Fallout 3 - Add-on 3+4

Fallout 3 - Add-on 3+4

Publisher: Bethesda
Genre: Action
Sub-Genre: 3rd Person Rollenspiel / Shooter
Art: Midprice Titel / Downloadcontent
Erscheinungsdatum: 27.08.2009
USK 18

Fallout 3 - Add-on 3+4   27.08.2009 von Panikmike

Das dritte Add-On zu Fallout 3 ist nun auf den Markt und endlich kommt das Feature, worauf viele Spieler seit dem Erscheinen der vergangenen Erweiterungen gewartet haben. Die Levelerhöhung wurde nun von 20 auf 30 erhoben. Ob das alles ist, seht ihr hier…

Endlich gibt es eine richtige Erweiterung, die nicht nur neue Inhalte freigibt, sondern auch noch mit einigen Features aufwarten kann. Das Spielgefühl, was Fallout 3 einst hatte, wurde hier wieder aufgegriffen. Weg mit den virtuellen Welten und den eingeschränkten Möglichkeiten, hier spielt ihr tatsächlich wieder das Hauptspiel mit all seinen Sonnen- und Schattenseiten. Wichtig ist, dass ihr das Hauptspiel erfolgreich absolviert habt, denn „Broken Steel“ knüpft nahtlos an die Geschichte an. Spieler die vom Ende enttäuscht wurden, haben nun die Möglichkeit, ein neues Ende zu erleben. Ebenso wie im Spiel selbst, gibt es hier neue Hauptmissionen und ein paar Nebenquests, die zu bewältigen sind. Die Motivation, die die Spieler durch Missionpack 1 und 2 verloren hatten, ist wiedergekehrt. Ganz wichtig ist der Fakt, nach dem durchspielen des Hauptstrangs endlich weiterzocken zu können. Nicht alle Spieler hatten Level 20 erreicht und konnten danach nicht mal mehr in dieses aufsteigen. Bei „Broken Steel“ wird nicht nur das Weiterspielen ermöglicht, sondern auch die Levelgrenze wurde auf 30 erhöht. Zusätzlich gibt es da natürlich wieder verschiedene Möglichkeiten, seinen Charakter mit den sogenannten Perks zu modifizieren. Die Programmierer haben sich hier viel Mühe gegeben und ebenso ein würdiges Nachfolgesystem erschaffen. Es lohnt sich also schon, die Figur ins Level 30 zu katapultieren. Durch neue Monster, neue Waffen und auch eine sehr gut durchdachte Storyline wurde das Fallout 3 Universum sehr gut erweitert.

Wie geht es weiter:
Ich hatte mich damals für den Weg entscheiden, Sarah in die radioaktive Kammer zu schicken. Ich weiß, das ist nicht gerade die Art eines Helden und Gentlemen, aber wer weiß was passiert wäre, wenn ich es selbst gemacht hätte. So tauche ich einige Tage später in der Zitadelle auf und rede mit Elder Lyons. Dieser klärt mich über die letzten Tage auf und ich bekomme gleich meinen ersten Auftrag. Was ich bis dato nicht wusste ist, dass das Projekt Purity erfolgreich war. Doch leider zieht dies auch einen entscheidenden Nachteil mit sich: Den Kampf um das klare Wasser. Nicht nur das Wasser besitzen nun auch Macht heißt, nein jetzt wollen auch seltsame Geschäftsmänner ihren Profit daraus ziehen.

Was ist neu:

Zum Einen, wie ich oben schon beschrieben habe, die Erhöhung auf Level 30. Es macht nun durchaus mehr Spaß, wieder ins Ödland zu ziehen und noch vorhandene Nebenmissionen zu erfüllen, wenn man weiß, ich kann noch aufsteigen und neue Möglichkeiten ergattern. Die Entscheidungsfreiheit wie vom Hauptspiel wurde hier genauso aufgegriffen. Ebenso die Perks, die man nach bestimmten Stufen bekommt. Hier sind sehr nette Ideen verbaut, die beste fand ich immer noch folgende: Man kann nun zehn Nuka Cola´s in eine Quantum verwandeln. Somit gibt es auch die nachträgliche Möglichkeit die 30 Quantum Flaschen für ein Achievement zu sammeln. Ebenso eröffnen sich auf der Hauptkarte neue Orte, die man vorher noch nicht anwählen bzw. betreten konnte. Ebenso spendierten die Programmierer neue Rüstungen und Waffen. Mein Favorit ist eindeutig eine Kombination aus Flammenwerfer und Granatwerfer. Diese schießt flammende Geschosse auf den Gegner, der dann brennend seinem eigenen Tod entgegensieht.

Wer Fallout 3 immer noch nicht gespielt hat, ist selbst Schuld. Mittlerweile gibt es das vierte Addon für die Xbox 360. Point Lookout verschlägt den Spieler mitten in die Sümpfe von Fallout 3. In mehreren Missionen müsst ihr erneut beweisen, dass ihr kämpfen könnt.


