Der Schuh des Manitu

Der Schuh des Manitu

Originaltitel: Der Schuh des Manitu
Genre: Komödie
Regie: Michael Bully Herbig
Hauptdarsteller: Christian Tramitz • Michael Bully Herbig
Laufzeit: Ca. 85 Minuten
Label: Constantin / Highlight Film
FSK 6

Der Schuh des Manitu   15.11.2011 von DeWerni

Der mittlerweile schon etwas in die Jahre gekommene Klassiker von Micheal Bully Herbig wird vom Label Constantin / Highlight noch einmal neu veröffentlicht. Der Apachen-Häuptling Abahachi leiht sich Geld von den Schoschonen für die Errichtung des Stammlokals. Doch damit beginnt ein schwieriger Konflikt zwischen den beiden Stämmen…

Der Häuptling der Apachen Abahachi (Michael Bully Herbig) hegt große Pläne und möchte für seinen Stamm ein neues Stammlokal einrichten.
Doch da ihm dazu die nötigen finanziellen Mittel fehlen, beschließt er, sich das Geld vom befreundeten Stamm der Schoschonen und deren Häuptling Listiger Lurch (Irshad Panjatan) zu leihen. Doch mit diesem Entschluss beginnt das Schlamassel eigentlich erst so richtig. Gemeinsam mit seinem Blutsbruder Ranger (Christian Tramitz) arrangiert er den Kauf des Stammlokals, bei dem er sich am angedachten Gebäude mit dem zwielichtigen und heimtückischen Santa Maria (Sky Dumont) trifft. Doch dieser macht seinem Namen keine Ehre und will den Indianer nur übers Ohr hauen. Weil es sich bei dem Gebäude um einen Vorwand handelt, geraten die beiden Gruppen in eine wilde Schießerei, bei der zum einen Santa mit dem Geld verschwindet und zum anderen der Sohn des Schoschonen-Häuptlings Falscher Hase (Antonio Ramirez) ums Leben kommt.

 

Auf diesen unglücklichen Umstand hin gräbt Listiger Lurch den Klappstuhl aus, der als Ersatz für das vermisste Kriegsbeil dienen muss. Nachdem es Abahachi und Ranger zunächst gelingt, den Fängen der Schoschonen und der hinterhältigen Bande von Santa zu entkommen, beschließt Abahachi, die Schulden und den Verlust mit dem Schatz der Apachen zu bezahlen. Doch da er die Schatzkarte in diversen Einzelteilen aus gutem Grund kreuz und quer im ganzen Wilden Westen verteilt hat, bleibt den beiden nichts anderes übrig, als sich aufzuteilen und die gefährlichen Reisen zu Abahachis schwulem Bruder Winnetouch (Michael Bully Herbig) auf der Puder Rosa Ranch, dem guten griechischen Bekannten Dimitri (Rick Kavanian) und zur heißen Uschi (Marie Bäumler) auf sich zu nehmen. Dabei befinden sich die beiden immer im Fokus der Verfolger und können sich ihrer Sache nie sicher sein. Eine gefährliche Reise um Leben und Tod beginnt…

Wird es den beiden gelingen, die Schatzkarte zu vervollständigen? Können sie damit den Schatz bergen und die Schulden begleichen? Oder werden sie im Kampf gegen Santa Maria und den Schoschonen den Kürzeren ziehen und in die ewigen Jagdgründe entschwinden?

 

Im qualitativen Bereich hat sich im Vergleich zur Erstveröffentlichung im Jahre 2008 (Blu-ray) nichts verändert. Das Bild liefert meist gute Schärfewerte ab, was vor allem für den Bereich der Nahaufnahmen gilt. Auch der Kontrast kann durchaus überzeugen und die Farben wirken meist authentisch, auch wenn sie teilweise etwas kräftig ausgefallen sind. Nur bei den Distanzaufnahmen, der Existenz von Filmkorn und dem teilweise nur hochskalierten Bildmaterial finden sich einige Schwächen. Der Sound liegt auf einem ähnlichen Niveau und orientiert sich bei der Verteilung der Soundeffekte weniger am Western- sondern vielmehr am Action- und Komödiengenre. So ist gesichert, dass alle Boxen auf jeden Fall einiges zu tun bekommen und es ordentlich kracht – und das manchmal etwas zu laut. Hin und wieder wirkt das Ganze zu verspielt und extrem, außerdem sind aufgrund der Abmischung manche Dialoge nicht sauber zu verstehen. Insgesamt würde ich die Umsetzung des Klassikers als mittelmäßig bis gut bezeichnen.

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Das Fazit von: DeWerni

DeWerni

Wer kennt den Klassiker von Bully Herbig mittlerweile nicht?! Auch wenn der Film nun etwas in die Jahre gekommen ist, zählt er trotzdem zu den Titeln, die man immer wieder einmal anschauen kann und über die man trotz allem immer wieder lachen muss – das gilt sowohl für den eigentlichen Film als auch das Bonusmaterial, das sich zur eigentlichen Veröffentlichung nicht geändert hat, wie auch der Rest des Films nicht. Wer Bully oder die deutsche Comedyszene mag, der wird um einen Kauf des Titels nicht herumkommen und wer das bisher noch nicht in die Tat umgesetzt hat, der sollte spätestens jetzt zuschlagen. Auch für mich heißt es an einem der kommenden kalten Winterabende sicher wieder einmal, Winnetouch den letzten Wunsch zu erfüllen: „Jaaa, das Lied aus der Superperforator-Werbung!“


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