komödie. Die Effekte sind natürlich sehr billig gemacht und man erkennt deutlich, dass hier Gummipuppen zermetzelt werden. Aber genau das unterstreicht den trashigen Charme des Filmes und wirkt keinesfalls schlecht oder negativ. Ich musste echt viel lachen, wodurch bei mir kaum Langeweile aufkam. Der Film nimmt sich halt zu keiner Zeit ernst und genau das macht das Zuschauen zum Genuss. Gepaart mit dem Charme der 80er Jahre und einer Kiste Bier ist jede Menge Spaß vorprogrammiert.
Epix hat diesen Film erstmals wieder von der FSK prüfen lassen, da die meisten früheren Fassungen allesamt zensiert waren. In diesem Zuge hatte die FSK wohl ihren guten Tag und hat den Film mit einer Freigabe ab 16 Jahren durch gewunken. Das ist natürlich ein echter Glücksfall für uns Trashfreunde. Die vorherige DVD-Veröffentlichung von Dragon war zwar auch ungekürzt, hatte aber leider keine FSK-Freigabe. Das Bild der DVD ist jetzt nicht so der Knaller, aber ich denke, dass es bei diesem Film nicht groß negativ ins Gewicht fällt. Man achtet doch mehr auf den Blödsinn, der gezeigt wird. Der Ton liegt in deutscher Sprache in Dolby Digital 5.1 vor. Allerdings wechselt die Klangqualität immer wieder zwischen dumpf und sehr gut verständlich. Das liegt wohl daran, dass es im Endeffekt nur ein Mono-Ton ist, der einfach auf alle Boxen gesplittet wurde. Das wirkt leider ein wenig störend. Beim Bonusmaterial gibt es außer ein paar Trailern auch nichts zu bewundern. Das Cover der „Twilight Classics Edition“ will ich nun auch nicht immer wieder erwähnen, denn es ist einfach hässlich. Immerhin ist es aber ein Wendecover, welches das FSK-Logo verschwinden lässt. Alles in allem ist es mal wieder eine Standardveröffentlichung aus dem Hause Epix, welche mit einem sehr niedrigen Preis lockt. Das Fazit von: Tobi
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Als erstes muss ein Körper „erschaffen“ werden, wofür Michael und George einige Körperteile brauchen. Diese bekommen sie von diversen Gästen, welche in ihrem vegetarischen Restaurant essen. Alles, was sie für den Körper nicht brauchen, verfüttern sie an ihre Gäste. Als der Körper endlich vollendet ist brauchen sie nur noch eine Jungfrau, die auf der Zeremonie geopfert werden muss. Dazu veranstalten die beiden ein sehr spezielles Fest, welches sich doch recht schnell in eine Schlachtplatte verwandelt. Dummerweise heftet sich die Polizei an die Fersen der beiden Brüder.



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