Im Südosten treffe ich auf dem Wasser eine Frau, die mich beauftragt, ihre Tochter zu finden. Nur wie soll ich da hin kommen? Ach ja, am Fluss hat ja ein Boot angelegt. Ich kaufe mir beim Fuhrmann eine Karte und schon geht es los. Nach kurzer Fahrzeit befinde ich mich an einem Steg, hinter mir sichtbar ein alter, heruntergekommener Vergnügungspark. Ich gehe langsam und vorsichtig hindurch, doch schon werde ich von Hunden bemerkt und angegriffen. Gääähn, Hunde machen mir keine Angst. Ein wenig gestöbert und nach Punkten und Personen gesucht, finde ich eine Händlerin. Diese hat aber nichts Besonderes und ich mache mich auf dem Weg zum eingezeichneten Punkt auf der Karte. Das ist ein Haus, in dem ein Einsiedler wohnt. Dieser bittet mich, ihm zu helfen. Ich laufe ihm hinterher und sehe, dass sein Haus von komischen Eingeborenen angegriffen wird, natürlich zuck ich auch meine Waffen und gehe gegen sie vor. Nach kurzer Zeit lässt er mich alleine und meint, ich solle doch mal nach oben schauen, ob noch Opfer zu finden sind. Ja allerdings und das nicht wenige. Auch wenn sie keine besonders guten Waffen haben, so ziehen sie mir doch ganz schön viel Lebensenergie ab. Anscheinend sind es spezielle Schrotflinten und Messer, die sie benutzen. Alles scheint im Stil von Tom Sawyer zu sein, alles ist altbacken, die Häuser sind alt eingerichtet und die Menschen dort haben schlichte Kleidung an. Oben in einem größeren Raum angekommen, spreche ich mit dem Einsiedler per Sprechanlage.

Um euch nicht mehr von der Geschichte zu verraten, hör ich nun auf und beschreib euch den Rest. Lohnt es sich, das Missionpack 4 überhaupt zu kaufen? Point Lookout ist, wie man es auch von den anderen Addons kennt, ein eigenes Areal. Dort findet ihr einige Nicht-Spieler-Charaktere, einige neue Gegner und Waffen. Das Spielgebiet ist zwar generell nicht so groß, aber für ein Addon lässt es sich definitiv sehen. Man kann frei herumlaufen und auch einige Orte entdecken. Die Atmosphäre von Fallout 3 wurde hier ebenso eingehalten, wie beim Hauptspiel. Schön ist der neue Ort wegen der Sümpfe. Sowas gab es bisher in der Spielewelt von Fallout 3 noch nicht. Super, dass sich die Programmierer von Bethesda immer wieder etwas neues einfallen lassen, um den Spieler vor dem Bildschirm zu fesseln. Das Gebiet ist herrlich anzusehen, erstmalig kommt ein wenig Horrorstimmung dazu.

Gibt es wirklich viel neues zu sehen? Nein, definitiv nicht. Klar gibt es ein paar neue Gegner, eine neue Grafik und neue Gimmicks, jedoch halten sich diese in Grenzen. Aber mal ganz ehrlich, es ist ein Downloadpaket für 800 Microsoftpunkte (ca. 10 Euro) und da, finde ich, sollte man anders argumentieren als bei einem Vollpreis-Addon. Im Laufe des Spiels gibt es als Belohnung zwei neue Talente (Perks) und ein paar Waffen, die aber nicht wirklich brauchbar sind. Neben den Erfahrungspunkten und Kronkorken, die ich ergattern kann, war das leider schon alles. In diesem Punkt muss ich sagen, waren die anderen Downloadinhalte weitaus besser. Doch wenn man dem Spieler immer neue Waffen etc. gibt, wird dies auch sehr schnell langweilig. So finde ich die Abwechslung der Addons gerade richtig. Dazu aber noch ein Kritikpunkt, wenn man „Broken Steel“ nicht hat, so wird auch die Levelgrenze von 30 nicht angehoben. Das darf doch nicht wahr sein oder?


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Broken Steel:
Wer Fallout 3 abgeschlossen hat, der wird sich auf diese Erweiterung sehr freuen. Erstens gibt es endlich die Levelerhöhung 30, zweitens kann man sein Hauptspiel wieder betreten und das Ödland und seine Weiten erkunden. Auch wenn es für erfahrene Spieler eine Leichtigkeit sein wird, Broken Steel erfolgreich abzuschließen, werden diese Zocker trotzdem eine Freude an den neuen Features haben. Endlich die würdige Fortsetzung, auf die alle gewartet haben.

Point Lookout:

Wenn man ohne Ausschweifungen spielt, dann braucht man für Point Lookout gerade mal 2-3 Stunden und schon ist man am Ende. Doch Fallout 3 und alle Missionpacks sind nicht auf Laufen, Schießen und Mission Lösen ausgelegt. Die Erforschung, die Neugierde und auch der Drang nach „was finde ich hinter diesem Hügel“ sind im Vordergrund. Deshalb find ich das vierte Addon ebenso gelungen wie die anderen, jedoch ist mein klarer Favorit immer noch BROKEN STEEL (alleine schon wegen der Level 30 Erhöhung!). Die Stimmung ist gut, alles passt zum Fallout 3 Universum. Hätte man noch ein paar mehr Gimmicks eingebaut, so wäre es wirklich perfekt. Deshalb gebe ich auch kein Topp Wertung, aber für ein GUT reicht es allemal.


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positiv negativ
  • Neue Gegnertypen
  • Das alte Spielgefühl ist zurück
  • Neue Ausrüstungsgegenstände
  • Level 30 Erhöhung (Broken Steel)
  • Die Story aus Fallout 3 wird fortgesetzt (Broken Steel)
  • Schöne Sumpflandschaft (Point Lookout)
  • Schwierigkeitsgrad gut ausbalanciert (Point Lookout)
  • Gute Gruselatmosphäre (Point Lookout)
  • Kaum grafische Unterschiede
  • Sehr linear (Broken Steel)
  • Wenig Neuheiten (Point Lookout)
  • Wenig Abwechslung bei den Quests (Point Lookout)
  • Motiviert nicht so wie die anderen Add-Ons (Point Lookout)





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