Runaway Train - Express in die Hölle

Runaway Train - Express in die Hölle

Originaltitel: Runaway Train
Genre: Action-Abenteuer-Thriller
Regie: Andrej Konchalovsky
Hauptdarsteller: Jon Voight
Laufzeit: DVD (106 Min) • BD (111 Min)
Label: Capelight Pictures
FSK 16

Runaway Train - Express in die Hölle   01.12.2017 von Panikmike

Mit dem deutschen Titel Express in die Hölle erschien 1985 ein Action-Thriller mit Jon Voight und Eric Roberts in den Hauptrollen. Unter dem Originaltitel Runaway Train erschien der Film nun in einem Mediabook mit zwei verschiedenen Cover-Varianten. Wir haben uns den alten Kultfilm angesehen und sagen Euch, ob sich auch die Veröffentlichung im Mediabook lohnt…

 

Inhalt


Oscar „Manny“ Manheim (Jon Voight) ist ein Sträfling, der seine lebenslängliche Haftstrafe in einem Hochsicherheitsgefängnis in Alaska absitzen muss. Zwei Mal ist er schon ausgebrochen, ein drittes Mal wird er es aber nicht schaffen, da ist sich der Gefängnisdirektor Warden Ranken (John P. Ryan) sicher. Eines Tages jedoch schafft es Manny doch zusammen mit seinem Mithäftling Buck (Eric Roberts) zu entkommen und sich auf einem Zug zu verstecken. Dieser besteht nur aus vier Diesellokomotiven und irgendwie kommt den beiden kurz nach dem Losfahren etwas komisch vor. Nach kurzer Zeit stellen die beiden fest, dass der Lokführer nicht mehr an Bord ist und der Zug langsam aber sicher in den Tod rast…

 

Vor über 30 Jahren erschien der Film in verschiedenen Ländern und konnte Zuschauer wie auch viele Kritiker begeistern. Dies lag aber nicht an Spezialeffekten, von welchen der Film kaum welche beinhaltet, sondern an der eingehenden und spannenden Geschichte wie auch den Schauspielern. Jon Voight und Eric Roberts waren ein gutes Gespann und bringen durch ihre unterschiedlichen Charaktere eine gehörige Portion Abwechslung in den Film. Zusammen mit den schönen Landschaftsaufnahmen, der rasanten Action und auch dem gutem Soundtrack schuf Regisseur Andrej Konchalovsky einen zeitlosen Film, der seit langem schon Kult ist.

 

Details der Blu-ray


Die Bildqualität kann sich sehen lassen, dennoch ist es schon noch ein Stück entfernt von einem perfekten HD-Release. Die Farben sind ein wenig blass, was jedoch sehr gut zum Film passt. Die Schärfe geht dafür die meiste Zeit in Ordnung, nur manche Szenen sind unscharf und passen so gar nicht ins Bild. Ein Bildrauschen ist leider stets zu sehen, in manchen Szenen dominiert dies sogar, was ein wenig schade ist. Dennoch passt dies zum Alter des Films und zaubert ein gewisses Flair auf den heimischen Fernseher. Besser als ein DVD-Bild ist es allemal, eine detailreichere Restauration hätte man sich aber als Fan gewünscht. Der Ton hingegen ist sehr gut geworden. Die deutschen Stimmen kommen klar und deutlich aus den Lautsprechern, die Effekte sind gut vom Rest getrennt und lasten die Dolby-Digital-Anlage hin und wieder gut aus. Besonders die actionreichen Szenen sind sehr gut geworden und lassen den Zuschauer mittendrin anstatt nur dabei sein. Ebenso ist die passende Musik stets gut dabei und darf auch aus den hinteren Boxen schallen - lediglich der Bass bekommt zu wenig Futter.

 

Bildergalerie von Runaway Train - Express in die Hölle (12 Bilder)

Details des Mediabooks


Capelight veröffentlichte zwei verschiedene Covervarianten. Cover A zeigt ein Artwork des Films, Variante B ziert ein gemaltes Motiv, welches irgendwie nicht zum Film passt – dies ist aber wie immer Geschmackssache. Die Rückseite ist ebenso mit einem Motiv bedruckt, die Details und die Infos zum Film sind auf einer separaten J-Card, die nicht angeklebt sondern direkt anliegt und ohne Probleme weggenommen werden kann. Innendrin befinden sich der Film auf Blu-ray und DVD sowie ein 24-seitiges Booklet mit Informationen zum Film und Szenenfotos. 


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

 

Ich habe Runaway Train schon öfters gesehen und war begeistert, dass es ihn endlich auf Blu-ray und dann auch noch in einem Mediabook gibt. Dieses ist sehr schön geworden, allerdings in meinen Augen auch nur Cover A, denn Cover B passt so gar nicht zum Film. Wer auf alte Klassiker steht und auch Eric Roberts in seinen jungen Jahren erleben möchte, kann mit Runaway Train nichts falsch machen. „Ältere“ Hasen wie ich wissen den Film schon lange zu schätzen und haben das Mediabook wahrscheinlich eh schon auf der Wunschliste – es lohnt sich!


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