The Following

The Following

Originaltitel: The Following - Season 1
Genre: Thriller • Actionserie
Regie: Mehrere Regisseure
Hauptdarsteller: Kevin Bacon
Laufzeit: DVD (627 Min) • BD (654 Min)
Label: Warner Home Video
FSK 18

The Following   21.03.2014 von Panikmike

The Following handelt von dem verurteilten Serienmörder Joe Carroll, der einige Studentinnen ums Leben gebracht hat, nachdem er seinen Job als Dozent an den Nagel gehängt hat. Als Inspiration für die Morde diente ihm der berühmte Schriftsteller Edgar Allan Poe, der die Kriminalliteratur revolutionierte. Aber trotz seiner Verhaftung durch FBI Agent Ryan Hardy geht das Morden außerhalb des Gefängnisses weiter…

 

Joe Carroll (James Purefoy) ist ein Serienmörder, der eines Tages vom FBI-Agenten Ryan Hardy (Kevin Bacon) hinter Gittern gebracht wird. Doch um sein begonnenes Lebenswerk (das Ermorden von zahlreichen Studentinnen) zu vollenden, bricht er aus dem Gefängnis aus, um die letzte Studentin Sarah Fuller (Maggie Grace) aufzusuchen. Sie ist die einzige Überlebende, die er noch töten muss, um seine Serie zu beenden. Vor über 10 Jahren war er kurz davor, doch Ryan Hardy konnte den Mord an Sarah gerade noch verhindern. Dafür bekam er das Messer ins Herz und kann seit dem nur noch mit einem Herzschrittmacher leben. Obwohl Ryan vom FBI entlassen wurde, wird er wieder in den Fall Carroll involviert, weil er den Serienmörder am besten kennt und sogar ein Buch über die Morde veröffentlichte.

 

Während die Polizei, das FBI und Ryan hinter dem Serienmörder her sind,  wird Carrolls Exfrau Claire Matthews (Natalie Zea) und ihr Sohn Joey (Kyle Catlett) unter Polizeischutz gestellt. Als Carroll sein Werk vollenden kann indem er Sarah tötet, lässt er sich freiwillig festnehmen. Bevor er zurück in den Knast geht, möchte er aber noch einmal mit seinem Erzfeind Ryan sprechen. Jeder der Beamten mitsamt seiner Exfrau und ihrem Sohn sind froh, dass Carroll nun wieder hinter Gittern ist - doch das war nur der Anfang seines Plans. Während seines Gefängnisaufenthalts durfte er immer wieder mit Begleitschutz in eine Bücherei, in der er anscheinend übers Internet Kontakt mit anderen Frauen und Männern aufgenommen hatte. Von Zeit zu Zeit hat er sich eine Anhängerschaft aufgebaut, die nun alles für ihren „Meister“ tun werden. Einige Personen sind Schläfer und warten seit Jahren drauf, ein Signal oder eine Botschaft zu bekommen, um ihr eigenes Kapitel im Buch des Lebens zu schreiben.

 

Am selben Tag, an dem er festgenommen wurde, beginnt Carroll mit seinem Plan und lässt seinen Sohn durch das Kindermädchen Emma Hill (Valorie Curry) entführen. Zusammen mit dem schwulen Nachbarspärchen Jacob (Nico Tortorella) und Paul (Adan Canto) fährt Emma auf eine abgelegene Farm, um sich dort vor dem FBI zu verstecken. Von nun an hat Ryan die Aufgabe Joey und seine Entführer zu finden, um den Spuk ein für alle Mal ein Ende zu setzen. Zusammen mit der FBI-Expertin für Religionen Debra (Annie Parisse) und FBI-Agent Mike (Shawn Ashmore) macht sich Ryan auf die Suche nach dem unschuldigen Kind …

 

Wie lautet der Plan von Carroll und wird er ihn trotz seines Knastaufenthaltes in die Tat umsetzen können? Wie lange können Emma, Paul und Jacob den kleinen Joey festhalten? Welchen Spuren gehen die Ermittler nach und werden sie den Jungen rechtzeitig finden?

