Meine ersten Django-Filme und Western mit Clint Eastwood habe ich damals als Kind gesehen, danach war ich eine ganze Zeit lang Fan der beiden. „Wir kommen um zu töten“ könnte mir zeigen, ob ich heutzutage auch noch Gefallen an Cowboyfilmen finde. Es weckte schon mein Interesse, den Film zu schauen, da die beiden Countrysänger und Schauspieler Kris Kristofferson und Willie Nelson die Hauptrollen besetzt haben. Ob sich diese 90 Minuten gelohnt haben, werdet ihr erfahren, wenn ihr weiterlest.
Einst waren Holden, Lee, Torrance, Dalton und Smith zusammen in einer Bande unterwegs und raubten und plünderten. Eines Tages bei einem Überfall musste die Bande Holden zurücklassen, er wurde verhaftet und ging daraufhin acht Jahre ins Gefängnis. Danach schwor er Rache an seinen Kameraden, da diese ihm nicht geholfen hatten. So kam es, dass er nach seiner Haft Smith aufsuchte und ihn ermordete. Lee, Torrance und Dalton will er danach allerdings auch noch zur Strecke bringen. Diese aber ritten zusammen mit Smiths Sohn Bryce nach Almeria, um sich dort an Holden für das, was er getan hat, zu rächen.
Der Film beginnt mit einer Szene, in der sich Holden ein kurzes Feuergefecht mit Smith liefert. Dieser ergibt sich aber nach kurzer Zeit und kommt aus seiner Deckung. Holden fragt ihn, wo die restlichen von ihrer alten Bande stecken und tötet daraufhin seinen ehemaligen Kollegen. Holden reitet anschließend weiter und hinterlässt überall Nachrichten für Lee und Torrance, die ihm dicht auf den Fersen sind. So verfolgt die Gruppe den Mörder, bis sie in die Stadt "Hard Edge" erreichen. Dort angekommen machen sie eine überraschende Entdeckung und erleben noch einiges mehr, bis es zum finalen Kampf kommt…
Alles in allem ist der Film ein guter Streifen, der allerdings auch Schwächen zeigt. Besonders der Ton setzt mehrmals aus und das Bild ist an manchen Stellen auch nicht wirklich das Beste. Des Weiteren gibt es nur ein Vollbild, was leider störende schwarze Ränder verursacht. Der Zuschauer hätte sich über diverse andere Bildformate als Zusatz mit Sicherheit noch gefreut.
Das Bonusmaterial beschränkt sich auch nur auf den Trailer zum Film. Da hätte man sich auch noch mehr Mühe geben und mehr Informationen mit auf die DVD pressen können. Was allerdings gut gelungen ist, ist dass der Ton in Dolby Digital 5.1 und 2.1 auf Deutsch vorliegt.
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