Animationsfilme werden heutzutage normalerweise von Sony, Disney oder Pixar veröfentlicht. Doch es gibt jede Menge „unbekannte“ Studios, die uns auch in diesem Sektor eine Freude auf der Couch schenken können. Ein Beispiel ist „Alpha und Omega“, der mit seiner Geschichte und auch der Technik überzeugen kann…
Inhalt
Der Wolf Humphrey und seine drei Freunde haben nur Dummheiten und Spaß im Kopf. Sie tollen herum, jaulen Frauen hinterher und genießen ihr Leben. Alle vier gehören einem Wolfsrudel an und wurden aufgrund ihrer unreifen Art in die Omega-Gruppe eingeteilt. Humphreys beste Freundin Kate ist anders als er. Sie gehört der Alpha-Gruppe an, welche die Führung im Rudel übernehmen. Sie jagen, nehmen alles sehr Ernst und helfen dem Rudel zu überleben. Trotz der enormen Unterschiede verstehen sich Humphrey und Kate gut und spielen miteinander, seit sie Welpen sind.
Doch die Zukunft spielt ein anderes Lied, denn die Alphas haben ein ganz anderes Aufgabengebiet als die Omegas und das kann auf Dauer nicht gut gehen. Es kommt aber immer anders, als man denkt. Zwei kleine Betäubungspfeile katapultieren die beiden Wölfe in einen weit entfernten Nationalpark, in dem sie die einzigen ihrer Art sind. Sie sollen dort für Nachwuchs sorgen und somit den Fortbestand der Wölfe sichern. Humphrey findet diese Idee klasse, er ist seit Jahren in Kate verliebt. Sie hingegen wurde einem anderen versprochen und durch die bevorstehende Hochzeit werden zwei konkurrierende Rudel vereint. Dadurch soll dann wieder Frieden herrschen. Humphrey passt dies nicht, er möchte sie nicht an einen anderen Wolf verlieren. Da er aber Kate viel zu gern hat, hilft er ihr, die weite Reise nach Hause anzutreten. Viele Abenteuer und Gefahren stellen sich den beiden von nun an in den Weg…
Man sollte heutzutage jedem Film eine Chance geben, besonders aber, wenn man ihn nicht kennt und noch nie von ihm gehört hat. Genau aus dem Grund bilden sich einige Filmperlen, die sonst auf der Strecke bleiben würden. „Alpha und Omega“ ist ein Beispiel für ein solides Werk, von welchem man vorher aber nie gehört hat. Das Animationsstudio hat gute Arbeit geleistet, die Landschaften, die Farben und auch der 3D-Effekt sehen klasse aus. Auch wenn man sich entschieden hat, mehr in die Tiefe zu gehen, sieht man hin und wieder einen schönen Effekt, der aus dem TV sticht. Die Wölfe selbst sind nicht so schön gestaltet, hier wäre mehr Qualität drin gewesen. Alles in allem ist der Film aber sehenswert, der zudem eine charmante Geschichte mit Humor ins Wohnzimmer bringt.
Bildergalerie von Alpha und Omega (9 Bilder)
Details der Blu-ray
Qualitativ braucht sich der Film hinter anderen Blu-rays nicht zu verstecken. Das Bild kommt super rüber, die Farben sind natürlich und der Schärfegrad ist topp. Soundtechnisch passt alles ebenso, einzig und allein hätten mehr Effekte aus den hinteren Lautsprechern kommen können und somit die Surroundanlage mehr beanspruchen.
Cover & Bilder © Ascot Elite
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