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Resident Evil Revelations
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BEWERTUNG |
31.05.2013 von TorstenNach einem durchwachsenen sechsten Teil steht der einstige Genre-Vorreiter Resident Evil vor einem Scheideweg. Der hell erleuchtete Weg führt sie weiter auf den Pfad der beliebten Shooter-Serien, der Konsum-Kraft einer neu entstandenen Generation von Script-verwöhnten Zwischensequenz-Liebhabern sei Dank. Die im fahlen Licht liegende Abzweigung hingegen führt die Serie zurück zu seinen Wurzeln. Hat Capcom den Mut sich zu besinnen und eventuell auch zu stolpern?
Das Ende einer Epoche
Betrachten wir die größten, beliebtesten und auch erfolgreichsten Serien der Geschichte der Videospiele, so führt im Segment des Survival-Horrors kein Weg an Resident Evil vorbei. Ur-Vater Shinji Mikami erdachte sich 1996 nicht weniger als den Inbegriff eines gesamten Genres, an dem sich alle gleich gelagerten Spiele fortan messen mussten. Oft kopiert und doch
Verheerende Verschwörungen
Die Geschichte von Resident Evil Revelations spielt in der Zeit zwischen dem vierten und fünften Teil der Serie, was im späteren Spielverlauf in Zukunfts-Ausblicke der einzelnen Charaktere mündet. Die Stadt Terragrigia gilt lange Zeit als Vorzeige-Metropole einer verwöhnten Bevölkerung. Doch der technologische Fortschritt wird jäh unterbrochen als die Terror-Organisation „Veltro“ das gesamte Stadtgebiet mit dem T-Abyss-Virus verseucht. Die einzige Lösung des Problems scheint der Einsatz einer alles zerstörenden Orbital-Waffe zu
Gemeinsam gruseln?
Im Spiel übernimmt der Spieler die Kontrolle über altbekannte wie auch neue Charaktere. Es gibt ein Wiedersehen mit Chris und Jill, die allerdings mit ihren neuen Partnern unterwegs sind. In einigen Missionen geht es aber auch mit dem schwer bewaffneten Keith – zusammen mit Computer-Genie Quint – durch eine verschneite Basis-Station. Der jeweilige Partner unterstützt allerdings nur marginal, mehr als eine schwache Schützenhilfe ist nicht zu erwarten. Wer nun glaubt, dass dieser Partner wieder im Splitscreen von einem Freund übernommen werden darf, wird allerdings bitter enttäuscht. Dies ist leider nur online möglich und so verzichtet das Spiel auf den Bonus eines gemeinsamen Spiele-Abends. Dabei wäre das Spiel für ein zünftiges Duett geradezu wie gemacht, aber hier lässt die Handheld-Herkunft durchblicken.
Zurück zu den Wurzeln
So geht es nun also als Solist in die Höhle des Löwens. Und diese Höhle ist im vorliegendem Fall ein Schiff, auf dem der Spieler von nun an etwa 90 Prozent seiner Zeit verbringen wird. Wie im klassischen Vorbild gibt es ein begrenztes Spiel-Areal, in dem der Spieler seine Aufträge erfüllen muss. Diese verlaufen stets nach dem gleichen Muster: Wir suchen einen Schlüssel, der uns eine bislang verschlossene Tür öffnet und auf dem Weg zu dieser Tür durchqueren wir
Optisch veraltet
Die Portierung eines 3DS-Titels birgt natürlich ihre Tücken. So ist trotz aufgebohrter Auflösung und aufpolierter Texturen die Herkunft nicht zweifelsfrei zu verschleiern. Einige Areale wirken recht lieblos und sich oft wiederholende Objekte erschweren die Orientierung. Dafür ist die Atmosphäre mehr als gelungen und der Soundtrack weiß zu begeistern. Die Kapitel werden mit einer informativen Rückblende eingeleitet. So wissen Spieler auch nach einiger Zeit der spielerischen Abstinenz immer genau, worum es gerade geht. Die Sprecher sind nicht grandios, erfüllen ihren Job aber ohne große Aussetzer. Das Fazit von: Torsten
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