Zombies Hell´s Ground

Zombies Hell´s Ground

Originaltitel: Zibahkhana
Genre: Horror
Regie: Omar Khan
Hauptdarsteller: Ashfaq Bhatti • Sultan Billa • Osman Khalid Butt
Laufzeit: ca. 75 Minuten
Label: Sunfilm
FSK 18

Zombies Hell´s Ground   17.08.2009 von Panikmike

Von Sunfilm kommt ein neuer Horrorstreifen, der auf dem Cover den schönen Satz enthält: The Pakistan Chainsaw Massacre. Jeder Fan des Genres wird nun aufhorchen und seine Ohren spitzen. Doch kann ein Horrorfilm mit so einem Untertitel fruchten? Denn wer ein Meisterwerk im Ziel hat, der muss schon ranklotzen. Lest hier das Ergebnis…

Der Film hat dieselbe Story wie viele andere Horrorfilme dieser Art. Eine Gruppe von Jugendlichen will einen Ausflug machen. Doch nichts läuft so, wie es sich die Gruppe vorgestellt hat. Einer der Hauptcharaktere wird an einem Fluss vergiftet und mutiert langsam zu einem Zombie. Die anderen versuchen natürlich ihm zu helfen und wollen ihn in ein Krankenhaus bringen. Natürlich verfahren sie sich im Dunklen und dummerweise geht ihnen dann auch noch das Benzin aus.

Sie machen sich dann zu Fuß auf den Weg, um Hilfe zu finden. Die Gruppe wird aus unerklärlichen Gründen geteilt und eine Jugendliche findet Unterschlupf bei einer alten Frau. Diese versucht Hilfe zu holen und ist auf dem Weg zu einem Heiler, um eine Medizin zu holen. Faszinierende Effekte zieren diese Szene. Die Darstellerin hat vorher noch eine tiefe Schnittwunde im Oberarm, in der nächsten Szene (ca. 10 Minuten Filmzeit später) ist die Wunde weg. Schwarze Magie lässt grüßen, die alte Frau ist ganz umsonst gelaufen. Doch der Lauf hatte schon einen Sinn, denn der Heiler, der zugleich ihr Sohn ist, wurde ermordet. So kann die alte Frau zumindest noch Abschied nehmen und ihren Sohn somit ins Reich der Toten schicken. Jedoch ist die Frau auch nicht ganz koscher…

Der Bösewicht im Film sieht ein wenig aus wie ein Scherge von Osama, dies passt nicht ganz ins Schema Horrorfilm. Ein Mann der eine Burka (muslimisches Kleidungsstück zum Verschleiern des Körpers) trägt treibt sein Unwesen in einem abgelegenen Waldstück. Bewaffnet mit verschiedenen Messern und einen Morgenstern verbreitet er Angst und Schrecken.

Der Sound ist im 70er-Jahre-Horrorfilm-Stil, der allerdings unglaublich gut ins Gesamtbild des Films passt. Eine düstere Atmosphäre während einiger spannender Momente wird von den dunklen Klängen ebenso untermalt wie die Angst der Akteure und das Weglaufen durch Trommelschläge. Der Sound ist wirklich sehr gut umgesetzt, jedoch vermisse ich die Dolby Surround Effekte. Die Qualität des Bildmaterials ist teils sehr gut, teils sehr schwach. Auf DVD könnte man von einem Film von 2007 bei weitem mehr erwarten. Jedoch sind einige Aufnahmen am Tag sehr scharf und sehen gut aus. Generell wirkt das Bild ein wenig düster und trist, was aber gut zum Genre Horror passt.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Anfangs dachte ich mir noch, der Film könnte was werden. Mittendrin wurde ich dann skeptisch und war ernsthaft enttäuscht, jedoch konnte der Film zum Schluss noch wenig an meiner Stimmungskurve kratzen. Nach circa 50 Minuten wird der Film interessant und wirkt nicht mehr so ganz billig wie am Anfang. Die Effekte sind teils grottenschlecht, teils sieht es wirklich real aus. Hier merkt man dass die Produktion definitiv mit wenig Budget gemacht worden ist. Für Fans ist der Film beschränkt empfehlenswert, alle anderen sollten sich lieber etwas anderes zulegen: Es gibt bessere Zombiefilme auf dem Markt.


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