 

Die Serie erzählt einen kompletten Handlungsstrang, der sich über 15 Episoden zieht. Jede einzelne Folge setzt die Geschichte fort, mittendrin einzusteigen oder eine Folge zu verpassen wäre ein fataler Fehler. Ebenso muss die Serie aufmerksam angesehen werden, denn es gibt viele Nebenhandlungen, Rückblenden und Situationen, die für die Geschichte wichtig sind. Die Fachpresse in Amerika und auch in Deutschland war durchwegs positiv gestimmt, da nicht nur die schauspielerische Qualität von Kevin Bacon stimmt, sondern auch die Geschichte stimmig, spannend und packend erzählt wird. Im Endeffekt geht es aber „nur“ um Gut und Böse – zwei Gegenspieler kämpfen bis aufs Blut. 

 

Bildergalerie von The Following (12 Bilder)

Qualitativ kann die Serie nicht so überzeugen, wie man es von Warner Home Entertainment gewohnt ist. Das Bild ist zwar detailreich, scharf und bunt, doch ein stetiges Bildrauschen nervt. Besonders in den dunklen Szenen kann das grobe Bildkorn richtig gesehen werden, und eines kann ich Euch sagen, schön ist es nicht. Wer die Wahl zwischen DVD und Blu-ray hat, dem würde ich ausnahmsweise zur DVD raten. Der Sprung zur Blu-ray ist in diesem Fall gering, daher lohnen sich die paar Euros mehr nicht.

 

Mittlerweile wurde die Serie mit einer zweiten Staffel fortgesetzt und läuft momentan in den USA. Wann sie in Deutschland zu sehen ist steht noch nicht fest. Zum Schluss gibt es natürlich noch den Episodenguide der ersten Staffel:

 

  • Folge 01 – Genie und Wahnsinn
  • Folge 02 – Verräterische Herzen
  • Folge 03 – Es reflektieren die Scherben
  • Folge 04 – Niemals von echter Gesundheit
  • Folge 05 – Der Mensch hinter seiner Maske
  • Folge 06 – Erkenntnisse in ungeheuren Abgründen
  • Folge 07 – Sie werden, was sie sind
  • Folge 08 – Alle erschaffenen Dinge
  • Folge 09 – Niemals leiden, heisst niemals glücklich sein
  • Folge 10 – Aus Betrug, Angst, Vorteil, Phantasie und Poesie
  • Folge 11 – Liebet eure Feinde, Hasset eure Freunde
  • Folge 12 – Der Schmerz in unserem Dasein
  • Folge 13 – Das Abweichen vom Wege
  • Folge 14 – Jener krankhafte Geisteszustand
  • Folge 15 – Wer führt das Buch der Verzweiflung

Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich habe zuvor von dieser Serie noch nichts gehört und ich kenne auch niemanden, der mir etwas darüber sagen konnte. Daher ging ich ganz unvoreingenommen an die Serie ran und wurde positiv überrascht. Kevin Bacon spielt den ehemaligen FBI-Agenten sehr gut und aufgrund seiner Historie fühlt man als Zuschauer mit. Doch auch sein Gegenspieler James Purefoy spielt den Bösewicht sehr gut und kann durch seine ruhige und doch bestimmende Art überzeugen. Serienuntypisch ging die erste Staffel mit 15 Episoden in die Produktion. Bei den einzelnen Folgen ist aber weit und breit keine Langeweile zu sehen. Wer eine dramatische, brutale, in sich passende und spannende Serie über einen Serienmörder und seinem Gegenspieler sehen möchte, der ist bei The Following absolut richtig. Ich verstehe allerdings den letzten Satz des Covers nicht, denn „Niemand sollte sie sich alleine anschauen!“ ist für mich absoluter Nonsens. Nichtsdestotrotz ist die Serie empfehlenswert!


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