2012

2012

Originaltitel: 2012
Genre: Action • Drama • Science Fiction
Regie: Roland Emmerich
Hauptdarsteller: Amanda Peet • Chiwetel Ejiofor • Danny Glover
Laufzeit: ca. 158 Minuten
Label: Sony
FSK 12

2012   02.04.2010 von Panikmike

Roland Emmerich ist bekannt für seine Action-Katastrophen Filme. "The Day After Tomorrow"ist eines seiner Meilensteine, doch jetzt kommt ein neuer hinzu. In 2012 geht es ebenso wieder um ein Weltuntergangsszenario, doch es wird ein wenig anders aufgegriffen.

Der Wissenschaftler Dr. Adrian Helmsley (Chiwetel Ejiofor) stellt 2009 fest, dass die Welt in ein paar Jahren untergehen wird. Die Sonne heizt unseren Planeten so auf, dass unser Erdball nicht mehr lange sein wird, wie wir ihn kennen. Die Menschen wissen das natürlich nicht, sonst würde Chaos entstehen. Nebenbei bastelt Carl Anheuser (Oliver Platt), ein Wissenschaftler des Präsidenten der Vereinigten Staaten (Danny Glover) an einem geheimen Projekt, welches eine Maßnahme gegen die Zerstörung bringen soll. Jedoch wird nichts gegen die Sonneneruption selbst getan, vielmehr eine Art Arche entwickelt, die wie in der Sage, das Überleben der Menschheit sichern soll. Carl möchte Politiker, Wissenschaftler und Leute, die das nötige Kleingeld haben, mit auf die Arche nehmen. Da Dr. Adrian keinen Ausweg sieht, wartet er im Yellow Stone National Park auf das Disaster. Dort ist auch Jackson Curtis (John Cusack), der mit seinen Kindern zelten möchte. Das Familienverhältnis von Jackson zu seinen Kindern Noah und Lilly ist nicht gerade ideal, doch er versucht, das Beste daraus zu machen. Zufälligerweise finden die drei ein militärisches Sperrgebiet, in dem sich Dr. Helmsley befindet. Auf dem Weg dorthin treffer  sie auf den Radiomoderator Charlie Frost (Woody Harrelson), der nichts anderes zu tun hat, als seine Theorien im Radio preiszugeben. Dabei ist er ist fest der Überzeugung, dass es eine Verschwörung ist.

Es kommt, wie es kommen muss, die Welt beginnt zu zerfallen. Lavabrocken fallen vom Himmel. Straßen brechen in den Boden ein und Gebäude stürzen zusammen wie Kartenhäuser. Mutter Natur nimmt alles wieder, was sich der Mensch unter den Nagel gerissen hat. Eine riesige Flutwelle verschluckt alles, was ihr in den Weg kommt. So gibt es nur einen Ausweg,:Jackson sammelt seine beiden Kinder, seine Exfrau und dessen Lover ein und begibt sich mit ihnen in die Lüfte…

Roland Emmerich hat nicht zum ersten Mal eine Zerstörungsorgie auf die Leinwand gebracht, das merkt man dem Film an. Die Effekte sind unglaublich, man merkt, dass Emmerich einfach vom Fach ist. Seine Mission ist dabei simpel: Ein Weltuntergangsszenario in die Tat umzusetzen. Leider ist die Story des Films nicht gerade hollywoodreif. Man kann zwar ein Auge zudrücken, da die Geschichte eines Katastrophenfilms zweitrangig ist, jedoch sieht man an „Day After Tomorrow“, dass es auch anders geht. Die Dialoge sind teilweise anstrengend und gehen schon manchmal fast ins Lächerliche über. Als Actionfilm allerdings bekommt 2012 permanent an Fahrt.
 

Die Qualität des Bildes ist grandios. Man merkt dem Film seine CGI Effekte zwar an, das ist aber auch kein Wunder, denn gewisse Szenen bestehen nur aus computeranimierten Effekten. Der Film ist scharf wie ein gut gewetztes Küchenmesser, die Farben unglaublich real und auch ein Bildrauschen ist selten zu erkennen. Der Film setzt schon fast neue Maßstäbe in Sachen Heimkinoqualität. Ebenso ist es mit dem Sound. Die Musik kommt sehr klar aus den Lautsprechern, der Bass arbeitet oft mit. Die Effekte dringen rundherum aus allen Lautsprechern, so stellt man sich einen Katastrophenfilm vor. Gute Bilder mit der dementsprechenden Musik und Klanguntermalung.

Bei den Extras hat Sony nicht gespart. Für den Filmfan gibt es erstmal ein alternatives Ende und entfallene Szenen. Zusätzlich kann man sich verschiedene Kommentare von Roland Emmerich und dem Co-Drehbuchautor anhören. Diverse Making-of sind ebenso interessant, wie auch die movieIQ Fähigkeit, die Echtzeitinformationen über Wissenswertes aufzeigt. Das Beste ist allerdings der interaktive Maja-Kalender. Wenn man hier sein Geburtsdatum eingibt, so zeigt er einem ein persönliches Horoskop und ein Persönlichkeitsprofil.


Das Fazit von: Panikmike

Panikmike

Ich liebe ja „The Day After Tomorror“ und war schon gespannt, ob 2012 diesen Film toppen kann. Meine Erwartungen waren anscheinend zu hoch, denn mein Liebling bleibt nach wie vor der Katastophenfilm mit der Eislandschaft. Nichts desto trotz erschuf Roland Emmerich hier wieder ein Meisterwerk der Effekte. Die Story ist nichts neues, die Leistung der Schauspieler ist okay. Ich habe aber als Beispiel John Cusack schon besser spielen sehen. Der Zweck wurde erfüllt, die Zuseher bekommen einen guten Film, den man sich alleine schon wegen der Effekte öfters ansehen kann.


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