Profiling Paris - Staffel 4

Profiling Paris - Staffel 4

Originaltitel: Profilage
Genre: Krimiserie
Regie: Alexandre Laurent • Julien Despaux
Hauptdarsteller: Odile Vuillemin
Laufzeit: DVD (629 Min) • BD (629 Min)
Label: Polyband
FSK 16

Profiling Paris - Staffel 4   05.08.2016 von Born2bewild

Nachdem die EM in Frankreich nun vorüber ist, bleiben wir serientechnisch noch etwas dort und widmen uns der vierten Staffel der Krimiserie Profiling Paris. Ob sie stimmungsvoll ist wie die isländischen Fans oder ob sie sich anfühlt wie das langweilige Finale zwischen Frankreich und Portugal, erfahrt ihr in unserem Review…

 

Während Chloés (Odile Vuillemin) Kollegen bei einer Veranstaltung auf eine Auszeichnung zum letzten Fall warten, ist sie auf der Rückreise aus ihrem Urlaub und kämpft am Flughafen darum pünktlich anzukommen. Sie schafft es kurz vor knapp zu ihren Kollegen zu stoßen. Doch gerade als die Zeremonie zum Finale übergehen soll, wird das Team um Thomas Rocher (Philippe Bas) zu einem Tatort gerufen.

 

Am Tatort angekommen finden sie eine weibliche Leiche, die erwürgt wurde. Die ersten Ermittlungen ergeben, dass sie im naheliegenden Club als Sängerin engagiert war. In den Gesprächen mit dem Eigentümer stellt sich heraus, dass sie und ihr Pianist sich als Amateure ausgegeben haben, aber seiner Meinung nach sehr professionell wirkten. Das ist sehr ungewöhnlich, denn normalerweise würde man sich ja eher besser verkaufen. Außerdem erfährt das Team, dass der Pianist in eine Schlägerei mit einem Gast verwickelt war.

 

Bei den weiteren Ermittlungen stellt sich heraus, dass die Sängerin einen falschen Namen angegeben  und diese Masche schon bei mehreren Jazz-Clubs abgezogen hat. Sie wählte immer Namen berühmter amerikanischer Jazz-Stars und wandelte sie in französische Namen um. Allem Anschein nach war sie also auf der Flucht.

 

Nachdem ihr richtiger Name zum Vorschein kommt, stellt sich auch heraus, dass ihr Pianist nicht ihr Liebhaber ist, sondern ihr Sohn. Nachdem diese Fakten auf dem Tisch liegen, steht ein Hauptverdächtiger fest: Ihr Ex-Mann, den sie in der Vergangenheit wegen Misshandlung ihres Sohnes angezeigt hatte und der auf Grund dieser Anschuldigungen zwei Jahre im Gefängnis verbracht hat. Doch sowohl er als auch sein Sohn sind unauffindbar.

 

Wird es dem Team um Chloé gelingen, den Sohn noch lebend zu finden? Ist der Vater der Täter?

 

Die vierte Staffel (hier unser Review zur dritten Staffel) bietet zwölf neue Folgen á circa 50 Minuten. Die Folgen sind allesamt sehr spannend und auch abwechslungsreich. So geht es zum Teil um gewöhnliche Fälle wie zum Beispiel Mord, aber auch um heftigere Fälle wie eine Kindesentführung. Besonders ist die Folge Reinkarnation bei der ein aktueller Fall Verbindungen zu einem scheinbar aufgeklärten Fall von 1945 zu haben scheint. Wie schon der Name sagt, stellt er eine gewisse Reinkarnation da, bei sowohl Rochers als auch Chloés frühere Ichs im Fall von 1945 eine tragende Rolle spielen. Natürlich spielen dann auch die beiden Schauspieler die Rollen im zweiten Weltkrieg.

 

Außerdem dreht es sich auch wieder ein wenig um Cloés Liebesleben, das in der dritten Staffel etwas enttäuschend verlief. Zu allem Überfluss findet sich einer ihrer Liebhaber dann auch in höherer Position im Revier wieder.

 

Technisch gesehen kann die Blu-ray überzeugen. Sowohl das gestochen scharfe Bild als auch der hervorragende Kontrast ziehen den Zuschauer in ihren Bann. Gerade der Kontrast ist eine Besonderheit der Serie, denn Chloés Outfits stellen nicht nur den guten Geschmack auf die Probe. Akustisch bietet die Serie einen hervorragenden Klang und ein gutes Mischverhältnis auf allen Kanälen. Das einzige Defizit ist, dass es leider keine Extras gibt.

 

Bildergalerie von Profiling Paris - Staffel 4 (10 Bilder)

Abschließend noch die Episodenliste:

 

  • Folge 01: Sternschnuppe
  • Folge 02: Panik
  • Folge 03: Schicksale
  • Folge 04: Wahre Lügen
  • Folge 05: Vermisste Kinder
  • Folge 06: Reinkarnation
  • Folge 07: Nur 57 Stunden
  • Folge 08: Mörderisches Vermächtnis
  • Folge 09: Stimmen
  • Folge 10: Der Rächer
  • Folge 11: Video-Killer
  • Folge 12: Aus dem Schatten

Das Fazit von: Born2bewild

Born2bewild

Alex:

Nach der nun für mich zweiten Staffel muss ich sagen, dass mir die Serie immer besser gefällt. Zwar kann ich mich nicht hundertprozentig mit Chloès Art anfreunden, aber das ist einfach Geschmackssache. Für mich wirkt sie etwas zu seltsam und geistesabwesend. Dafür finde ich aber die anderen Charaktere wie Rocher sehr gut gelungen und das Team insgesamt sympathisch. Hinzu kommt, dass die Fälle an sich nicht nur spannend, sondern auch abwechslungsreich und kreativ sind. Alles in allem würde ich sie zwar nicht als meine Lieblingsserie bezeichnen, aber generell als gut gelungene Serie. Somit schließe ich ab mit 7/10 Punkten und freue mich auf die nächste Staffel.


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