´71 - Hinter feindlichen Linien

´71 - Hinter feindlichen Linien

Originaltitel: '71
Genre: Thriller
Regie: Yann Demange
Hauptdarsteller: Jack O’Connell
Laufzeit: DVD (96 Min) • BD (100 Min)
Label: Ascot Elite
FSK 16

´71 - Hinter feindlichen Linien   30.11.2015 von Assimilator

Der Film ’71: Hinter feindlichen Linien erzählt eine Geschichte im krisengeschüttelten Irland der 70er Jahre. Ob der Film einen Blick wert ist, sagen wir Euch im Review...
 
Der junge Soldat Gary Hook (Jack O’Connell) wird mit seiner Einheit nach Belfast verlegt. Hier sollen die Soldaten die Polizei unterstützen und für Ordnung und Sicherheit im aufkeimenden Nordirlandkonflikt sorgen. Bei einer Hausdurchsuchung bemerkt Gary das extrem brutale Vorgehen der Polizei. Als sich vor dem Haus eine Meute an Leuten versammelt und beginnt, gewalttätig zu werden, stiehlt ein kleiner Junge das Gewehr von einem der Soldaten. Gary und sein Kamerad Thommo versuchen, das Gewehr wieder zu bekommen, werden jedoch schnell vom Mob eingekreist. Der unerfahrene Anführer Lt. Armitage (Sam Reid) hat jedoch den Überblick verloren und befielt den schnellen Rückzug, ohne das Vermissen von Gary und Thommo zu realisieren. In mitten des Chaos gelingt eines einem radikalen IRA Mitglied auf Thommo und Gary zuzugehen und Thommo aus nächster Nähe zu erschießen. Gary gelingt die Flucht und er kann sich glücklicherweise verstecken, bis die Nacht herein bricht. Geschützt durch die Dunkelheit gelingt es ihm, zivile Kleidung zu stehlen, und so macht er sich auf den Weg zu seiner Kaserne und seiner Einheit...
 
Wird Gary die Flucht gelingen? Kann er in einem Konflikt, in welchem sich Nachbarn bekämpfen überleben?
 

Bildergalerie von ´71 - Hinter feindlichen Linien (12 Bilder)

Der Film ‘71 erzählt eine Geschichte, welche eigentlich sehr spannend ist. Die IRA und der Konflikt in Nordirland sind nicht sehr alt und wirklich gelöst und beendet scheint der Konflikt bis heute nicht. Umso spannender ist das Setting, in welches uns der Regisseur Yann Demange wirft. Leider will der Funke jedoch nicht so wirklich überspringen. Die komplette Story wirkt alles in allem extrem künstlich und zu aufgesetzt, sodass man bereits nach kurzer Zeit kaum weiß, wer da eigentlich gegen wen kämpft. Die schauspielerischen Leistungen sind dabei durchaus gut, jedoch bleibt vor allem Jack O’Connell weit hinter seinen Leistungen wie zum Beispiel im Film Unbroken zurück. Kamera und Schnitt liefern ein solides Bild ab, generell ist die Machart des Film durchaus solide. Die Musik ist ok, plätschert aber zwischendurch ein wenig vor sich hin. Alles in allem ist der Film gut, aber bei weitem nicht überragend.

Im heimischen Kino lässt sich der Film als DVD und Blu-ray schauen. Die Blu-ray bietet dabei ein gutes Bild, welches jedoch streckenweise mit Bildrauchen zu kämpfen hat. Der Ton wird auf der Verpackung mit DTS-HD 5.1 angegeben, ist jedoch extrem frontlastig. Vor allem bei der Straßenschlacht zu Beginn des Films wird man so zum Zuschauer verdammt, anstatt mittendrin zu sein. Sprachlich kommt der Film in Englisch und Deutsch daher, wobei die englische Version deutlich besser ist. Untertitel lassen sich nur in Deutsch einblenden.

Das Fazit von: Assimilator

Assimilator

 

Auf den Film ’71: Hinter feindlichen Linien habe ich lange gewartet und hatte hohe Erwartungen. Leider wurde ich jedoch enttäuscht. Bitte nicht falsch verstehen, der Film ist nicht schlecht, doch leider ist er aber auch nicht so gut, wie ich es erwartet und erhofft hatte. Ich glaube das Grundproblem ist dabei, dass es einige Voraussetzungen gibt. Der Zuschauer muss einfach wissen, wer in Nordirland warum gegen wen kämpft. Hat man dieses Wissen jedoch nicht, ist man verloren. So verspielt der Film deutlich Potenzial, was sehr schade ist. Am Schluss gibt es von mir sieben Punkte.


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