How to be: Das Leben ist (k)ein Wunschkonzert

How to be: Das Leben ist (k)ein Wunschkonzert

Originaltitel: How to be
Genre: Drama
Regie: Oliver Irwing
Hauptdarsteller: Robert Pattinson • Rebecca Pidgeon • Jeremy Har
Laufzeit: ca. 84 Minuten
Label: Eurovideo
FSK 0

How to be: Das Leben ist (k)ein Wunschkonzert   31.10.2009 von Der Ohm

Robert Pattinson gilt seit seiner Rolle in „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ als Shootingstar Hollywoods. In „How to be – Das Leben ist (k)ein Wunschkonzert“ spielt er allerdings das Gegenteil. Weder privat noch beruflich bekommt sein Charakter ein Fuß auf den Boden. Ob Robert Pattinson seinen Ruf als begnadeter Schauspieler gerecht wird? Lest weiter…

Art (Robert Pattinson) hatte es nicht leicht in seinem bisherigen Leben. Als ungeliebtes Adoptivkind muss er einige traumatische Ereignisse verarbeiten. Er versucht sich als Musiker und träumt von einer Karriere im Showbiz, leider ist er aber grottenschlecht. Auch mit seiner Freundin Jessica läuft es nicht rund und sie verlässt ihn. Auf der Suche nach sich selbst stolpert er über das Buch „Es ist nicht deine Schuld“ von Dr. Ellington. Er ist so begeistert von dem Werk, dass er auf die verrückte Idee kommt, Dr. Ellington als Therapeut zu sich nach Hause einzuladen. Es gibt nur ein Problem: Art lebt wieder bei seinen Eltern seit der Trennung von Jessica…

Es gelingt dem Film leider nicht sich für eine Richtung zu entscheiden. Sobald die „Super-Nanny“ Dr. Ellington ins Haus kommt ergeben sich ein paar Gags aus der Situationskomik heraus. Anderseits nimmt sich der Film ansonsten sehr ernst, zu ernst! Art ist und bleibt psychisch nicht auf der Höhe und die meisten anderen in seinem Umfeld sind noch schlechter dran.

Das Bild geht bis auf den körnigen Hintergrund in Ordnung. Drop-Outs oder sonstige Störungen konnte ich nicht ausmachen. Auch beim Kontrast und beim Schwarzwert gibt es nichts zu meckern. Der Ton legt genrebedingt nicht viel wert auf die hinteren Boxen, nur selten ist eine gewisse Räumlichkeit auszumachen.

Bonusmaterial ist diesmal reichlich vorhanden. Ein 18 minütiges Making of gibt guten Einblick in die Dreharbeiten. Diese sind sogar komplett deutsch synchronisiert. Respekt, sowas schaffen selbst die meisten Hollywood-Blockbuster nicht. Desweiteren kann man zwei verschiedene Castings mit Robert Pattinson anschauen, das Eine sieben und das Zweite über zwanzig Minuten lang. Die erweiterten Szenen sind direkte Takes vom Set, noch nicht mal Rohschnitte. Hiervon sind 26 Minuten aneinander gereiht zu sehen. Die Bildergalerie enthält auch Bilder vom Set.


Das Fazit von: Der Ohm

Der Ohm

Um es vorweg zu nehmen, an der schauspielerischen Leistung ist nichts zu meckern, ich kann bloß mit dem Film nichts anfangen. Für eine Charakterstudie ist er zu oberflächlich und für einen Teenie-Film zu trocken. Wer Robert Pattinson sehen möchte sollte meiner Meinung doch lieber zu Twilight greifen, hier steht sogar der zweite Teil in den Startlöchern


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