Die Fürsten der Dunkelheit

Die Fürsten der Dunkelheit

Originaltitel: Prince of Darkness
Genre: Horror
Regie: John Carpenter
Hauptdarsteller: Donald Pleasence
Laufzeit: DVD (98 Min) • BD (102 Min)
Label: Studiocanal
FSK 16

Die Fürsten der Dunkelheit   08.03.2014 von Panikmike

Der amerikanische Horrorfilm Die Fürsten der Dunkelheit stammt aus der Feder des Großmeisters John Carpenter und kam 1987 in die Kinos – Monate später wurde er in Deutschland indiziert. Im Zeitalter des HD-Fernsehens ließ Studiokanal den Film neu prüfen und daher erschien er nun auf Blu-ray mit einer Freigabe ab 16 Jahren …

 

Vater Loomis (Donald Pleasence) findet bei einem verstorbenen Priester eine Schatulle, in der sich ein seltsamer Schlüssel befindet. Aufgrund seiner Neugierde forscht er ein wenig nach und stößt auf einen uralten Geheimbund namens Bruderschaft des Schlafs. Der Verstorbene war das letzte Mitglied des Bundes, welcher die letzten 30 Jahre in einer geschlossenen Kirche in Los Angeles verbrachte. Als Loomis mit dem Schlüssel das alte Gewölbe unterhalb der Kirche aufschließt und einen Blick hinein wirft, dreht er vor Schrecken um und kontaktiert seinen alten Bekannten Professor Howard Birack (Victor Wong). Dieser bittet ein paar seiner Studenten um Hilfe und plant ein aufregendes Wochenende unter der Kirche, um das Mysterium des Geheimbundes zu lüften.

 

Als sie dort ankommen, bauen sie diverse technische Geräte auf und wollen eine riesige Glassäule mit einer grünen Flüssigkeit untersuchen. Einen Teil der Studenten analysieren die unheimliche Säule, die anderen übersetzen eine Art Bibel, welche davor auf einem Stehpult liegt. Doch was die Gruppe mitsamt Vater Loomis herausbekommt, macht ihnen noch mehr Angst als sie zuvor schon hatten …

 

Was hat es mit der grünen Flüssigkeit in dem alten Behälter auf sich? Warum hat sich die Bruderschaft des Schlafs 30 Jahre unterhalb der Kirche eingesperrt? Und was wird passieren, wenn die Bibel übersetzt ist und die Gruppe das Mysterium gelüftet hat?

 

Wer die Filme von John Carpenter kennt, der weiß was ihn erwarten wird. Neben Halloween, The Fog – Nebel des Grauens und Das Ding aus einer anderen Welt produzierte der Großmeister des Horrors auch einige Werke, die leider nie groß rauskamen. Fürsten der Dunkelheit ist einer dieser Filme und auch er lebt von seiner düsteren und stimmigen Atmosphäre. Untermalt wird er von einem sehr ungewöhnlichen Synthesizer-Soundtrack, der zwar heutzutage gewöhnungsbedürftig ist, dennoch verdammt gut zu den gezeigten Bildern passt. Dass er lange Zeit auf dem Index war, ist irgendwie unverständlich, heutzutage ist er aber ab 16 Jahren zu haben.

 

Bildergalerie von Die Fürsten der Dunkelheit (9 Bilder)

Bei einem älteren Film mit einer neuen Veröffentlichung ist aber am Wichtigsten, dass die Bild- sowie die Tonqualität passt. Studiokanal hat sich sichtlich ins Zeug gelegt, den 27 Jahre alten Film zu verbessern und ich kann Euch eines sagen: es ist ihnen gelungen. Die gezeigten Bilder sind zwar nicht mit aktuellen Veröffentlichungen vergleichbar, dennoch ist es die beste Fassung, die bisher auf dem Markt kam. Die Schärfe kann sich sehen lassen, die Details stechen in den meisten Szenen ins Auge und der Schwarzwert geht in Ordnung. Leider gibt es dennoch einen stetigen Begleiter namens Bildrauschen. Bei diesem Film ist dies aber nicht tragisch, da es gut zum Film und seinem Alter passt. Tontechnisch gibt es leider nur eine überarbeitete Stereo Spur, die logischerweise keine Effekte aus der Dolby Digital Anlage entlocken kann. Dafür kommen die Stimmen sauber und rauschfrei aus den vorderen Boxen. Wer sich für den Film interessiert, der wird mit den spärlichen Extras enttäuscht sein. Es gibt lediglich einen Trailer und zwei Audiokommentare. 


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

John Carpenter war in meiner Kindheit der Meister des Horrors und mittlerweile weiß ich wieder warum! Filme wie Die Fürsten der Dunkelheit haben mein jugendliches Dasein geprägt und mich zum Horrorfan gemacht. Alleine die Musik, die vom Großmeister selbst stammt, geht durch Mark und Bein und passt wie die Faust aufs Auge. Doch auch die Geschichte konnte mich damals so wie auch heutzutage überzeugen. Alleine der Auftritt von Musiker Alice Cooper ist der Hammer. Ich wusste allerdings nicht, dass der Film jahrelang in Deutschland auf dem Index stand und jetzt erst neu geprüft wurde. Dafür gibt es ihn nun ab 16 Jahren und das ist auch gut so, denn so wirklich nachvollziehbar ist die Indizierung in meinen Augen bis heute nicht!


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