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Seekers
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BEWERTUNG |
05.04.2016 von PanikmikeMit dem Untertitel „Manche Orte sollten nie entdeckt werden“ möchte der deutsche Found-Footage-Film Seekers die Fans anlocken. Das gelungene Cover lädt ebenso ein, sich das Werk anzusehen und erneut dem deutschen Film, der leider sehr verrucht ist, eine Chance zu geben. Ob Seekers von Regisseur Michael Effenberger überzeugen kann? Lest weiter…
Wenn man nach Deutschland schaut, dann sieht man auch heutzutage immer wieder mal Filmemacher, die sich im Genre Found-Footage versuchen. Die Unterform des Horrors ist immer noch nicht tot, zahlreiche Filme im letzten Jahr haben uns gezeigt, dass es immer wieder neue und frische Ideen gibt, welche auch noch gut umgesetzt wurden. Seekers – Manche Orte sollten nie entdeckt werden beginnt wie fast jeder andere Film dieser Art mit der Einleitung der Protagonisten, welche natürlich wieder einmal ein paar Jugendliche sind. Sie starten in einem Freizeitpark und fahren danach mit dem Zug nach Polen, um ihr liebstes Hobby Geocaching auszuüben. So weit, so gut. Doch bis der Film an Fahrt aufnimmt und bis endlich was passiert, vergehen zu viele Minuten, welche den Zuschauer langweilen. Generell passiert nicht viel, selbst nicht in der zweiten Hälfte des Films. Das verlassene Hotel sieht zwar ziemlich cool aus und bringt eine gewisse Gruselstimmung rüber, dafür ist die Geschichte aber eher vernachlässigbar. Während des Films kann man sich auch kaum in einen Charakter hineinversetzen, eine direkte Charakterzeichnung gibt es nämlich nicht. Ebenso fehlt irgendwie ein Konflikt zwischen den Protagonisten, dadurch wäre wenigstens ein wenig Action ins Geschehen gekommen. So plätschert das Gezeigte vor sich hin, ohne wirklich viel Horror zum Zuschauer zu bringen.
Die Stimmung durch die deutschen Stimmen, die Effekte und der Musik ist zwar in Ordnung, leider merkt man auch, dass während der Aufnahmen irgendetwas schief gelaufen sein muss. Die Nachbearbeitung des Tons ist zwar gemacht worden, leider gibt es auch hier immer wieder einmal Aussetzer. So sind die Stimmen teils nicht gleich laut, sodass es teilweise wirklich unangenehm ist, den Personen in einem Dialog zu folgen. Doch ein paar positive Dinge gibt es auch zu berichten. Das Bild ist stets zum Genre Found Footage passend, die Schauspieler können größtenteils überzeugen und zum Schluss gibt es sogar noch ein paar Schrecker. Leider gibt es außer vier Trailern zu anderen Filmen und den Outtakes keine Extras. Und der Name Outtakes ist in meinen Augen ein wenig irreführend, denn in Wirklichkeit ist das eher ein Zusammenschnitt diverser Szenen, die es nicht in den Film geschafft haben. Unter Outtakes verstehe ich eher Szenen die verpatzt wurden oder welche, über die man lachen kann. Doch genug gemeckert, immerhin sind es 15 Minuten, die man sich als Fan ansehen sollte. Das Fazit von: Panikmike
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Die vier Freunde Mike (Robin Czerny), Eileen (Christine Winter), Sarah (Verena Puhm) und George (Joel Sansi) gehen zusammen mit dem Kameramann Martin (Martin Rath) in die tiefen Wälder Polens, um ihren Erfolg beim Geocaching zu dokumentieren. Erst macht die moderne Form der Schatzsuche noch Spaß und die Freunde haben sehr schöne Bilder mit ihren Kameras eingefangen, doch als sie mittendrin auf ein verlassenes Hotel stoßen, wendet sich das Blatt. Das Anwesen ist zwar scheinbar ohne Leben und scheint auf den ersten Blick sehr friedlich zu sein, doch als mitten in der Nacht eine der beiden Frauen verschwindet und George im Internet die wahre Geschichte rund um das Hotel herausfindet, verwandelt sich der Unterhaltungstrip in einen Horrortrip erster Güte…



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