Detektiv Conan – 12. Film: Die Partitur des Grauens

Detektiv Conan – 12. Film: Die Partitur des Grauens

Originaltitel: Meitantei Conan Senritsu no Furu Sukoa
Genre: Krimi
Regie: Yasuichiro Yamamoto
Laufzeit: DVD (115 Min)
Label: Kazé Anime Studio
FSK 12

Detektiv Conan – 12. Film: Die Partitur des Grauens   07.10.2018 von LorD Avenger

Die neu errichtete, prunkvolle Domoto-Halle der Musikakademie steht unter einem schlechten Stern als der Reihe nach Musiker von dort in Explosionen zu Tode kommen. Die Einweihung der importierten deutschen Orgel soll aber dennoch wie geplant stattfinden...

 

Inhalt

 

Wer hätte gedacht, dass klassische Musik so spannend sein könnte? Die Ermordung von Musikstudenten weckt Conans Interesse, der schnell die Visitenkarte des Killers ausmacht - die einzelnen Teile einer Querflöte. Die Studenten gehörten derselben Musikakademie an, die sich derweil auf das Eröffnungskonzert der neuen Domoto-Halle vorbereitet, zu der Ran und die Detective Boys eingeladen sind. Neben der eindrucksvollen importierten Orgel würde das Herzstück des Auftritts eine Stradivari-Geige sein, die zu hören ein Traum von Shinichi war. Doch da dieser im Kinderkörper Conans steckte, musste er Ran selbstredend absagen, die ihre Chance witterte, ihm eine große Freude zu machen und ihn wiederzusehen. Eingeschnappt fängt sie einen Streit an, dem der Detektiv allerdings nicht die nötige Aufmerksamkeit zollen kann, da sich der Fall immer weiter zuspitzt. Weitere Musiker werden ermordet und auch auf die talentierte und schöne Sopranistin Reiko hat man es abgesehen.

 

Neben dem spannenden Fall besticht der Film auch durch seine kurzen romantischen Rückblicke, die Shinichis und Rans Beziehung näher beleuchten und beiden mehr Hintergrund geben, wo sich beide doch abgesehen davon eher selten weiterentwickeln. Auch über Shinichis Liebe für das Violinenspiel, das er sich natürlich von Sherlock Holmes abgeschaut hat, erfährt man ein klein wenig mehr.


Bildergalerie von Detektiv Conan – 12. Film: Die Partitur des Grauens (5 Bilder)

Details der Blu-ray

 

Allein, wenn man den Konzertsaal und speziell die überwältigende Orgel betrachtet, wird man bereits von der Bildgewalt der Zeichnungen umgehauen. Aber auch darüber hinaus sieht man tolle Animationsarbeit bei den zahlreichen Figuren, die sich natürlich und glaubhaft bewegen, sauber gezeichnet sind und dem Stil von Erfinder Gosho Aoyama treu bleiben. Die deutsche Synchronarbeit lässt keine Wünsche offen und der Blu-ray-Sound verursacht während des Orgel- und Violinen-Konzerts auch bei Zuschauern Gänsehaut, die mit klassischer Musik üblicherweise nichts anfangen können. Das 20-seitige Booklet hält wie gewohnt weiterführende Hintergrundinformationen zu Charakteren und Historie bereit und die Realfilm-Aufnahmen im Abspann belegen, dass der Orgel ein echtes Gegenstück zum Vorbild diente.

 

 

© 2008 GOSHO AOYAMA/DETECTIVE CONAN COMMITTEE All Rights Reserved Under License to VIZ Media Switzerland SA Animation produced by TMS ENTERTAINMENT CO., LTD.


Das Fazit von: LorD Avenger

 LorD Avenger

Ich bin hellauf begeistert! Nach dem super spannenden und optisch eindrucksvollen Film 11 (Die azurblaue Piratenflagge) folgt direkt ein weiterer persönlicher Favorit der Reihe. Die Partitur des Grauens ist nämlich alles andere als ein Grauen. Der Film wirft einen direkt in die Machenschaften eines explosionswütigen Serienkillers (eine Thematik, die ich so gelungen seit Das 14. Ziel definitiv vermisst habe), erwärmt einem dann das Herz mit romantischen Flashbacks zu Shinichis und Rans Beziehung, treibt einem die Gänsehaut die Arme hinauf, wenn in der optisch umwerfenden Konzerthalle tolle Musik gespielt wird und stellt, allen voran, ganz großartige Nebencharaktere vor. Während die meist nur für einen Film geschaffenen Figuren üblicherweise auch so vergänglich wirken, wie sie sind, hat man hier mit der Sopranistin Reiko einen ganz tollen Charakter geschaffen, der einem trotz ihrer ruppigen Diva-Art ans Herz wächst, mit dem man mitfiebert und den man nur zu gerne wiedersehen würde.


Die letzten Artikel des Redakteurs:




Kommentare[X]

[X] schließen