Rules of Engagement - Staffel 1

Rules of Engagement - Staffel 1

Originaltitel: Rules of Engagement - Season 1
Genre: Sitcom / TV Serie
Regie: Andy Ackerman • Ted Wass
Hauptdarsteller: David Spade
Laufzeit: Ca. 144 Minuten
Label: Paramount
FSK 12

Rules of Engagement - Staffel 1   03.03.2011 von Panikmike

Sitcoms gibt es mittlerweile seit Jahrzehnten und sie bringen uns immer wieder Friede, Freude und Eierkuchen ins Haus. Seit 2007 gibt es eine eher unbekannte Serie, die auf Kabel Eins zu sehen war. Paramount hat nun die erste Staffel, die lediglich nur aus sieben Folgen besteht, veröffentlich. Doch kann ´Rules of Engagement´ mit Seriengrößen wie ´King of Queens´ oder ´Two and a half Men´ mithalten?

In der Serie geht es um zwei Pärchen und um Russell (David Spade). Jennifer (Bianca Kajlich) und Adam (Oliver Hudson) wohnen zusammen in einer Wohnung, sind aber nicht verheiratet. Doch durch ihre Verlobung rückt die Hochzeit näher, einen Termin haben beide aber noch nicht. Sie sind sich zwar sicher den Bund der Ehe zu vollziehen, doch der Druck des Lebens verhindert momentan ihre Planungsfähigkeit. Im Klartext heißt dass: Beide haben Muffensausen und wollen es aber irgendwann, wenn die Zeit reif ist, hinter sich bringen. Audrey (Megyn Price) und Jeff (Patrick Warburton) sind schon ewig verheiratet und sind die Nachbarn von Jennifer und Adam. Sie verstehen sich seit dem ersten Tag sehr gut, unternehmen öfters mal was zusammen und tauschen Lebensweisheiten aus. Wenn Jennifer Probleme hat, dann rennt sie oft zu Audrey und holt sich Hilfe von ihr. Ebenso verhalten sich Jeff und Adam. Der Hauptcharakter in der Serie ist allerdings Russel. Er ist ein Freund der beiden Pärchen und alleinstehend. Russel ist einer der Menschen, der sein Singleleben in vollen Zügen genießt. Er hat des Öfteren Dates, steht beiden Pärchen immer mit Rat und Tat zur Seite und denkt, er wäre der Größte. Zusammen erleben die Fünf lustige Abende, führen tolle Gespräche und leben ihr Leben, wie es sich gehört…

Die Serie hat ihre Höhen und Tiefen. In der ersten Staffel gibt es lediglich sieben Folgen, man braucht schon die Hälfte, um mit allen Charakteren warm zu werden. In insgesamt 144 Minuten wird der Zusammenhang der Fünf erzählt. Man kommt relativ schnell in die Geschichte rein, doch sobald man richtig drin ist, sind die Folgen um und die komplette erste Staffel ebenso. Es fühlt sich leider nicht an wie eine Serie, sondern wie ein etwas längerer Spielfilm. Dafür können einige Gags komplett überzeugen und auch die verschiedenen Themen sind gut gewählt. Alleine die Kontroverse aus Single-Mann, verheiratetem Spießer-Paar und dem frisch verlobten Pärchen bringt der Serie einen positiven Aspekt. Kevin Spade überzeugt voll und ganz, doch auch die anderen können ihre schauspielerische Ader komplett ausleben. Leider kann „Rules of Engagement“ nicht mit Seriengrößen wie „King of Queens“, „How i met your Mother“ oder „Two and a half Men“ mithalten. Dafür ist noch alles zu oberflächlich und der Humor kommt zu kurz. Nach sieben Folgen kann man einfach noch nicht genug über alles sagen, mal sehen, ob die zweite Staffel mehr überzeugen kann.

Auch wenn es nur sieben Folgen gibt, hier der Episodenguide:

 

  • Folge 01 – Heute nicht mehr, Schatz
  • Folge 02 – Der Geburtstagsdeal
  • Folge 03 – All die Kerle in meinem Bett
  • Folge 04 – Spielzeug für große Jungs
  • Folge 05 – Probleme mit der Munition
  • Folge 06 – Stehende Ovation
  • Folge 07 – Was nie gesagt wurde

Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich habe mich auf die Serie total gefreut, weil ich ein großer Fan von David Spade bin. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt, dafür fehlt der Serie einfach zu viel. Die sieben Folgen sind zwar amüsant und einige Gags sind unglaublich, doch das alleine reicht nicht. Irgendwie sind die Charaktere noch zu oberflächlich, man erfährt nicht viel über sie und kann sich deshalb auch schwer in sie reinversetzen. Als Serien-Fan kann ich „Rules of Engagement“ dennoch empfehlen, erwartet Euch aber bitte keinerlei Konkurrenz zu den oben genannten Seriengrößen. Dafür hat sie zu wenig Charme und ebenso zu wenig Folgen. Ich für meinen Teil werde sie mir sicherlich wieder mal ansehen, doch zu meinen Favoriten zählt sie nicht!


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