Die Kettenreaktion

Die Kettenreaktion

Originaltitel: The Chain Reaction
Genre: Umwelt Drama
Regie: Ian Barry
Hauptdarsteller: Steve Bisley • Anna-Maria Winchester
Laufzeit: 89 Minuten
Label: Sunfilm Entertainment
FSK 16

Die Kettenreaktion   11.01.2010 von Yuuly

Auf der Atommülldeponie Waldo kommt es nach einem Erdbeben zum Strahlungsaustritt und einer Verseuchung des Grundwassers. Bei diesem Zwischenfall kommt der Mitarbeiter Heinrich Schmidt zu Schaden und wird schwer verstrahlt. Die Ärzte prophezeien ihm eine Lebenserwartung von maximal 3 Tagen. Als Heinrich im Krankenbett erwacht und von der Schwere des Zwischenfalls erfährt fordert er eine sofortige Warnung der Bevölkerung in der Region. Der Chef der Deponie hat jedoch andere Pläne und möchte den Zwischenfall vertuschen. Heinrich flieht aus der Quarantäne und versucht die nahe gelegene Kleinstadt zu erreichen, um die Bevölkerung zu warnen.

 

Durch die Verstrahlung ist Heinrich jedoch so geschwächt und geistig verwirrt, dass er es nicht bis in die Stadt schafft und an einer nahe gelegenen Berghütte erschöpft zusammenbricht. Der Sicherheitsdienst der Deponie ist Heinrich ebenfalls bereits auf den Fersen, fest entschlossen den Vorfall mit allen Mitteln zu vertuschen.
Die Hauptrolle in dem Umweltthriller spielt Steve Bisley, der dem ein oder anderen sicher aus dem in späteren Jahren verfilmten Film „Mad Max“ bekannt sein dürfte. Bisley spielt in dem Film den jungen und wilden Rennfahrer Larry, der mit seiner Freundin Carmel, gespielt durch Anna-Maria Winchester ein heißes Wochenende in einer einsamen Berghütte verbringen möchte. Das geplante Liebeswochenende wird jedoch durch Heinrichs Zusammenbruch vor dem Fenster des mit dem Liebesspiel beschäftigten Paares schlagartig beendet. Carmel, selbst Krankenschwester, nimmt sich dem unter Gedächtnisverlust leidendem Heinrich an und versorgt ihn. Da sich der Zustand von Heinrich auch am nächsten Tag nicht sonderlich bessert, beschließt Larry eigene Nachforschungen anzustellen und verlässt die Berghütte in Richtung Stadt. Heinrich, der sich immer noch an nichts erinnern kann bleibt mit Carmel in der Hütte zurück.

Während Larry und Carmel versuchen dem im Sterben liegendem Heinrich zu helfen, versucht der Sicherheitsdienst alles, um sämtliche Beteiligten Personen zum Schweigen zu bringen und schreckt dabei selbst vor Mord nicht zurück. Unerwartete Hilfe erhalten Larry und Carmel dabei von einem unbekannten Freund von Heinrich, der diesen bereits vor der Verseuchung vor einer möglichen Katastrophe in der Deponie informiert hatte. Aber auch der Sicherheitsdienst weiß von dem unbekannten Helfer und versucht diesen zu finden und zu ermorden.

Larry macht auf dem Weg in die Stadt erstmalig Bekanntschaft mit dem Chef des Sicherheitsdienstes, der versucht ihn mit seinem Wagen von der Straße abzudrängen. In der Stadt muss Larry feststellen, dass die Mitarbeiter der Deponie bereits die Kontrolle über die Stadt erlangt haben und wird verhaftet, da er angeblich einen von ihnen getötet haben soll. Im Gefängnis lernt Larry den mysteriösen Helfer von Heinrich kennen. Dieser klärt ihn über die bevorstehende Katastrophe und die Absichten der Sicherheitsleute auf. Besorgt um seine Freundin überlegt er sich, wie er aus dem Gefängnis entkommen kann.
Im Verlauf des Films kommen immer mal wieder diverse Autoverfolgungsjagden vor, in denen sich der Rennfahrer Larry gegen die Sicherheitskräfte der Deponie behaupten muss.

Gedreht wurde der Film im Jahre 1978. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass die Story und die Actionszenen für heutige Verhältnisse eher lahm daher kommen. Die Story des Sicherheitsdienstes, der versucht den Atomunfall zu vertuschen, scheint an der ein oder anderen Stelle schon sehr an den Haaren verbeigezogen. Auch die diversen Nacktszenen im Film locken heute niemanden mehr.

Das DVD-Cover wirbt an prominenter Stelle mit Mel Gibson als Schauspieler. Man sollte ich davon jedoch nicht blenden lassen. Mel Gibson spielt in diesem Film eine winzige und kurze Nebenrolle.


Das Fazit von: Yuuly

Yuuly

Mich hat der Film leider nicht überzeugt. Die "Spannungskurve" war eher flach und  die Verfolgungsjagten langweilig. Das Thema des Films ist auch heute noch aktuell, allerdings spricht mich die  Umsetzung insgesamt rein gar nicht an. Man merkt dem Film sein Alter durchaus an. Für mich ein mittelmäßiger Film aus den späten siebziger Jahren.


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