Croc: Das Killerkrokodil

Croc: Das Killerkrokodil

Originaltitel: Croc
Genre: Horror
Regie: Stewart Raffill
Hauptdarsteller: Michael Madsen • Peter Tuinstra • Sherry Phungprasert • El ...
Laufzeit: 87 Minuten
FSK 18

Croc: Das Killerkrokodil   07.07.2009 von derstefan

Thailand könnte so schön sein. Wenn da nicht dieses fiese Killerkrokodil wäre, welches friedliebende Menschen jagt und in deren Einzelteile zerlegt. Ein „Creature Feature“ mit Michael Madsen, bekannt aus „Sin City“ und „Kill Bill“.

 

Ja, der Film hat eine Story: An einem thailändischen Strand treibt ein acht Meter langes Salzwasserkrokodil sein Unwesen und geht auf blutige Menschenjagd. Es metzelt sich einmal quer durch die Botanik und sucht seine Opfer in Swimmingpools, Flüssen und im offenen Meer. Wir bekommen die Geschichte des Zoobesitzers Jack (Peter Tuinstra) erzählt, der sich momentan mit seinem Betrieb gerade so über Wasser halten kann. Eines schönen Tages spaziert die wunderschöne Tierschützerin Evelyn (Sherry Phungprasert) in seinen Zoo, da sie einen Tipp bekommen hat, dass der Betrieb die Tiere nicht artgerecht halten würde. Sie findet zwar ein paar kleinere Mängel, aber der Zoo muss deswegen nicht geschlossen werden. Das war nämlich der Plan eines gar bösen Industriellen, der den Platz vom Zoo unbedingt als Bauplatz für sein Feriendomizil braucht.

Soweit so, so platt. Schon bald haben aber der Bauherr und Jack mit seinen Freunden ein gemeinsames Ziel: Das Killerkrokodil zu fangen. Mit auf den Plan kommt jetzt der Krokodiljäger Hawkins (Michael Madsen), der sich schnell mit Jack anfreundet. Zusammen sind sie nun bereit, es mit diesem übergroßen Exemplar aufzunehmen, welches Hawkins schon lange jagt. Doch als sie das Krokodil aufspüren, wird ihnen schnell bewusst: Das Monster ist nicht so leicht zu besiegen, wie sie es sich gedacht haben...

Leider ist nicht nur die Story etwas fad: Die Schauspieler können leider allesamt ihr Potenzial nicht wirklich zur Schau stellen. Optisch machen zwar die Hauptdarstellerinnen eine gute Figur, aber das kann den Film insgesamt wirklich nicht retten. Michael Madsen ist dabei der bekannteste Darsteller, bekam aber genau wie die anderen nicht mehr als platte Sprüche ins Drehbuch geschrieben. Die Gags zünden nicht und auch die Trickeffekte knallen nicht rein. Wenn das Killer-Croc angreift, kann man das Gummi förmlich riechen und die digitalen CGI-Effekte sind wohl leider dank engem Budget auch sehr schmalspurig ausgefallen. Die Landschaftsaufnahmen sind dahingegen echt gelungen, es gibt nette Unterwasseraufnahmen und die Thai-Strände sind einfach ein Traum.


Das Fazit von: derstefan

derstefan

Leider kann ich euch hier keine Empfehlung aussprechen. Die Geschichte hat zu wenig zu bieten: Keine Spannung, keine großartigen Wendungen und – Achtung schlechter Witz - kein Biss. Auch die Effekte sind leider nicht gut gelungen, es war nicht das Killerkrokodil schuld, dass sich mir die Nackenhaare aufgestellt haben. Und nur aufgrund der gut gelungenen Landschaftsaufnahmen lohnt sich ein Ansehen des Films leider auch nicht. Daher: Nur für B-Movie Fans mit Hang zu Krokodilleder-Handtaschen zu empfehlen.


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