City of Gold

City of Gold

Originaltitel: City of Gold
Genre: Abenteuer • Horror
Hauptdarsteller: Christopher Atkins • Branscombe Richmond
Laufzeit: DVD (98 Min) • BD (102 Min)
Label: NEW KSM
FSK 16

City of Gold   18.07.2019 von MarS

Dass eine Reise nicht immer schön und entspannend sein muss, das haben schon unzählige Filme bewiesen. Was passiert, wenn man im gemütlichen Dschungelurlaub auf einen fiesen Konquistador trifft, das erzählt uns nun City of Gold...

 

Inhalt

 

Seit dem Suicid seines Vaters wird Jonathan Davenport von Schuldgefühlen geplagt. Um seinem von dunklen Phantasien geprägten Alltag zu entfliehen, begibt sich Jonathan zusammen mit seiner Ex-Freundin Liz nach Peru. Liz ist eine Galeristin, die im Dschungel nach einem mysteriösen Künstler suchen will, von dessen Werken sie fasziniert ist. Das kleine Abenteuer wird jedoch schnell zum Albtraum, denn nicht das nur brutale Rebellen hier im Urwald ihr Unwesen treiben, auch eine dämonische Macht aus der Vergangenheit scheint Jonathan befallen zu haben...

 

Wer nun denkt, das Alles klingt doch ziemlich wirr, der soll tatsächlich recht behalten. Doch City of Gold setzt sogar noch einen drauf, denn über eine holprige Geschichte könnte man durchaus noch hinwegsehen, wenn der Rest dafür zu überzeugen weiß. Tut er aber nicht. Im Prinzip ist es völlig egal, an welchem Punkt man hier ansetzt, denn angefangen von untalentierten Schauspielern über völlig nichtsagende Dialoge und fehlender Logik bis hin zum gähnend langweiligen und völlig unspannenden Ablauf, hier stimmt einfach gar nichts. In Rückblenden, oftmals im comichaften Scherenschnitt-Stil, soll die Unmenschlichkeit dessen gezeigt werden, was in der Gegenwart von der Hauptfigur Besitz ergriffen hat, einen echten oder gar sinnvollen Zusammenhang kann man dabei aber nur mit viel Wohlwollen entdecken. Ebenso schwierig zu erkennen ist das titelgebende El Dorado, um das es auch irgendwie geht. Genauso anstrengend ist die Suche nach überzeugendem Schauspiel bei auch nur einem der beteiligten Darsteller, wobei die Charaktere auch noch allesamt völlig unsympathisch sind. Naja, immerhin sieht der Dschungel ganz nett aus, aber dafür gibt es wiederum zahlreiche Dokumentationen. Und die sind wesentlich interessanter als dieser klägliche Versuch, Horror und Abenteuer miteinander zu vermischen.

 

Bildergalerie von City of Gold (9 Bilder)

Details der Blu-ray

 

Die Blu-ray liefert ein scharfes, ruhiges Bild mit überwiegend natürlicher Farbgebung und gut ausbalanciertem Kontrastverhältnis. Der Schwarzwert ist kräftig, allerdings gehen in dunklen Bildbereichen hin und wieder Details verloren. Die Tonspur bietet eine gute Kanaltrennung und bindet immer wieder auch die umliegenden Boxenbereiche für gezielte Effekte ein. Die Sprachausgabe und klar und gut verständlich.


Das Fazit von: MarS

MarS

 

Man weiß eigentlich kaum, was hier schlimmer ist: City of Gold bis zum Abspann auszuhalten, oder aber der Tatsache ins Auge zu sehen, dass sich der Film dank finalem Cliffhanger sogar einen zweiten Teil offenhält. Hier können auch ein paar bekannte Gesichter nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Mix aus Abenteuer und Horror wirklich nichts mit an Bord hat, für das es sich lohnen würde, ein Auge zu riskieren. 


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