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Sonic Forces
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BEWERTUNG |
27.11.2017 von Born2bewildDas waren noch Zeiten… der Sega Mega Drive, das Sega Master System, der Sega Saturn in direkter Konkurrenz zu Nintendo und Sony auf dem Konsolenmarkt. Leider hat Sega am Konsolenmarkt nicht mehr mitzureden. Umso erfreulicher ist es, dass das ehemalige Flaggschiff Sonic nun erneut seinen Weg auf die aktuellen Konsolen findet. Wir haben uns die Standard-Switch-Version von Sonic Forces genauer angesehen…
Das Spielprinzip
Sonic Forces verbindet Neues mit Altbekanntem. So spielt man sowohl in der 3D-Verfolgerperspektive als auch in der 2D-Seitenansicht. Dabei ist, wie von der Serie gewohnt, die Hauptschwierigkeit die Geschwindigkeit des Spiels. Hier muss man lernen weit vorauszuschauen und die entsprechenden Tasten rechtzeitig zu drücken, um nicht einem der Gegner oder einer der Schluchten zum Opfer zu fallen. Die Übergänge zwischen der 2D- und 3D-Perspektive sind dabei fließend. Je nach Level wechselt man zwischen dem neuen und alten Sonic oder einem eigenen Helden, den man sich im Laufe der ersten Missionen selbst erstellen kann. Der Schwierigkeitsgrad ist unter „normal“ schon relativ knackig, aber trotzdem schaffbar. Spielt man unter „normal“, so werden keinerlei Onlinestatistiken erfasst. Anders als beim zweiten Schwierigkeitsgrad „schwer“. Neben den gewöhnlichen Level trifft man immer wieder auf Bossgegner, bei denen die Schwierigkeit erst einmal darin besteht herauszufinden, wie man sie besiegt. Auch wenn es meistens in die Richtung „einfach draufhüpfen“ geht, sind sie nicht einfach zu besiegen. Dank der gesammelten Ringe, die eine Art Lebensenergie darstellen hat man aber zumindest mehrere Versuche. Wobei es keine Leben im eigentlichen Sinne gibt, also einen Level neu zu starten geht unbegrenzt oft. Den aktuellen Status im Spiel beziehungsweise der Welt bekommt man immer mal wieder in Form einer Prozentanzeige, die angibt wieviel Prozent der Erde das Sonic Forces-Team erobert hat und wieviel Dr. Eggman noch verbleiben.
Die Steuerung
Die Steuerung von Sonic wird in den ersten Level im Spielgeschehen erklärt. Insgesamt ist sie intuitiv, aber doch gewöhnungsbedürftig, sind wir alle gewöhnt, dass Springen auf A und nicht B ist. Unterschieden wird dabei zwischen den Modi klassischer (2D) Sonic, moderner (3D) Sonic und dem selbst erstellten Helden. Gespielt werden kann dabei sowohl im „Tablet“-Modus, als auch in zusammengesteckten Joy-Cons oder dem Pro-Controller. Allerdings in jedem Fall leider nur alleine.
Die Technik und das Spielgefühl
Grafisch ist das Spiel sehr solide. Es ist sicherlich nicht die absolute Top-Grafik, aber passt eben sehr gut zu Sonic. Etwas negativ fällt auf, dass die Grafik in den schnelleren Passagen etwas verschwimmt. Besonders positiv ist, dass man wieder zurück zu den Ursprüngen geht. Das was man von Sonic kennt wie die Geschwindigkeit, die Loopings und so weiter, steht anders als bei Sonic Boom wieder im Vordergrund. Ebenfalls positiv ist der Soundtrack, der gut gewählt ist und einen zum Mitwippen einlädt. Das Fazit von: Born2bewild
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