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The Philosophers - Wer überlebt?
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BEWERTUNG |
18.02.2014 von PanikmikeWie würden 20 junge Menschen reagieren, wenn sie kurz vor einem Atomkrieg stehen und nur ein Bunker mit 10 Plätzen vorhanden ist? Welche Schüler dürften überleben, welche müssten sterben? In The Philosophers stellt der Lehrer Mr. Zimit diese Frage seinen Schülern am letzten Tag des Philosophie-Unterrichts und das Gedankenexperiment nimmt seinen Lauf …
Es ist der letzte Tag an der internationalen Schule in Jarkarta und die 20 Schüler der Abschlussklasse bereiten sich seelisch schon auf die vielen freien Tage vor. Im Fach Philosophie hat Mr. Zimit (James D´arcy) aber noch etwas vor, denn er möchte mit den Schülern ein letztes Gedankenexperiment machen. Sie sollen sich vorstellen, dass ein Atomkrieg ausgelöst wurde und sie im nahen Umkreis die letzten Überlebenden sind. Sie stehen alle vor einem Atombunker, der für genau ein Jahr Lebensmittel
Nach und nach wird das Szenario weitergestrickt und alle Überlebenden gehen in Gedanken ihr Jahr im Bunker durch. Was passiert, wenn einer krank wird oder gar die Luftfilteranlage ausfällt? Haben sie genügend Nahrung oder können sie im Bunker irgendetwas anbauen? Werden sich die 10 Auserwählten verstehen oder gibt es Konflikte innerhalb der Reihen? Auf all diese Fragen gibt es nach und nach Antworten, doch die Schüler können das Ausmaß des Experimentes nicht im Geringesten vorhersehen …
Wer den Trailer des Films gesehen hat, der wird aufgrund einiger geschnittenen Szenen sehr neugierig gemacht. Es wird aber nicht zu viel verraten, sodass auch der Film selbst noch Überraschungen und Wendungen bereit hält. Schauspielerisch können alle Rollen überzeugen und der Zuschauer kann sich zu jederzeit in alle einzelnen Figuren hineinversetzen. Auch die Geschichte ist sehr intelligent, denn von Anfang bis zum Ende zieht sich ein roter Spannungsfaden durch den Film, der keine Zeit zum Durchhängen bekommt. Einzig und allein der Schluss ist gewöhnungsbedürftig - was dem Film aber keinen Negativpunkt einbringt.
Qualitativ hat Ascot Elite ein solides Werk abgegeben. Das Bild ist stets scharf und detailreich, selbst die dunklen Szenen sind rauschfrei und HD-würdig. Der Sound ist leider sehr ruhig, Effekte aus den hinteren Boxen gibt es selten und auch der Bass schläft meistens vor sich hin. Dafür sind die Dialoge zu jederzeit verständlich und auch die deutsche Synchronisation einwandfrei. Fans des Films bekommen jede Menge Extras, die auf alle Fälle angesehen werden sollten. Das Fazit von: Panikmike
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