Legend of the Bog - Das Sumpfmonster

Legend of the Bog - Das Sumpfmonster

Originaltitel: Bog Bodies
Genre: Horror • Thriller
Regie: Brendan Foley
Hauptdarsteller: Vinnie Jones • Jason Barry
Laufzeit: 88 Minuten
FSK 16

Legend of the Bog - Das Sumpfmonster   16.04.2010 von Xthonios

Vor tausenden von Jahren verschleierten Mörder ihre Taten gerne damit, dass sie die Leichen in nahegelegten Sümpfen versenkten. Der Legende nach finden diese Seelen niemals Ruhe, sondern wandeln zwischen Himmel und Hölle. Wehe dem, der die Ruhe Jener Geister stört... der Zorn der Leichen wäre fatal und erbarmungslos.

Irland, dass Land der grünen Wiesen, antiker Sehenswürdigkeiten und zahlreicher Moore. Niemand weiß genau wie viele Erinnerungen diese dunklen Gebiete mit sich tragen, welche Schicksale unschuldiger Menschen dort endeten.

Dunkle Moorgebiete, längst vergessene Legenden und ein einsamer Jäger gespielt von Vinnie Jones (bekannt aus Snatch, Nur noch 60 Sekunden). Etwas schlug in mir Alarm. Könnte dieser Stoff nicht für einen fesselnden Abend sorgen? Ich hörte die Stimme von Vinnie Jones in meinem Kopf, welche mir zuflüsterte "Bleib fern von diesem Sumpf, er ist verflucht.

6 Menschen - verfolgt von Ihrem Unterbewusstsein - werden in den Sog des verfluchten Moores in der Nähe von Dublin gezogen. Jeder dieser Menschen hat ein düsteres Geheimnis, welches der Sumpf kennt. Als die Besitzerin einer Baufirma beim Fund einer Moorleiche diese einfach in einen nahen See versenken lässt, anstatt die Polizei zu rufen, nimmt die Geschichte seinen Lauf und die Legende wird Wirklichkeit.


Und wieder höre ich die Stimme von Vinnie Jones "Er ist verflucht, schalte Ihn aus".

Die Moorleiche erwacht. Ausgedörrt macht sie sich auf den Weg nach Wasser. Ein Blick auf die Moorleiche versetzte mich in Grauen. Glatzköpfig, pummelig und niemals konnte jemand mit seinen Augen so dumm aus der Wäsche schauen.

Auf der Suche nach Wasser gelangt "Glubschi" die Moorleiche dann zu einer Vororttankstelle. Das Monster weiß, dort muss es Wasser geben. Zielstrebig wankt sie mit Gurgelgeräuschen wie "Uääärgh" und "ööörchl" zu dem Kühlregal, öffnet die Kühltruhe und beißt voller Kraft in die PET-Flasche. Doch der Besitzer der Tankstelle greift ein, sein letzter Fehler in seinem Leben. Glück für uns, dass diese blutrünstige Szene nicht gezeigt wird und nur am Ende kurz der tote Besitzer am Boden zu sehen ist. Doch die Moorleiche braucht mehr und so wandert sie weiter.


Meine Nerven lagen blank - so viel Grausamkeit und Spannung. Welch ein Glück, die irische Volksmusik heiterte mich wieder auf, die "Glubschi" auf dem Heimweg begleitete. Fast erwartete ich noch eine weibliche Moorleiche, die mit ihm dann in der Abendsonne tanzen würde.

Und wieder hallten die Worte von Vinnie Jones in meinem Kopf. Diesmal nickte ich nur und antwortete Ihm. "Du hattest recht. Er ist verflucht... MIES".


Das Fazit von: Xthonios

Xthonios

Vinnie Jones als "Moorleichen" Jäger, irische Volksmusik als Horrorfilmuntermalung und inhaltsleere Charaktere. Dieser Film hat alles. Die deutsche Synchronisation ist ebenso amateurhaft wie die schauspielerischen Leistungen. Sicherlich hätte man aus der eigentlichen Filmidee eine Menge Potential schöpfen können, aber nicht so. Sehr schade…


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