Zufällig allmächtig

Zufällig allmächtig

Originaltitel: Absolutely Anything
Genre: Komödie
Regie: Terry Jones
Hauptdarsteller: Simon Pegg • Kate Beckinsale
Laufzeit: DVD (82 Min) • BD (85 Min)
Label: Universum Film
FSK 12

Zufällig allmächtig   09.03.2016 von MarS

Wenn Regisseur und Ex-Monty Python Terry Jones einen Film mit Komödien-Guru Simon Pegg dreht, dann schreit das regelrecht nach einem Angriff auf die Lachmuskeln. Ob Zufällig allmächtig halten kann, was die beteiligten Namen versprechen, das soll folgende Kritik klären.

 

Der gelangweilte und chaotische Lehrer Neil hat niemanden außer seinem Hund Dennis und seinem Kollegen Ray in seinem Leben, ist jedoch bis über beide Ohren in seine äußerst attraktive Nachbarin verliebt, ohne wirklich bei ihr landen zu können. Dies ändert sich jedoch eines Tages, als er entdeckt dass sich alles was er sich wünscht, tatsächlich erfüllt. Doch diese Gabe kommt nicht aus dem Nichts, sondern sie wurde ihm von einem außerirdischen Ältestenrat verliehen, um die gesamte Menschheit auf die Probe zu stellen. Was Neil leider nicht weiß: Versagt er und missbraucht seine neu gewonnenen Kräfte, wird die Menschheit von den Außerirdischen ausgelöscht. Ohne es zu ahnen trägt Neil das Schicksal der Welt auf seinen Schultern...

 

Zufällig allmächtig erinnert nicht nur dem Namen und Inhalt nach an Filme wie Bruce allmächtig oder auch Klick, sogar die Hauptdarstellerin von letzterem ist hier mit Kate Beckinsale die gleiche. Dementsprechend fehlt es dem Film an Originalität und Einfallsreichtum, ebenso aber auch an der emotionalen und dramatischen Komponente der beiden genannten Genre-Brüder. Da hilft auch der Einfall mit der außerirdischen Bedrohung nicht mehr viel und so verkommt Zufällig allmächtig zu einer zwar unterhaltsamen Kopie, bleibt aber letztendlich nicht im Gedächtnis. Simon Pegg ist einfach nur er selbst, wie man ihn aus seinen anderen Komödien eben auch kennt, Kate Beckinsale ist attraktives Beiwerk ohne wirklichen Mehrwert für den Film und der Humor selbst ist weitestgehend so platt und unlustig, dass man sich fragt was Terry Jones hier eigentlich geritten hat. Klar, den ein oder anderen spaßigen und skurrilen Moment hat Zufällig allmächtig durchaus vorzuweisen und wirkliche Langeweile kommt auch nicht auf, von einem Komödien-Highlight ist der Film allerdings Lichtjahre entfernt.

 

Bildergalerie von Zufällig allmächtig (6 Bilder)

Das Bild der DVD geht in Ordnung, reißt aber keine Bäume aus. So ist die Grundschärfe solide, insgesamt ist das Bild aber etwas verschwommen und weich geraten. Dafür kann die Farbgebung samt Kontrastierung überzeugen und liefert ein natürliches, stimmiges Bild. Der Ton ist ebenfalls unspektakulär aber für den Film völlig ausreichend. Die Dialoge sind jederzeit verständlich und klar und ein paar kleinere Surroundeffekte wurden auch eingestreut. Äußerst gewöhnungsbedürftig ist die Synchronstimme von Simon Pegg, der hier einen anderen deutschen Sprecher bekommen hat. Im Original werden übrigens die Aliens vom Monty Python-Essemble gesprochen und der Hund Dennis von Robin Williams - seine letzte Rolle als Sprecher.


Das Fazit von: MarS

MarS

Ich hatte mir, nicht zuletzt wegen den großen Namen Terry Jones und Simon Pegg, deutlich mehr von Zufällig allmächtig erhofft. Letztendlich wirkt der Film wie gewollt und nicht gekonnt und bleibt lediglich als Kopie des weitaus besseren Bruce allmächtig im Kopf des Zuschauers zurück. Zufällig allmächtig kann unterhalten ohne langweilig zu werden, wirkliche Lacher kann man allerdings an einer Hand abzählen. Kann man sich anschauen, wenn man gerade nichts anderes zur Hand hat, man verpasst aber auch nichts wenn man ihn nicht gesehen hat.


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