Freelancers

Freelancers

Originaltitel: Freelancer
Genre: Action / Thriller
Regie: Jessy Terrero
Hauptdarsteller: 50 Cent
Laufzeit: Ca. 95 Minuten
Label: Constantin / Highlight Film
FSK 16

Freelancers   22.01.2013 von Panikmike

Curtis Jackson, auch bekannt unter seinem Rapper-Namen 50 Cent, ist seit einiger Zeit in diversen Filmen als Schauspieler zu sehen. An der Seite von Forrest Whitaker und Robert de Niro spielt er einen korrupten Polizisten, der sich durch die Aufnahme in einen Club auf ein gefährliches Spiel eingelassen hat …

 

Malo (Curtis „50 Cent“ Jackson) wird nach der Ermordung seines Vaters ebenso ein Polizist. Am Tag seiner bestandenen Prüfung wird er von dem ehemaligen Partner seines Vaters Joe Sarcone (Robert de Niro) in einen Club aufgenommen, in dem nur korrupte Polizisten sein dürfen. Dort wird unterschlagene Beute gesammelt und dann als Finanzspritze unter den Clubmitgliedern gerecht aufgeteilt. Die geheime Gruppe nimmt ihn aber nur endgültig auf, wenn er sich auch beweisen kann. So muss er sich in einer gewissen Weise gegen das Gesetz stellen, seine Moralvorstellungen ablegen und eine Reihe von Prüfungen ablegen. Er wird Dennis Lurue (Forest Whitaker) zugeteilt, der ihm gleich von Anfang an zeigt, wo der Hammer hängt. Nach einiger Zeit ist sich Malo aber nicht mehr sicher, ob er sich wirklich auf das gefährliche Spiel hätte einlassen sollen …

 

50 Cent ist schon lange ein Musiker, der seit einiger Zeit versucht, den Weg eines Schauspielers zu gehen. In diversen B-Movies hat er schon gezeigt, dass er lieber bei der Musik bleiben sollte. Freelancers ist ein weiteres Beispiel dafür, dass er kein guter Schauspieler ist. Er macht in diesem Werk zwar seine Sache ganz gut, doch von Perfektion ist er meilenweit entfernt. Dummerweise sind auch seine Kollegen nicht gerade vorzeigbar, die Schauspielkunst von Forest Whitaker und Robert de Niro ist okay, jedoch hat man schon viel bessere Filme mit ihnen gesehen.

 

Storytechnisch wird dem Zuschauer nichts Neues geboten, und das ist dann eher langweilig als spannend. Generell wirkt der Film nicht schlecht, doch gut ist er irgendwie auch nicht. Die Geschichte hat Logiklöcher und wurde ohne jeglichen Highlights in Szene gesetzt. Alles plätschert vor sich hin, bis man sich am Ende fragt, ob dies alles gewesen sein soll. Noch problematischer wird es, wenn man die Rollen genauer ansieht, denn diese sind einfach nicht glaubhaft. Allgemein fehlt dem Film viel, um in der oberen Liga mitspielen zu können. Sehr schade, denn der Cast ist nicht einmal so schlecht!

 

Bildergalerie von Freelancers (10 Bilder)

Kommen wir zur Bildqualität des Films, so werden wir entgegen der Story positiv überrascht. Die Schärfe und der Detailgrad können überzeugen und zeigen erneut, dass ein HD-Bild einfach um einiges mehr kann, als eine herkömmliche SD-DVD-Veröffentlichung. Tontechnisch passt es leider wiederrum nicht. Es gibt kaum Effekte und alles klingt ein wenig dünn. Dennoch sind die Stimmen gut verständlich und wenn der Bass mitarbeiten darf, dann wenigstens mit ordentlichem Druck. Fans werden von den Extras enttäuscht sein, denn so richtig interessant ist eigentlich nur das Special „Hinter den Kulissen“.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Eigentlich denkt man sich, dass ein Film mit Robert de Niro und Forest Whitaker nicht schiefgehen kann, oder? Weit gefehlt! Der Film bietet weder eine grandiose Schauspielqualität noch gute Story. Alles plätschert vor sich hin und nach den 95 Minuten fragt man sich: War das schon alles? Ich meine, bleiben wir mal realistisch:  Ich habe schon viel schlechtere Werke gesehen, jedoch ist Freelancers definitiv auch kein guter Film. 50 Cent macht zwar eine bessere Figur als in seinen anderen Filmen, gut spielt er dennoch nicht. Alles in allem kann ich den Film nur empfehlen, wenn man komplett ohne Erwartungen an ihn rangeht. Sehr schade, bei dem Cast :(!    


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