Fear the Walking Dead - Staffel 4

Fear the Walking Dead - Staffel 4

Originaltitel: Fear the Walking Dead - Season 4
Genre: Horrorserie
Regie: Verschiedene Regisseure
Hauptdarsteller: Lennie James
Laufzeit: DVD (698 Min) • BD (729 Min)
Label: Fox Deutschland
FSK 16

Fear the Walking Dead - Staffel 4   22.12.2018 von Panikmike

Neben der bekannten und beliebten Serie The Walking Dead gibt es seit drei Jahren auch das Spin-Off Fear the Walking Dead, welches fürs Heimkino nun in die vierte Runde ging. Fans haben anfangs oft die langweilige und auch unspannende Art der Serie bemängelt, doch seit Staffel 3 ging auch hier ordentlich die Post ab. Ob die vierte Staffel überzeugen kann oder sich eher in die Ablage P einordnet, klären wir im Artikel…

 

Inhalt

 

Nachdem Madison Clark (Kim Dickens) zusammen mit ihrem Sohn Nick (Frank Dillane), ihrer Tochter Alicia (Alycia Debnam-Carey) und ein paar Weggefährten von der gefährlichen Staudammexplosion fliehen konnten, bauen sie sich ein neues Leben in einem Baseball-Stadion auf. Dort finden sie neue Freunde und schaffen es auch endlich, Fuß zu fassen. Sie bauen Gemüse an, machen nach wie vor Erkundungsgänge um Vorräte und nützliche Dinge zu finden und schützen sich mit starken Mauern gegen die zahlreichen Untoten. Immer mehr Überlebende werden aufgenommen und in die Gemeinschaft integriert, gemeinsam stark zu sein war schon immer Madisons Ziel. Die Ruhe ist aber nicht lange im Stadion, denn vor den Toren wartet eine Gruppe namens „Die Aasgeier“ auf sie.

 

Währenddessen findet der ehemalige Cop John Dorie (Garret Dillahunt) eine Frau namens Laura, die Hilfe braucht. In seiner abgelegenen Hütte im Wald kümmert er sich um sie und möchte die Zukunft dort mit ihr verbringen. Doch der Ort ist nicht sicher, denn immer wieder werden Zombies angespült, die John töten muss. Als eines Tages dann seine geliebte Laura nicht mehr auffindbar ist, geht er auf die Suche nach ihr und stößt auf einen einsamen Wanderer namens Morgen Jones (Lennie James), der einen weiter Weg hinter sich hat. Er ist eher der einsame Krieger, doch John hilft ihm und beide werden gute Freunde.

 

Wird John seine Geliebte wiederfinden oder ist sie bereits schon unter den Untoten? Wie wird Madison gegen die Aasgeier vorgehen und kann sie das Stadion und ihren Traum halten? Welche Gefahren warten noch auf die Überlebenden oder haben sie in der kaputten Welt keine Chance mehr?

 

Die Serie hat sich seit der ersten Staffel entwickelt und bietet momentan mehr Spannung als ihr großer Bruder The Walking Dead. Besonders die Einführung zahlreicher neuer Charaktere und der Tot einiger Helden von Staffel 1-3 bringen einen neuen Schwung in die Serie und bieten gute Unterhaltung. Es wird eben ein anderer Fokus gesetzt und dass ist auch gut so. Natürlich gibt es in den 16 Episoden auch ruhigere Szenen und Abschnitte mit viel Dialogen, dennoch ist alles spannender inszeniert als bei den letzten Staffeln von The Walking Dead. Besonders gut ist auch die Einführung von Morgan gelungen, der bisher ein Hauptcharakter in The Walking Dead war und nun zum Spin-Off wechselte. Zwar hätte man beide Serien noch viel mehr miteinander verbinden können, der Anfang ist nun aber gesetzt.

 

Die Geschichte selbst ist spannender als in den vorherigen Staffeln, leider sind in den letzten paar Episoden einige Handlungen der Charaktere sehr fragwürdig, besonders was einen neuen Charakter angeht. Das Ende und die Spannung auf Staffel 5 ist zwar mit der letzten Episode gegeben, die Episoden davor ziehen sich allerdings und sind teilweise ein wenig nervig. Alles in allem gibt es in Fear the Walking Dead allerdings endlich schöne Action, einen regen Austausch der Charaktere und immer noch den Fokus auf die Zombies und nicht nur auf die zwischenmenschlichen Beziehungen.

 

Details der Blu-rays

 

Die Qualität der Blu-rays sind leider durchwachsen. Einerseits gibt es schöne Bilder, die rauschfrei und voller Details auf dem Fernseher erblühen, andererseits ist leider oftmals ein Qualitätseinbruch zu sehen. Ähnlich wie bei dem großen Bruder The Walking Dead ist das Bild die meiste Zeit leicht verrauscht und erreicht nicht wirklich ein hohes Niveau. Die aktuelle Zeit wird dabei farblos und teils detailarm dargestellt, was zwar in einer gewissen Weise passend ist, andererseits nicht realistisch. Die zahlreichen Rückblenden werden dann voller Pracht mit natürlichen Farben gezeigt, was ein wenig unverständlich ist, da es normalerweise andersrum gemacht wird. Alles in allem sind die abgelieferten Bilder auf normalen Niveau, mehr leider auch nicht. Der Ton ist dafür sehr gut geworden. Die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen, die Dolby-Digital-Anlage hat auch immer wieder zu tun und selbst der Bass darf hin und wieder einen Laut von sich geben. An Extras hat Fox Deutschland leider nicht mit Ruhm bekleckert, es gibt nämlich leider gar nichts :(

 

Bildergalerie von Fear the Walking Dead - Staffel 4 (10 Bilder)

Episodenguide

 

  • Episode 01 – Was ist Ihre Story?
  • Episode 02 – Ein weiterer Tag im Stadium
  • Episode 03 – Gut hier draußen
  • Episode 04 – Begraben
  • Episode 05 – Laura
  • Episode 06 – Nur für den Fall
  • Episode 07 – Die falsche Seite
  • Episode 08 – Niemand ist weg
  • Episode 09 – Wie du und ich
  • Episode 10 – Schließ die Augen
  • Episode 11 – Der Kodex
  • Episode 12 – Schwach
  • Episode 13 – Blackjack
  • Episode 14 – Das Rezept
  • Episode 15 – Das Wiedersehen
  • Episode 16 – Hoffnung…

Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich mag beide Reihen mit den Beißern, allerdings lässt The Walking Dead in meinen Augen seit einigen Staffeln nach. Fear the Walking Dead hingegen zieht sein Niveau nach oben, es gibt mehr interessante Geschichten und nicht so viele langgezogene Ausschlachtungen, wenn zum Beispiel ein Charakter das Zeitliche segnet. Das Problem bei The Walking Dead ist einfach, dass sich die Macher zu sehr auf andere Sachen und nicht aufs Wesentliche konzentrieren, das ist in meinen Augen bei der vierten Staffel von Fear the Walking Dead anders. Die Geschichten sind gut, die Hauptcharaktere wechseln und die Einführung von Morgan alias Lennie James ist mehr als nur gelungen. Dies gibt der Serie einen neuen Pfiff und endlich eine „Vereinigung“ beider Universen. Von mir gibt es für die vierte Staffel 7 von 10 Punkte (1 Punkt Abzug wegen der Qualität und der fehlenden Extras) und die Hoffnung, dass die Serie so spannend und voller verschiedener Geschichten weitergeht.


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