Trinity Seven - The Movie

Trinity Seven - The Movie

Originaltitel: Gekijouban Toriniti Sebun: Yuukyuu Toshokan to Rekinjut ...
Genre: Fantasy • Ecchi • Harem
Regie: Hiroshi Nishikiori
Laufzeit: DVD (54 Min) • BD (56 Min)
Label: KSM Anime
FSK 12

Trinity Seven - The Movie   24.02.2019 von MarS

Drei Jahre, nachdem die Animeserie Trinity Seven das Licht der Welt erblickte, entschieden sich die Macher für eine Fortsetzung im Filmformat. Doch kann Trinity Seven - The Movie - Eternity Library and Alchemic Girl wirklich mit der Qualität der Serie mithalten...?

 

Inhalt

 

An der "Royal Biblia"-Akademie ist wieder Ruhe eingekehrt und der Alltag hat Arata und seine Trinity Seven fest im Griff. Das ändert sich jedoch schlagartig, als Arata eines Tages Liliths Zauberbuch, die "Hermes-Apogryphen", berührt und kurz darauf ein junges Mädchen im Raum erscheint. Das Mädchen ist die menschliche Form des Zauberbuchs und hält Arata und Lilith für ihre Eltern, weswegen sie von Arata kurzerhand Lilim getauft wird. Doch ihr Erscheinen steht unter keinem guten Stern, denn durch Aratas Berührung ist die verbotene "Unendliche Bibliothek" erwacht, und mit ihr der Weiße Teufel, genannt "Last Trinity". Dessen Ziel ist es, Arata zu vernichten, um selbst der einzig wahre Teufel zu werden...

 

Inhaltlich setzt Trinity Seven - The Movie - Eternity Library and Alchemic Girl direkt an die Ereignisse der Serie an und führt die dortige Handlung weiter. Dabei versucht der Film zwar, die vielen Elemente außerhalb des Harem-Genres zu verwenden, welche bereits die Serie so unterhaltsam gemacht haben, erreicht dabei aber leider nicht ganz die erhoffte gleiche Qualität. So startet Trinity Seven - The Movie nach einer kurzen Zusammenfassung der Serienereignisse zunächst einmal mit einer zu lang geratenen Sequenz, die von süßen Niedlichkeiten und anzüglichem Schweinkram dominiert wird, die Handlung selbst aber kein Stück voranbringt. Erst danach erfährt man als Zuschauer endlich, in welche Richtung es handlungstechnisch gehen wird, woraufhin sich der Film dann auch wesentlich zu steigern weiß. Alle bekannten Figuren dürfen ins Geschehen eingreifen, während neue Facetten und ein ansprechend gestalteter Gegenspieler für die dringend benötigte Grundgeschichte sorgen. Ab diesem Zeitpunkt gelingt es Trinity Seven - The Movie - Eternity Library and Alchemic Girl, sich erneut aus dem üblichen Genrebrei hervorzuheben, jedoch nie in dem fesselnden Ausmaß, das die Serie lieferte. Letzten Endes ist der Ausflug als Film in der Länge einer Doppelfolge zwar durchaus gelungen und Fans der Serie dürfen sich über eine kleine Fortsetzung der Handlung freuen, das Niveau der Serie wird hier aber einfach nicht in Gänze erreicht. Vielleicht liegt dies einfach nur am kompakten Format des Films, wodurch die gesamte Erzählung nur sehr wenig Zeit zur Verfügung hat, um sich wirklich zu entfalten. Grundsätzlich gibt sich Trinity Seven - The Movie auf jeden Fall sehr viel Mühe, alle positiven Eigenschaften der Serie in neuem Umfeld zu präsentieren und die Handlung stimmig weiterzuführen. Passend dazu wurde auch das Design der Figuren und der Animationen beibehalten, ebenso wie die Synchronsprecher, so dass man als Zuschauer ohne Probleme direkt wieder zurück ins Geschehen findet.

 

Bildergalerie von Trinity Seven - The Movie (8 Bilder)

Details der Blu-ray

 

Wie bereits die Blu-ray der Serie zeigt sich auch die Scheibe des Films auf sehr hohem technischen Niveau. Das Bild ist scharf, farbenfroh und ausgewogen kontrastiert, der Schwarzwert satt. Die Tonspur erweist sich auch beim Film als sehr dynamisch und kraftvoll. Die klare Kanaltrennung und die gezielte, sauber ortbare Signalgebung sorgen für eine schöne Räumlichkeit. Der dezente Soundtrack fügt sich harmonisch ins Geschehen ein, während Opening und Ending gut ins Ohr gehen.


Das Fazit von: MarS

MarS

 

Trinity Seven - The Movie - Eternity Library and Alchemic Girl erreicht nicht ganz die Qualität der Serie, weiß aber dennoch sehr gut zu unterhalten und sich dank im Verlauf immer stärker werdender Geschichte ebenfalls gekonnt aus der Masse hervorzuheben. Eines gelingt dem Film auf jeden Fall: Den Wunsch der Fans nach einer Fortsetzung in Form einer zweiten Staffel weiter anzuheizen.


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