Saboteure im Eis - Operation Schweres Wasser

Saboteure im Eis - Operation Schweres Wasser

Originaltitel: Kampen om tungtvannet
Genre: Mini-Serie • Kriegsserie
Regie: Per-Olav Sørensen
Hauptdarsteller: Espen Klouman Høiner
Laufzeit: DVD (270 Min) • BD (270 Min)
Label: Pandastorm Pictures
FSK 12

Saboteure im Eis - Operation Schweres Wasser   19.06.2017 von Panikmike

Mit dem Untertitel „Operation schweres Wasser“ erschien von Pandastorm Pictures die Miniserie Saboteure im Eis, welche im Zweiten Weltkrieg spielt. Es geht aber nicht um den eigentlichen Krieg von Adolf Hitler, sondern um norwegische Schwerwasser-Sabotagen, welche den Bau einer Atombombe verhindern sollte. Mehr dazu bei uns…

 

Im Jahr 1942 ist der Zweite Weltkrieg in vollem Gange, die Wehrmacht hat Norwegen besetzt und entdeckt dort einen sehr wichtigen Rohstoff genannt „Schweres Wasser“. Damit könnte man eine Atombombe bauen, der Wissenschaftler und Nobelpreisträger Werner Heisenberg (Christoph Bach) forscht seit einiger Zeit schon daran, eine Kernreaktion damit zu schaffen. Parallel dazu versucht der britische Wissenschaftler Leif Tronstad (Espen Klouman Høiner) die Anlage zu sabotieren. Dummerweise haben die Deutschen stets ein Auge drauf und überall Spione verteilt, sodass die Mission zu scheitern droht…

 

Die Mini-Serie besteht aus sechs Folgen mit insgesamt 270 Minuten Lauflänge. Norwegische Filmemacher sind momentan im Kommen, immer wieder zeigen sie, dass sie besonders im Bereich Kriegsfilme ihr Handwerk verstehen. So auch Saboteure im Eis, denn die Drehorte, die Kleidung, die Schauspieler und generell die Atmosphäre haben die damalige Zeit sehr gut eingefangen. Zumindest stellt man es sich so vor, wenn man selbst auch nicht dabei gewesen ist. Ebenso ist ein gewisser Druck zu spüren, den die Vorgesetzten in der Serie auf ihre Mitarbeiter ausüben. Dies ist sehr wichtig, denn der Zuschauer soll mitfiebern und die damalige Zeit miterleben, anstatt nur Fakten um die Ohren gehaut zu bekommen. Dennoch gibt es auch einige Mankos, die hier nicht ungenannt bleiben sollen. Die sechs Folgen gehen jeweils gute 45 Minuten, doch immer wieder kommt es einem so vor, als hätten die Produzenten nicht alles füllen können. Es kommt zu einem langem Dialog oder aber einer langweiligen, langgezogenen Szene, die ein kleines Gähnen ins Gesicht des Zuschauers zaubern. Ebenso ein Knackpunkt ist die Beleuchtung der Charaktere und eine gewisse Hintergrundgeschichte, die zwar erzählt wird, aber teilweise lückenhaft daherkommt. Dafür gibt es schöne Landschaftsaufnahmen aus dem schönen Norwegen mit Schnee, Wäldern und traumhaften Bildern.

 

Bildergalerie von Saboteure im Eis - Operation Schweres Wasser (10 Bilder)

Die Serie selbst hat eine sehr gute Qualität, was nicht zwingend selbstverständlich ist. Sie kann mit amerikanischen Filmen oder gar Serien mithalten und steht ihnen in nichts nach. Besonders die Winterlandschaften kommen auf dem Bildschirm sehr schön und natürlich daher, doch auch die restlichen Szenen innen und außen sind wunderschön anzusehen. Der Ton ist ebenso gut gelungen, der Zuschauer kann zwischen einer gut synchronisierten deutschen und der originalen norwegischen Tonspur wählen. Untertitel gibt es in Deutsch und Englisch. Leider gibt es keinerlei Extras was sich besonders bei so einem Thema angeboten hätte. Auf einen Episodenguide haben wir verzichtet, da die einzelnen Folgen lediglich durchnummeriert sind. 


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Eigentlich mag ich solche Serien nicht, denn das Thema Zweiter Weltkrieg ist in meinen Augen schon ausgelutscht. Dennoch habe ich einen Blick drauf geworfen, weil es in Saboteure im Eis nicht um den Krieg im eigentlichen Sinne geht, sondern um die Sabotage einer Anlage. Die Serie selbst ist gut gemacht und teilweise auch spannend, dennoch konnte sie mich nicht richtig überzeugen. Dafür ist sie mir zu langatmig und teils auch zu langweilig, weniger wäre in diesem Fall mehr gewesen. Wer sich für das Thema interessiert und mit einer Serie klarkommt, die zeitweise sehr ruhig und sehr dialoglastig ist, der kann bedenkenlos zugreifen. Von mir gibt es 6 von 10 Punkte, mehr ist leider nicht drin. 


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