Industry Manager: Future Technologies

Industry Manager: Future Technologies

Publisher: Astragon
Entwicklerstudio: astragon Entertainment GmbH
Genre: Wirtschaftssimulation
Sub-Genre: Openworld
Art: Midprice
Erscheinungsdatum: 06.11.2016
USK 0

Industry Manager: Future Technologies   26.01.2017 von Dante

Industry Manager: Future Technologies ist eine klassische Wirtschaftssimulation, bei der Du dein eigenes Imperium aufbauen, neue zukunftsfähige Produkte erforschen und Deine Konkurrenten auf dem Weg zu Ruhm und Erfolg aus dem Weg räumen kannst. Dante hat sich für Euch die komplexe Wirtschaftssimulation angeschaut. Schafft er es, seine Konkurrenten zu besiegen?

 

Installation und erster Eindruck

 

Industry Manager: Future Technologies ist ein Spiel, das über Steam vertrieben wird. Die Installation und das Patchen gestalten sich dadurch einfach. Sobald das Spiel installiert ist, benötigt es keine bestehende Internetverbindung mehr, ist also offline spielbar. Startet man das Spiel, kommt man in das Hauptmenü. Dort kann man sich zwischen "Spiel starten" und "Tutorial spielen" entscheiden. Alles wirkt recht aufgeräumt, übersichtlich und sehr zentral gehalten, was mir gut gefällt. Bevor ich mich in das Tutorial stürze, schaue ich mir zuerst die Grafik- und Audioeinstellungen an. Diese sind ebenso sehr übersichtlich gestaltet. Nachdem das Spiel meine Grafikeinstellung automatisch schon auf Maximum eingestellt hat, starte ich das Tutorial. 

 

Tutorial

 

Startet man das Tutorial, wird man direkt von einer netten Dame begrüßt. Diese bringt uns die Grundzüge des Spiels bei. Ihren Anweisungen sollte man auch tunlichst folgen, denn wenn nicht, kann man im Tutorial hängen bleiben. Das ist mir passiert, als ich beim Mitarbeiter einstellen zu voreilig war. Was mich gefreut hat ist, dass man sieht, wie weit man sich im Tutorial befindet. Ich finde es gibt nichts Schlimmeres als ein Tutorial, in dem man das Ende nicht absehen kann. Zu den Grundzügen gehört das Bauen und Verwalten von Produktionsgebäuden, Erstellen von Transportrouten, Handeln auf dem globalen Markt und noch vieles mehr. Leider musste ich später feststellen, dass durchaus noch mehr hätte vorgestellt werden können. Für den Einstieg in das Spiel reicht es aber aus. Kaum war ich mit dem Tutorial durch, stürzte ich mich auch in mein erstes freies Spiel.

 

Freies Spiel

 

Bevor man sich an das Aufbauen eines Wirtschaftsimperiums macht, muss man sich für die Spieleinstellungen entscheiden. Die Einstellungskategorien sind rechts im Bild zu sehen. Man kann zwischen 1-4 KI-Spielern wählen und das Spielziel ist frei wählbar. Sei es ohne Ziel, eine bestimmte Menge Geld zu sammeln oder den Gegner in den Ruin zu treiben. Hat man sich entschieden, was man haben möchte, kann es auch schon losgehen. Man darf sich jetzt noch eine Produktionslinie, mit der man starten möchte, eine/n Geschäftsführer/in, sowie ein Logo und eine Spielfarbe aussuchen. Dann geht es auch schon los. Ich empfehle mit Biotechnologie zu starten, da sich dies als gut für den Anfang herausgestellt hat. Man startet damit sich ein Handelszentrum zu bauen. In diesem verkauft man seine Waren in der jeweiligen Stadt. Anschließend sucht man sich das Land aus, das man bebauen will. Hierbei sollte man darauf achten, welche Ressourcen dort vorhanden sind. Gebäude, die immer benötigt werden, sind das Warenlager und die Forschungseinrichtung. Anschließend baut man sein Produktionsgebäude. Je nachdem, was man für die Herstellung seiner Waren benötigt, sollte man auch die Grundressourcengebäude bauen. Bei Biotechnologie sind die Farm und die Tierzucht für den Anfang am wichtigsten. Nun geht der ewige Kreislauf los: neue Produkte erforschen, Ressourcen an- oder abbauen, neue Produkte herstellen und mit Profit verkaufen. Kann man es nicht herstellen, lässt es sich am Weltmarkt erhandeln. Es gilt: der Einkauf ist in der Regel teurer als die Eigenproduktion. Man spielt so lange bis man sein Ziel erreicht hat oder bankrott ist.     

 

Bildergalerie von Industry Manager: Future Technologies (18 Bilder)

Spielgefühl

 

Ich war noch nie bei so einem Spiel so zwiegespalten. Es fühlt sich gleichzeitig zu schnell aber auch irgendwie zu langsam an. Man bekommt pro Tag im Spiel dutzende Nachrichten, wenn man viel auf dem Weltmarkt verkauft und hat letzten Endes keinen Überblick, was wann für welchen Preis gehandelt wurde. Gleichzeitig dauern Forschungen teilweise 50 Tage und diese abzubrechen ist nicht möglich. Ich habe noch keinen vernünftigen Weg gefunden ein ordentliches Plus von mehr als zehntausend Euro am Tag zu machen. Während der Computer von jetzt auf gleich mehrere Millionen in einem Monat verdient, obwohl er kurz vorher fast bankrott war. Auch ist das Spiel an sich recht unübersichtlich. Es gibt super viele Statistiken, die einem sagen was wann wie passiert ist, aber irgendwie sagen diese dann noch nichts aus. Das Bewerben von Produkten ist undurchsichtig, das Verwalten der Mitarbeiten und Einstellen der Produktion unhandlich und irgendwie macht alles noch einen sehr unausgeglichenen Eindruck. Nichtsdestotrotz habe ich mehrere Stunden, teilweise mit Begeisterung, daran gesessen, um das Spiel zu meistern. Doch dies wird garantiert noch einige Tage oder Wochen in Anspruch nehmen, gewonnen habe ich bisher noch nicht. Etwas, das mir auch nicht aus dem Kopf geht, ist die Spielmusik. Diese erinnert mich, warum auch immer, an irgendeinen der alten Spyro-Teile. Ich musste sie aber auch nach 30 Minuten ausstellen, da sie mir ziemlich auf die Nerven ging.


Das Fazit von: Dante

Dante

 

Industry Manager: Future Technologies hat viel Potential, aber es gibt noch eine Menge zu tun. Es ist definitiv nur etwas für Wirtschaftssimulations-Fans, doch wer mit diesem Genre nichts anfangen kann, sollte besser die Finger davon lassen. Mir hat es, obwohl es eher einem Rohdiamanten ähnelt, viel Spaß gemacht. Dennoch kann ich nicht mehr als 6 von 10 Punkten dafür vergeben.


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